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RAHMENHANDLUNG:
Sind
Sie davon überzeugt, schon einmal gelebt zu haben ...?
Kennen
Sie das Gefühl, diese Szene, diesen Menschen, diesen Augenblick
aus einem früheren Leben zu erinnern...? Dann sind Sie nicht
allein. Aber jedes Wissen – hat auch seinen Preis ...
Es beginnt in einem alten Schloss ...
Dorian Hunter ahnt sogleich, als er die altehrwürdigen Mauern
des Schlosses Lethian erblickt, dass die kommende Nacht sein Leben
von Grund auf verändern wird ... Da sind die acht anderen Gäste,
allesamt in Dorians Alter, jedoch auf unbeschreibliche Weise
anders. Unheimlich. Bösartig. Gefährlich. Da ist die
Schlossherrin Anastasia von Lethian, die ihn wie einen Sohn empfängt
...
Das Böse existiert ...
In dieser Nacht wird Dorian Zeuge unbeschreiblicher Ereignisse. Er
sieht Dinge, die noch nie ein Sterblicher gesehen hat. Er wird
Zeuge finsterster Rituale und findet die Wahrheit über seine
Herkunft heraus.
... und Dorian ist ein Teil davon!
Von Anfang an war es nicht nur Abscheu, die Dorian erfüllte. Da war
stets noch ein anderes Gefühl. Angst? Neugier? Am Ende sogar
eine Art Verwandtschaft mit den Dämonen ...? Was
immer Dorian mit den Geschöpfen der Dunkelheit verbindet, ist
tief in seinem Inneren verwurzelt. In der Vergangenheit. Im Leben
eines gewissen Barons Nicolas de Conde, der 1484 zum ersten
Mal in seinem Leben auf die Schwarze Familie der Dämonen stieß...
(Quelle:
www.folgenreich.de/dorianhunter)
Von
stern.de als „Der ultimative Horror“ angepriesen, sind die
Erwartungen vor der Hörprobe dementsprechend hoch. Erreicht diese
Serie etwa die Spektakulären Darbietungen der Serien „Edgar Allan
Poe“ oder „Gabriel Burns“?
Nein,
denn ultimativer Horror sollte viel spannender und eben auch um
einiges grauenvoller sein. Was nicht heißen soll, dass es dieser
Serie ganz an Horror fehlt, aber ein Branchenprimus ist das nicht
gerade. Gelegentlich erschreckt man sich zwar leicht, aber mehr gibt
es nicht, nicht einmal Gänsehaut. So viel dazu.
Was
diese Serie allerdings auszeichnet, ist die Story, die in Zeiten der
Storynachahmung doch hervorgehoben werden muss.
Auffällig
ist auch das Fehlen eines Erzählers, sei es aus der ersten oder
auch aus der dritten Person, nichts zu finden. Zusammen erinnert
dies mit der musikalischen Darstellung an einen Film, dem dann aber
das visuelle Element abhanden gekommen ist. Bei raschen
Szenenwechseln, die durchaus vorkommen, kann dies zu Verwirrungen führen.
Diese stören im Gesamteindruck allerdings nur gering.
Apropos
musikalisch: Musik sowie Effekte untermalen die Rahmenhandlung
perfekt, vermitteln die nötige Stimmung und bereichern die düstere
Atmosphäre.
Für
Hörspielfans ein Muss, Horrorliebhaber finden hier auch ihren
gefallen, werden aber wohl nicht ganz in Ekstase geraten. Leute mit
einem Faible für gute Storys dafür aber bestimmt. |
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Dorian Hunter hat
seine acht dämonischen Brüder zur Strecke gebracht. Bleibt noch
Asmodi, das Oberhaupt der schwarzen Familie. Die Spur führt
Hunter zusammen mit seinem Begleiter, dem Journalisten Armand
Melville, auf ein Eiland im Mittelmeer vor Sizilien, das
angeblich Asmodis Rückzugsgebiet darstellt. Doch auf der Insel
wimmelt es vor magischen Fallen – und als Armand Melville vier
Tage später allein zurückkehrt, fehlt von Hunter jede Spur… |
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Und mal wieder.
Volle Punktzahl für die Sprecher hätte es fast gegeben. Denn zum
Beispiel überragt Klaus Dieter Klebsch, den meisten bekannt als
die deutsche Stimme von Doctor House, in vielen Filmen auch Alec
Baldwins Synchronstimme. In seiner Rolle als Asmodi spricht er
einfach atemberaubend, für diese Rolle ist seine Darbietung
einfach perfekt! Auch hervorragend agieren Bernd Vollbrecht
(Stimme von Dr. Cox aus „Scrubs“) als Mackandal, Thomas
Schmuckert in der Hauptrolle als düsterer Dorian Hunter und auch
die Damen Claudia Urbschat-Mingues (Angelina Jolie) als Coco
Zamis sowie Daniela Hoffmann (bekannt als Synchronstimme von
Julia Roberts) als Sirene Valiora
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär…
Denn es gibt mal wieder Licht und Schatten. Ein kleines Beispiel
auch zu den weniger überragenden Sprechern:
Oliver Kalkofes (Armand Melville) französischer Akzent ist zu
dick aufgetragen. Nahezu störend wirkt sein Versuch als Franzose
durchzugehen, da gerade seine Stotterer und Ausrutscher
irgendwie abgelesen klingen. Natürlich haben
französischsprachige Leute ein Problem mit der Aussprache so
mancher deutscher Wörter. Dies macht er auch ganz gut.
Stellenweise. Denn wirklich schlimm ist die fehlende Konstanz.
Außerdem gibt es im Allgemeinen ein auffallendes Problem mit den
Akzenten. Georgos (Costa Meronianakis) und Costa (Georgos
Meronianakis) mit Griechisch gegen Armand Melville mit
Französisch. Die beiden Griechen sprechen die Wörter aus wie man
sich das von Griechen vorstellt, ein recht raues „H“, ein
rollendes „R“. Aber hinsichtlich ihrer Grammatik sprechen sie
perfektes Deutsch. Hier ist der Unterschied zu Oliver Kalkofes
„Französisch“: Aussprache meistens okay, Grammatik aber
schlecht. Stellt sich die Frage: Warum haben die einen gute
Grammatik, der andere aber schlechte? Sie haben zwar andere
Muttersprachen, aber das System ist das gleiche. Eine klare
Linie wäre hier besser.
Die Spannung steigt. Zumindest im Gegensatz zu Episode 14. Der
Anfang hakt etwas, einige Dialoge sind sehr langwierig. Doch mit
dem Auftreten von Asmodi kommt immer Action und Spannung ins
Spiel, fortwährend wirkt er wie eine Bedrohung. Zur vollen
Spannungspunktzahl reicht es dementsprechend nicht ganz.
Fazit: Eine an Spannung reiche Folge aus dem Hause Folgenreich.
Hörenswerter als Episode 14, aber aufgrund der Schwächen noch
lange nicht am Zenit angekommen. |
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