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Zwei New Yorker Polizisten, werden auf dem
Hudson-River auf ein verlassenes Schiff aufmerksam. Einer meint zu wissen,
dass führerlose Beförderungsmittel dem Finder gehören, und deswegen
machen sie sich schleunigst an Bord. Die beiden müssen allerdings nach
kurzer Zeit feststellen, dass es zwar menschenleer aber nicht ohne Besatzung
ist. Ein paar Zombies machen sich über die zwei verdutzten her und bringen
einen der Beamten um.
Die Ermittler finden heraus, dass dieses Schiff einem gewissen Bowles
gehört, dessen Tochter Anne nicht unbedingt erfreut von dieser Nachricht
ist. Abends macht sie sich auf, um das ungesicherte Schiff nach Beweisen zu
durchsuchen, was anders verläuft, als sie sich dachte. Sie lernt dort
nämlich Peter, einen recherchierenden Reporter, kennen und beschließt, mit
ihm zusammen der Sache auf den Grund zu gehen.
Die beiden finden heraus, dass sich der Vermisste zuletzt irgendwo auf den
Antillen aufgehalten hat, und machen sich umgehend, zusammen mit einem
reisenden Pärchen, das die gleiche Route hat, auf den Weg dorthin. Bereits
auf der Fahrt machen die vier einen unschönen Kontakt, mit einem Untoten ,
und als sie auf der Insel ankommen, auf der sich Annes Vater aufhält,
treffen sie noch auf viel mehr dieser Kreaturen. Die Reisenden hätte nie
gedacht, dass sie in diesem Südseeparadies um ihr Leben fürchten
müssten... |
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Fulci und die Zombies ... nachdem er sie
mehrfach als „Beilage“ in Streifen einbaute, die einen mystischen
Hintergrund hatten, gab er ihnen dieses Mal sozusagen die Hauptrolle und
knüpfte somit an die typischen Genrestreifen an, die George A. Romero
damals mit seinem „Zombie – Dawn of the dead“ ins Rollen brachte.
Es gibt in „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“ weder
irgendwelche Tore zur Hölle oder sonstige übersinnliche Sachen, nein es
gibt eine ganz einfache Story, die erklärt, warum sich Menschen in
wandelnde Tote verwandeln. Dazu nutzte der bereits verstorbene Altmeister
des Italo-Horror wunderschön zu betrachtende Spielorte, die von der Skyline
New Yorks bis zu einem Tropenparadies reichen.
Dass die Story flach und abgedroschen wirkt, überrascht keinen, der sich in
diesem Subgenre des Horrorfilms auskennt, allerdings unterhält sie und
kommt mit einwandfreien und spektakulären Spezialeffekten daher, sodass die
Gesamtspielzeit, die ungeschnitten stolze 88 Minuten dauert, im Nu vorüber
ist. Besonders zu erwähnen wäre die erste der insgesamt nicht übermäßig
vielen „richtig“ blutigen Szene, in der es um einen Holzsplitter und ein
Auge geht. Details erspare ich mir und überlasse somit der Phantasie des
Lesers, der den Film nicht kennt. Diejenigen, die den Film schon gesehen
haben, werden sich sicherlich an eine unvergessliche Szene erinnern.
Das einzige Manko des Films ist, dass die Handlung etwas schleppend
vorankommt, der Film einige Zeit braucht, um dorthin zu kommen, wo
Splatterfans ihn erwarten. Es gibt zwar eine schwungvolle und blutige
Anfangssequenz mit einem fettleibigen Untoten. Danach verläuft die Story
zunächst etwas zähflüssig. Nicht uninteressant, für Horrorfans, die sich
auf den Anblick von Zombies freuen, aber etwas langatmig. Im Laufe der Reise
der vier Suchenden kommt es dann auch noch zu einer Szene, über die einfach
geschmunzelt werden muss. Als Anne einen Tauchgang macht um Unterwasserfotos
zu schießen, macht sie Kontakt mit einem Hai und einem Unterwasserzombie.
Die beiden liefern sich dann einen Kampf, während Anne die Flucht gelingt.
Es mag zwar sein, dass der ein oder andere Zuschauer diese Szene als
aufregend empfindet, für mich ist es aber reiner Trash, der so schlecht
ist, dass er schon wieder gut ist!
Die Kamera ist wirklich gut in Szene gesetzt, da sie stets da ist, wo etwas
los ist und bringt somit einen nicht zu verachtenden Schwung in die
Geschichte. Es gibt zum Beispiel einige Nahaufnahmen von Zombies, die
wirklich gelungen sind und natürlich werden auch die Spezialeffekte sehr
gut eingefangen. Die Atmosphäre des Film schwankt zwar stark, aber das ist
auch vom Drehbuch so gewollt gewesen. Zum einen gibt es diese
Wohlfühlatmosphäre, in der man intensiv die Vorzüge der schönen
Inselwelt erleben kann und zum anderen gibt es natürlich auch eine
Endzeitatomsphäre, die dann einsetzt, als es auf der Insel „los geht“.
Insgesamt ist „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“ ein Film der
etwas an Spannung spart und auch nicht gerade allerbeste Schauspielkunst
zeigt. Für einen Film seiner Art ist das allerdings auch nicht so wichtig.
Die Atmosphäre passt, die Story ist recht interessant und auch vom
Splatteranteil her gibt es absolut gar nichts zu meckern. Somit zählt „Woodoo“
sicherlich zu Fulci´s besten Filmen und auch zu einem der besten des
Horrorgenres. Die Version die ich betrachten durfte stammt von Dragon, die
ja etwas unter dem Verdacht stehen, billige Bootlegs zu vertreiben, ich bin
mit dem Tape aber sehr zufrieden, da Bild und Ton gut sind und der Film, wie
gesagt, ungeschnitten ist. |