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| OT: Zombie
3 |
| ca. 88 Minuten |
| Italien 1988 |
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| Regie |
Lucio Fulci
Bruno Mattei |
| Darsteller |
Deran
Sarafian
Beatrice Ring
Ottaviano Dell'Acqua
u.a. |
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In einem geheimen
Militärstützpunkt wird von einigen Forschern ein Virus gezüchtet, das den
Namen „Death One“ trägt. Eines Tages soll es übergeben werden, doch
bevor dies geschieht, kommt es zum Gau. Es ist scheinbar ein Mitarbeiter,
der dem Beauftragtem den Koffer mit „Death One“ entreißt und flüchtet.
Zwar hat das bereitstehende Militär den Terroristen gleich unter Beschuss
genommen, doch ihm gelingt die Flucht in ein nahegelegenes Waldstück. Ein
schwer bewaffneter Hubschrauber wir losgeschickt, um dem Entflohenen den
Garaus zu machen, bevor er Schlimmeres anstellen kann. Er wird auch
getroffen, allerdings geht dabei das Behältnis, das den Virus schützt,
kaputt. Der Mann infiziert sich.
Der Flüchtende sollte eigentlich an der Wunde sterben, die ihm das Geschoss
aus dem Helikopter beigebracht hat, doch irgendwie hat er es geschafft sich
in ein Hotel zu schleppen, wo er sich in ein Zimmer zurückzieht. Er merkt,
dass er sich physisch und auch psychisch verändert. Es wachsen ihm
schleimige Pusteln und er bekommt Appetit auf Menschenfleisch. Er hat zwar
noch versucht, die Wandlung zu stoppen, in dem er sich einen Arm abhackte,
aber das brachte nichts. Bevor die ihn suchenden Schutztruppen einrücken,
kann er noch menschliche Beute machen, gegen das Militär hat er aber keine
Chance.
Die Leiche des Mannes wird dann ins Labor gebracht, wo sie unter Anleitung
des kommandierenden Offiziers verbrannt wird. Als die Forscher herbeieilen
können sie nur die Hände vors Gesicht schlagen, denn sie wissen, dass mit
der Verbreitung der Asche sich auch das Virus verteilt. Und in der Tat ist
es auch so. Erst wird ein infizierter Vogelschwarm entdeckt, der Menschen
angreift, und dann gibt es auch die ersten humanoiden Zombies, die sich in
einer rasenden Geschwindigkeit vermehren. Das Militär sperrt den Bereich
großräumig ab und muss nun versuchen, Herr der Lage zu werden, indem es
alles Leben in diesem Bereich tötet... |
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Eines vorweg: „Zombie 3“
ist kein direkter Nachfolger von „Zombie – Day of the Dead“ und auch
kein Nachfolger von „Woodoo – Schreckensinsel der Zombies“. Es ist ein
eigenständiger Streifen, der von zwei recht bekannten Regisseuren des
Genres gedreht wurde. Warum es gleich zwei waren hat einen Grund: Eigentlich
sollte Lucio Fulci Regie führen. Doch dieser erkrankte, als circa 40
Minuten des Films im Kasten waren. So trat Bruno Mattei („Hölle der
lebenden Toten“, „The Riffs III“) an, um das Werk zu vollenden. Man
sieht es dem Film leider auch etwas an, dass keine klare Linie vorhanden
ist, was sich vor allem bei der Darstellung der Zombies bemerkbar macht.
Einige verhalten sich im Gegensatz zu ihren Artgenossen nämlich recht
eigenartig. Es gibt zwar einige der blauen, etwas träge wirkenden Zombies,
allerdings gibt es auch Vertreter, die spurten, springen und sich zu wilden
Kampfszenen hinreißen lassen, was ja nicht unbedingt üblich für die
lebenden Toten ist. Weniger unüblich ist dafür aber die Story, die sich
wie bei etlichen anderen Beiträgen des Subgenre durch den Film zieht. Ein
Virus ist ausgebrochen, der die Menschen zu Zombies werden lässt. Diese
werden dann von Spezialeinheiten gekillt. Im Sperrgebiet gibt es dann noch
ein paar Zivilisten, die um ihr Leben kämpfen, und Freunde der
Zombietrilogie werden sich sogar über einen Hubschrauber freuen...
Splattertechnisch bekommt man auch höchstens Durchschnittskost geboten. Es
gibt zwar hier und da einen Hacker, einen Beißer oder auch das ein oder
andere Schüsschen, insgesamt können die FX aber nicht überzeugen.
Ekeliger wird es da schon, wenn man einige Zombies aus der Nähe betrachtet.
Gerade bei dem Erstinfizierten sind die eiternden Pusteln ganz schön
fies... Ebenfalls ekelig ist die deutsche Synchronisation, die mit
unpassenden Stimmen daherkommt und Sinnloskommentaren, wie sie sicherlich
nicht im Original vorgekommen sind. Hier wäre zum Beispiel die Szene zu
nennen, in der die Leiche verbrannt wird. Der Forscher sagt dem Militär,
dass sich die Staubpartikel verbreiten können. Dieser meint daraufhin, dass
das alles Unsinn wäre. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die beiden
in der Originalfassung über den Virus gesprochen haben... Aber eines muss
man sagen, und zwar, dass die Synchronisation ganz gut zu den (darf man sie
überhaupt so nennen?) Schauspielern passt. Was hier stellenweise geboten
wird, ist unter aller Schuhsohle!
Insgesamt gesehen bleibt „Zombie 3“ nur ein Durchschnittsfilm.
Annehmbar, aber wirklich nicht auf gleicher Stufe wie „Woodoo“, „Day
of the Dead“ oder auch „Dawn of the Dead“... |
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