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Gwen ist als Englisch-Lehrerin in Afrika
unterwegs und muss dort seltsame Sachen mit ansehen. Ein Schamane verbreitet
Angst und Schrecken und irgendwann hat die Frau genug von dem Terror.
Völlig verängstig beschließt sie in ihre Heimat zurückzukehren und sie
hat Glück, denn in einem verschlafenen englischen Nest bekommt sie einen
Lehrerjob, auf den sie sich beworben hatte.
Gwen ist glücklich, da sich viele auf den Job beworben hatten und stürzt
sich voller Tatendrang in ihre neue Arbeit. Die Bewohner des Örtchens
machen auf sie allerdings einen seltsamen Eindruck, da hier offenbar
jahrelang Inzucht betrieben wurde und das nicht spurlos an den Einwohnern
vorbeigegangen ist. Im Hauptaugenmerk hat die Lehrerin eine junge
Schülerin, die aufgrund der einseitigen Vermehrung geistig zurückgeblieben
ist. Die anderen Bewohner scheinen etwas mit ihr vorzuhaben und sehen es
nicht gerne, dass sie mit einem gleichaltrigen Jungen anbändelt.
Je intensiver Gwen die Situation beobachtet, desto mehr Indizien fallen ihr
auf, die für ein Jungfrauenritual oder ähnliches sprechen. Sie findet
jetzt auch vermehrt Gegenstände, die sie an ihre grausame Zeit in Afrika
erinnern... |
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Mit „The Witches“ kann man wieder mal
einen der guten, alten Hammer-Filme, auf DVD betrachten. Die alten Schinken
haben ja sicherlich ihre Qualitäten und von ihnen geht, beim Betrachten,
auch immer etwas besonderes aus. In „The Witches“ stehen Hexenkünste im
Vordergrund, wie man ja am Titel erahnen kann, ein interessantes Thema, dass
hier aber leider etwas blass dargestellt wird.
Zu Anfang macht die Lehrerin, die von der Oscar-Preisträgerin Joan Fontaine
brillant gespielt wird, Bekanntschaft mit einem afrikanischen Schamanen, der
sie durch seine Zauberkünste erfolgreich verjagt. Als sie sich dann in
England in Sicherheit wähnt, geht das ganze Spielchen erneut los,
allerdings mit einheimischen Hexen. Man sieht also die ganze Zeit, wie die
Protagonistin in Angst lebt, sich beobachtet fühlt und Panikattacken
bekommt. Für die Spannung ist das sicherlich nicht schlecht, denn es gibt
zahlreiche Momente, in denen man geneigt ist mitzuzittern.
Die Atmosphäre ist dicht und wird durch einige, für die 60er Jahre
typische, Musik untermalt. In Kombination mit den Spannungsmomenten ist das
eine gesunde Mischung, die einfach Spaß macht. Allerdings kommt auch zu
einigen Einlagen, die weniger Spaß machen, da sie schlichtweg langweilig
sind. Besonders die Phase als die Lehrerin ihre neue Schule besucht zieht
sich mächtig hin. Hier erfährt man zwar einige interessante Sachen über
das Dorf und seine Bewohner, doch insgesamt gesehen fehlt es einfach an
Action, oder fesselnden Dialogen.
Spezialeffekte gibt es eigentlich keine, dass wundert aber nicht, da der
Film mit einem FSK 12 ausgeschrieben ist. In einer Szene sieht man wie eine
etwas entstellte Wasserleiche ins Dorf getragen wird, was zwar nicht
wirklich realistisch aussieht, aber zu der Zeit als der Film das erste Mal
veröffentlich wurde, sicherlich für Aufregung gesorgt hat. Der restliche
Horror spielt sich in den Köpfen der Schauspieler ab, die im großen und
ganzen eine solide Arbeit erledigt haben. Der ein oder andere hat seine
Rolle zwar etwas zu ernst genommen, sodass er etwas overacted, aber das
kennen wir ja aus dieser Zeit...
Alles in allem ist der Film sicherlich nicht schlecht, aufgrund der etwas
langweiligen Szenen sinkt der Unterhaltungswert aber. Freunde der
Hammerfilme werden mit ihm trotzdem viel Spaß haben und das auf einer
wirklich sehr guten DVD! |