Silent Hill 2

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Systemvoraussetzungen

  • PS2 Spiel
  • ENTWICKLER: Konami
  • GENRE: Horror-Action
  • PS2-Spiel
  • FSK: 16
  • SPRACHE: Englisch mit Deutschen Untertiteln (oder Französisch, Spanisch, Italienische Untertitel)
  • 1 Player
  • Weitere Infos: www.silenthill2.de
Silent Hill 2

Story

„In meinen rastlosen Träumen sehe ich diese Stadt – Silent Hill.

Du hattest versprochen, noch einmal mit mir dorthin zu gehen.

Aber Du hast es nie getan.

Nun, ich bin jetzt alleine hier…

An unserem speziellen Ort…

ich warte auf Dich…“

[Zitat aus Silent Hill 2]

James Sunderland erhält diesen Brief. Ein völlig normaler Brief, könnte man nun denken, allerdings stammt er von Mary – seiner bereits vor 3 Jahren verstorbenen Frau. Könnte sie womöglich doch noch am Leben sein??? James begibt sich somit in die Stadt Silent Hill, um Mary zu suchen und Antworten zu finden, doch alles hat sich sehr verändert. In den Straßen und Gebäuden tummeln sich seltsame Wesen. Hinweise, die mit Mary zu tun haben, sind überall in der Stadt verstreut und warten darauf entdeckt zu werden.

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Meinung

† CHARAKTERE: †

James Sunderland: Ehemann von Mary, die er abgöttisch geliebt hat. Über ihren Tod ist er selbst nach 3 Jahren noch nicht hinweg und klammert sich somit an jedes Fünkchen Hoffnung, dass sie vielleicht doch noch am Leben sein könnte. Die Suche nach ihr entpuppt sich allerdings zu einem Abstieg in die Tiefen seiner Seele.

Mary Sunderland: Verstarb vor 3 Jahren an einer tödlichen Krankheit. In Silent Hill verbrachte sie eine wunderschöne Zeit mit James, als die Welt für sie noch in Ordnung war. Ihr größter Wunsch war es, noch einmal mit James in diese Stadt zurück zu kehren, doch ihre Krankheit ließ dies nicht mehr geschehen. Doch woher kommt der Brief, der definitiv nach Marys Tod verfasst wurde und der ihre Handschrift trägt?

Maria: Sie sieht Mary zum verwechseln ähnlich und schließt sich James bei seiner Suche an, da sie angeblich nicht alleine sein möchte.

Eddie Dombrowski: Seltsamer Gesell, der James in Silent Hill ständig über den Weg läuft. Beim 1. Treffen sitzt er sich-übergebend (die Laute klingen wirklich echt!) über eine Toilette gebeugt, weil im Nebenzimmer eine Leiche liegt und kurz darauf sitzt er Pizza-mampfend in einer Kneipe.

Laura: In Mitten der ganzen umherlaufenden Monster taucht immer wieder dieses kleine 8-jährige Mädchen auf, das mit allen Wassern gewaschen zu scheint. Angst scheint ein Fremdwort für die Kleine zu sein und auch sie kennt Mary, ist ebenfalls im Besitz eines Briefes von ihr.

Angela Orosco: Gleich zu Beginn begegnet James Angela auf einem Friedhof. Angela ist in Silent Hill auf der Suche nach ihrer Mutter. Sie warnt James auch davor, dass etwas in dieser Stadt nicht stimmt, spricht aber mehr in Rätseln, als dass es James nützt. Von da ab kreuzen sich ihre Wege noch einige Male.

† STEUERUNG: †

Bei dem Spiel schlüpft man in die Rolle von James.

Multiplayer-Modus ist leider nicht möglich.

Gleich zu Beginn hat man die Möglichkeit den Action-, sowie Rätsel-Level getrennt voneinander in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden einzustellen. Bei Action gibt es die Möglichkeit zwischen „Anfänger“, „Easy“, „Normal“ und „Schwer“ zu wählen. Wobei die Anzahl der Gegner, sowie deren Verhalten vom jeweilig gewählten Level abhängen. Gleiches gilt für den Rätsel-Level, bei dem man zwischen „Leicht“, Mittel“ und „Schwer“ wählen kann. Bei „Leicht“ gibt es einfach verständliche Hinweise, während man bei den anderen Levels deutlich mehr ins Grübeln gerät, teils sogar Gedichte richtig deuten muss!

Mittels der „Start“-Taste gelangt man während des Spiels in sein Inventar, wo auch die Waffenwahl bestimmt wird und auch gesammelte Notizen abgelegt werden oder Gegenstände miteinander kombiniert werden müssen. Auch seinen eigenen Status kann man hier ablesen, der stets im grünen Bereich sein sollte, denn sonst heißt es sehr schnell „Game Over“. Mittels der „Select“-Taste kann man jederzeit in den Pause-Modus wechseln. Speichern geht dagegen nur in bestimmten Bereichen des Spieles, die mit einem roten Quadrat markiert sind. Man findet sie überall im Spiel, zwar muss man hin und wieder etwas suchen, aber jeder wichtige Bereich ist mit einem solchen Quadrat in z.B. irgendeinem leicht zugänglichen Raum vorhanden.

Unter „Optionen“, wo man ebenfalls über die „Start“-Taste hingelangt, kann man noch einige Grundeinstellungen des Spiels ändern, wie Helligkeitseinstellung, Bildschirmposition, Tastenbelegung, Steuerungstyp, Vibration, Automatisches Laden, Sprache (die gesprochenen Dialoge sind in Englisch, dazu hat man die Wahl von Untertiteln in Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch), Ton (Mono, Stereo, Kopfhörer), Musik/Sound.

Um sich in Silent Hill auch etwas leichter zu recht zu finden, gibt es im Spiel Karten, die man recht schnell findet und mit deren Hilfe es bedeutend leichter ist, in den düsteren Gebäuden und nebeligen Straßen die richtigen Anlaufstellen zu finden. Mann kann sie entweder im Inventar jederzeit nachschlagen oder mittels drücken der Dreieckstaste.

Ansonsten gilt alles einsammeln, was man findet!

Durch „Gesundheitsdrinks“ und „Erste Hilfe Kästen“ lässt sich eine angeschlagene Statusanzeige jederzeit wieder beleben. Auch eine Vielzahl unterschiedlicher Waffen gibt es zu finden, welche Waffe einem am liebsten ist, muss man halt selbst entscheiden. Außerdem haben die Waffen unterschiedliche Wirkungen auf die Monster, die sich einem ständig in den Weg stellen. Hat man das Spiel einmal erfolgreich durchgespielt, so lassen sich beim nächsten Mal auch noch zwei weitere besondere Waffen finden und einsetzen.

Auch sehr interessant ist ein geheimes „Extras“-Menü. Wo sich ein paar kleine Spielereien einstellen lassen. Man gelangt in dieses Menü wenn man das Optionsmenü öffnet und L1 oder L2 drückt. Dann öffnet sich ein Fenster, wo man die Waffensteuerung z.B. so einstellen kann, dass James seine Waffe nicht mehr so schnell senkt (kann wertvolle Sekunden einsparen), eine spezielle Zoomfunktion der Karte, die Blutfarbe lässt sich verändern (man hat die Wahl zwischen Rot, Grün, Violett und Schwarz) und man kann die Steuerung für Gehen/Rennen verändern, damit James grundsätzlich nur noch rennt (das gehen kann sich ziemlich dahin ziehen und so muss man keine weitere Taste mehr drücken, damit er läuft). Hat man das Spiel bereits einmal durchgespielt, so ergeben sich noch zwei weitere Features in diesem Menü und man kann die Munition auf das Zwei- oder gar Dreifache einstellen, damit eine Schachtel Munition dann sogar das Zwei- oder Dreifache an Patronen enthält. Außerdem kann man die Stör-Effekte nun an oder ausschalten. Standardmäßig wurde die Grafik in Silent Hill so gestaltet, dass sie wie altes filmmaterial wirkt, hiermit kann man diesen Effekt bei Bedarf ausschalten.

† MONSTER: †

Vorsicht, hier gibt es auch Tipps, wie man sie am leichtesten bekämpfen kann, also wer das selbst herausfinden möchte, der überspringe bitte diesen Punkt!

LYING FIGURE: Eine Art Zombie, zumindest scheint es so, ist das am häufigsten auftauchende Monster in Silent Hill. Eine Gestalt, die in einer Zwangsjacke steckt. Es läuft etwas unbeholfen wie es eben Zombies tun und taumelt jedes Mal auf James zu, sobald es ihn entdeckt. Dann spuckt es eine Art Säurenebel auf ihn. Im Spiel gibt es gleich zu Beginn ein Radio zu finden, das jedes Mal anspringt, sobald eines dieser Viecher in James Nähe auftaucht. Zu Beginn kann man sie nur mittels eines Brettes bekämpfen, sobald man jedoch eine Schusswaffe besitzt, stellen sie kein Problem mehr da. Anfangs halt vorsichtig sein und sobald der Gegner am Boden liegt zu ihm hinrennen und mittels der x-Taste in ihn hineintreten (falls dies gemein klingen sollte – es ist NUR ein Spiel!!!).

CREEPER: Insekten, die einem kaum Schaden zufügen können. Einfaches drauf treten genügt oftmals schon.

MANNEQUIN: Sie sehen aus, als hätte man 2 Menschen durchgesägt und nur ihre Beine jeweils wieder zusammen genäht. Also ein Geschöpf welches oben und unten aus jeweils 2 Beinen besteht und sonst keinerlei Sinnesorgane zu besitzen scheint. Sie sind schneller und attackieren häufiger als es die Lying Figures tun. Mit etwas Sicherheitsabstand kann man an diesen Gestalten einfach vorbei rennen oder man erschießt sie sobald man eine Waffe besitzt.

BUBBLE HEAD NURSE: Speziell im Krankenhaus bekommt man es mit diesen Kreaturen zu tun, die meist gleich zu Zweit auftauchen und den Gegner zu umzingeln versuchen. Sie sehen aus wie Gesichtslose Krankenschwestern, die eine Eisenstange hinter sich herziehen. Schusswaffe!!! Und stets darauf achten, wo sich beide befinden, um einer Attacke von hinten zu entgehen.

MANDARIN: Mandarins hängen stets an Gittern, über die man jedoch einfach hinweg rennen kann. Zur Sicherheit kann man auch die Schusswaffe einsetzen, aber laufen geht schneller. Sie fügen einem nicht wirklich viel Schaden zu, wenn man nur schnell genug ist.

PYRAMIDENDING: Das einzige Wesen, das man nicht besiegen kann… taucht dieses “Ding” irgendwo auf, so heißt es laufen!!! Es hat entweder einen Speer oder ein riesiges Messer bei sich, mit dem es James angreift. Weicht man ihm eine Weile aus, verliert es das Interesse und zieht sich wieder zurück. Mit Schusswaffen kann man es etwas verlangsamen, allerdings nicht töten. Man sollte immer den größtmöglichen Abstand zu ihm wählen, da seine Reichweite sehr groß ist.

ABSTRACT DADDY: Sieht aus wie eine Statur und bewegt sich auch genauso schwerfällig. Ist im Nahkampf jedoch sehr gefährlich. Schrotflinte!!!

FLESH LIP: Viecher, die in Käfigen von Decken hängen. Schrotflinte!!!

† GRAFIK: †

Die Grafik ist auch sehr gut gelungen. Zwar sieht man im Nebel nicht so viele Details, dafür sind jedoch die Zwischensequenzen und Innenräume der Gebäude umso eindrucksvoller gestaltet. Hier wird keine heile Welt dargestellt, sondern alte, verdreckte, blutige Wände und „kranke“ Leute. Die Figuren sehen echt aus, selbst bei der Kleidung wurde viel Liebe ins Detail gesteckt und selbst die Stimmen passen hervorragend zu den Personen.

† KRITIK: †

Ich finde das Spiel einfach nur genial!!! Es ist auch das erste PS2 Spiel das ich komplett durchgespielt habe. Die Atmosphäre des Spiels ist einfach herrlich düster. Zum einen ist es der Nebel, der in den Straßen von Silent Hill herrscht. Zum anderen die wunderbar düsteren Räume in den Gebäuden. Teilweise „verwandeln“ sich die Gebäude sogar in noch seltsamere Gebäude, die wie die Kammern einer Seele erscheinen. Die Grafik ist sehr gelungen! Ebenso die wunderbar mysteriöse Geschichte um James, Mary und Silent Hill. Erst nach und nach entpuppt sich die Wahrheit um das damalig geschehene.

Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade die zur Lösung des Spieles führen halte ich auch für eine sehr gute Idee und sie bieten somit selbst für erfahrene als auch für Spiel-Anfänger eine gute Alternative. Interessant auch das Ende, denn hier gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, wie das Spiel endet, was sich nach einigen Situationen und Handlungen im Verlauf des Spieles erst entpuppt. So gibt es ein „Verlassen“-Ende, ein „Maria“-Ende, ein „m Wasser“-Ende, ein „Wiedergeburt“-Ende sowie ein „Bonus“-Ende, welches sich jedoch erst dann spielen lässt, wenn man alle anderen Enden einmal gespielt hat (habe ich jedoch noch nicht gespielt!). Lediglich ein wenig enttäuscht war ich vom Endgegner, da diesen zu besiegen irgendwie schneller und problemloser vonstatten ging, als ich dachte. Aber nun gut, darüber kann man einfach hinweg sehen!

Auch sehr gelungen die teils leicht schaurige Musik.Spielt man dazu noch das Spiel im Dunklen, Mitten in der Nacht, steht dem Gruseln nichts mehr im Wege…na ja gut, für Leute, die sich leicht gruseln zumindest, bei mir erzeugte das Spiel bei dieser Atmosphäre eher einen wohligen Schauer!

Gameplay game_10 10 von 10
Grafik game_10 10 von 10
Sound game_10 10 von 10
Horror-Faktor game_9 9 von 10
Steuerung game_8 8 von 10
Gesamt game_10 10 von 10

Onimusha 3

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Systemvoraussetzungen

  • Betriebssystem: Windows® 2000/XP
  • Prozessor: 1 GHz Intel Pentium® III oder AMD Athlon 1.0GHz + oder höher
  • Arbeitsspeicher: 256 MB oder höher
  • Grafikkarte: 128 MB DirectX® 9.0c kompatibel / AGP bzw. PCI Express oder höher
  • DirectX® Version: DirectX® 9.0c
  • DVD-ROM Laufwerk
  • Soundkarte: DirectX® 9.0c kompatibel oder höher"
  • Festplattenspeicher: 2 GB min.
  • Peripheriegeräte: Gamepad kompatibel"
  • Multiplayer: Nein
  • Windows Media Player 9 benötigt
Onimusha 3

  • UNTERSTÜTZTE GRAFIKKARTEN: ATI® Radeon X300/9500 -Reihe,NVIDIA® GeForce™ FX -Reihe (GeForce 4 MX wird nicht unterstützt). Laptop-Modelle dieser Grafikkarten werden nicht unterstützt. Nur diese Chipsätze werden unterstützt. Weitere Chipsätze könnten folgen.

Weitere Informationen: http://support.ubi.com

Achtung: Dieses Produkt enthält Kopierschutzmaßnahmen, welche mit einigen DVD- sowie virtuellen Laufwerken nicht kompatibel sein könnten.

Story

1991 sorgte der Softwarehersteller Capcom mit seinem Game ONIMUSHA für Furore auf der Playstation und dem heimischen PC:

ONIMUSHA, das Action-Adventure um den jungen Samuraikrieger Samanosuke Akechi, der im Japan des 16. Jahrhunderts die junge Prinzessin Yuki aus den Fängen eines bösen Fürsten Nobunaga und seinen Genma Dämonen retten muss. Das Game eroberte seinerzeit gleich die Spitze der Verkaufs-Charts. Und die Herzen der Spiele-Fans.

Auch der zweite Teil erreichte in Szenekreisen schnell Kultstatus.

Jetzt geht die Saga um Krieger, Dämonen, Ehre und Rache in die dritte Runde.

Diesmal schlüpft der Spieler im Kampf gegen die dämonischen Mächte Japans nicht nur in verschiedene Charaktere, er reist auch durch die Zeit. Vom mittelalterlichen Japan in das Paris der Gegenwart. – Und umgekehrt. Bindeglied zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist niemand geringeres als Schauspieler Luc Besson. Der Franzose mit dem melancholischen Blick stand mit Bewegung, Mimik und Gestik Pate für den Spielcharakter Jacques Blanc. Als französischer Cop tritt er in einigen der bis dato wohl fulminantesten Spielfilmsequenzen der PC-Game-Geschichte auf. Passender hätte die Wahl wirklich nicht ausfallen können, schließlich kennt sich Luc Besson durch seine „Besucher“ – Filmreihe ja bekanntlich aus in Sachen Zeitreise. Im Kampf gegen die Dämonen steht ihm Schauspieler-Kollege Takeshi Kaneshiro (House of the Flying Daggers) zur Seite. Dieser stellte sich einmal mehr für die Rolle des jungen Samurai-Kriegers Samanosuke Akechi zur Verfügung.

Japan 1582, Paris 2004: Die Genma-Dämonen des düsteren Fürsten Nobunaga sind überall! Durch ein Zeitloch wird der tapfere Onimusha-Krieger Samanosuke Akechi ins Paris der Gegenwart geschleudert. Zeitgleich findet sich der coole französische Polizist Jacques Blanc im mittelalterlichen Japan wieder. In unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen fremden Orten versuchen sie, getrennt – und doch gemeinsam – die Welt vor den Horden Nobunagas zu retten…

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Meinung

ONIMUSHA 3 ist im Jahre 2006 wohl eines der beliebtesten Action-Spiele auf dem Markt – Und das absolut zu Recht. Es brilliert mit einer sehenswerten Grafik, einer guten Mischung aus Baller- und Abenteuer-Spiel. Darüber hinaus bietet es spektakuläre Spielfilmsequenzen.

Zu Beginn erfolgt ein kurzer Hinweis auf den hohen Blut- und Gewaltanteil des Spiels. Dann wird der Spieler mit einer bestechenden Grafik, einem passenden Sound und einer interessanten Geschichte in die komplexe Handlung eingeführt. Gebannt starrt man auf den Bildschirm, um zu sehen, was die verschiedenen Protagonisten zu erzählen beziehungsweise zu erleben haben.

Danach startet das eigentliche Game. Der Spieler bekommt sogleich mit, um was es geht: In der Rolle des Samanosuke oder Jaques heißt es, viele Monster mit den verschiedensten Waffen niederzustrecken. Die Qualität und Schlagkraft der Waffen verbessert sich im Laufe des Spiels, wenn man die entsprechenden kleinen Rätsel löst. Bemerkenswert sind die Zeitwechsel vom zerstörten Frankreich der Neuzeit in das mittelalterliche Japan – und natürlich auch umgekehrt. Die Atmosphäre der jeweiligen Szenarien ist sehr stimmungsvoll und zugleich gut abgestimmt. Auf der einen Seite gibt es das moderne Paris mit Ruinen und Trümmern, auf der anderen Seite altertümliche japanische Dörfer und Wälder. Alles grafisch mit viel Liebe zum Detail dargestellt und mit einem flüssigen Aufbau. Es gibt wahnsinnig gute Lichteffekte, tolle Hintergründe und natürlich auch bestaunenswerte Animationen der realen Protagonisten, die wirklich sofort wiederzuerkennen sind.

Die Steuerung ist relativ einfach, allerdings sollte man nach Möglichkeit nicht unbedingt auf die Tastatur zurückgreifen. Es ist natürlich auch möglich, sich mittels Tasten durch das Game zu manövrieren, doch dies ist etwas komplizierter, als z.B. mit einem Gamepad. Zudem ist es leicht verwirrend, wenn man diverse Extras im Spiel sammelt und die neuen Funktionen nur für ein Gamepad erklärt werden. Mitunter kann es für den Tastatur-Spieler dann dazu führen, dass die neuen Funktionen erst „gesucht“ werden müssen.

Das Gameplay ist hervorragend und abwechslungsreich. Viele unterschiedlich starke Gegner gilt es zu erledigen. Das Pixel-Blut spritzt in großen Mengen. Für zart besaitete Spieler gibt es im Menü auch die Möglichkeit, die Farbe des Blutes zu ändern. Sind die Gegner im ausgewählten Schwierigkeitsgrad zu stark, haben Samanosuke oder Jaques zu oft schon ihr Leben lassen müssen, gelangt man zum Starter-Modus. Dort kann das Spiel mit geringerem Schwierigkeitsgrad neu gestartet werden. Doch nicht nur Kämpfen ist angesagt. Auch Tüftler kommen auf ihre Kosten: Rätsel müssen gelöst und diverse Sachen gefunden werden. Dieses geht recht unkompliziert von statten und hebt den Spaßfaktor deutlich an.

Die Spieldauer ist überschaubar und nicht zu lang. Allerdings wird auch der geübte Profispieler sicherlich nicht so schnell von ONIMUSHA 3 loskommen, wenn er es in einer leichten Stufe durchgespielt hat. An dieser Stelle soll jetzt aber nicht zuviel verraten werden, wodurch genau das mehrmalige Spielen so angenehm und interessant wird. Dies findet man aber schnell heraus.

Zum guten Gesamteindrucks von ONIMUSHA 3 trägt auch die Musik bei, die in einigen Passagen wirklich atemberaubend gut ist. Die Akustik ist sehr facettenreich und weiß in jeder Szene zu gefallen, nervt also zu keinem Zeitpunkt und wertet die fantastischen Atmosphäre zusätzlich auf..

Man muss nach dem Spielen von ONIMUSHA 3 zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass dieses PC-Game wirklich etwas Besonderes ist und sicherlich niemanden enttäuscht, der ein paar Euro für diese Ausnahmeveröffentlichung berappt. Der Spielspaß ist garantiert und kommt in einer Art und Weise daher, wie man sie in diesem Genre noch nicht zu Gesicht bekommen hat.

Unbedingt empfehlenswert!

Gameplay game_10 10 von 10
Grafik game_10 10 von 10
Sound game_10 10 von 10
Horror-Faktor game_8 08 von 10
Steuerung game_9 9 von 10
Gesamt game_10 10 von 10

Devil May Cry 3

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Systemvoraussetzungen

  • Unterstützte Betriebssysteme:Windows® 2000/XP (ausschließlich)
  • Prozessor: 1 GHz Intel Pentium® 3 oder AMD Athlon oder höher
  • Arbeitsspeicher: 256 MB (512 MB empfohlen)
  • Grafikkarte: 128 MB (256 MB empfohlen) DirectX® 9.0c kompatibel, Shader 2.0 fähig
  • Soundkarte: DirectX® 9.0c kompatibel oder höher
  • DirectX® Version: DirectX® 9.0c (auf der CD enthalten) oder höher
  • DVD-ROM Laufwerk: 4x oder höher
  • Festplattenspeicher: 2 GB mindestens
  • Unterstützte Peripheriegeräte: Windows® kompatible Maus, Tastatur und Gamepad
  • Unterstützte Grafikkarten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung: NVIDIA® GeForce FX/6/7 Familie
  • Weitere Informationen:http://support.ubi.com

Achtung: Dieses Produkt enthältKopierschutzmaßnahmen, welche mit einigen DVD- sowie virtuellen Laufwerken nicht kompatibel sein könnten.

Devil May Cry 3

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Story

Mehrere tausend Jahre sind vergangen, seit der Dämonenkrieger Sparda sein Schwert gegen die gottlose Dämonenwelt erhob, um die Menschheit zu retten. Aus dem langen, anstrengenden Kampf ging Sparda als Sieger hervor und verband sich mit der Menschheit, indem er einen Sohn zeugte, einen Halbdämonen mit übernatürlichen Kräften namens Dante.

Dante war allerdings nicht Spardas einziger Sohn. Es kam ein weitaus bedrohlicheres Familienmitglied hinzu … Vergil. Er besaß zwar die gleichen Fähigkeiten wie sein Bruder, war aber von den Mächten des Bösen durchdrungen. So wie Dante auf die Bekämpfung des Bösen bedacht war, kämpfte sein Zwillingsbruder für die Aufrechterhaltung des Vermächtnisses seiner finsteren Vorfahren. Schließlich standen die beiden sich zum Endkampf gegenüber.

Nachdem Vergil jahrelang verschollen war, kehrt er nun zum letzten Mal in Dantes Leben zurück …

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Meinung

„Devil May Cry 3“ ist ein Actionspiel der neuen Generation und weiß durch und durch zu gefallen. Die Geschwindigkeit, mit der man das virtuelle Wesen namens Dante durch die verschiedenen Umgebungen steuert ist ebenso bemerkenswert wie faszinierend. Ob Nahangriff oder Fernangriff, eine Vielzahl von Gegnern muss besiegt werden. Dabei werden die Angriffstaktiken von Mal zu Mal schwieriger und effizienter. Ebenso verhält es sich mit den Waffen, die mit ansteigender Spieldauer immer besser werden und so eine Menge Spaß mit sich bringen.

Dante ist es aber nicht nur vorbehalten seine dämonischen Gegner zu beseitigen, er muss auch Rätsel lösen um seinem Ziel näher zu kommen.

Dadurch, dass das ganze Spiel so unheimlich komplex ist, gerade im Bezug auf den Kampf, gibt es natürlich auch eine Menge Knöpfe und Knopfkombinationen, die man drücken muss. Hat man kein Gamepad zur Hand und muss auf die Tastatur zurückgreifen, fällt es einem weniger Geübten schon sehr schwer ins Spiel zu kommen. In der Anleitung ist zwar alles genau beschrieben, doch die vordefinierten Tasten sind manchmal etwas irreführend. Nach einer Weile gewöhnt man sich allerdings daran und der Profi-Zocker hat ja eh ein adäquates Steuergerät zur Hand.

Sowohl Grafik als auch Sound sind in „Devil May Cry 3“ wirklich genial gelungen. Das Bild ist gestochen scharf und verfügt über Zeichnungen, die bis ins kleinste Detail gehen. Es gibt viele dunkle und unheimliche Szenen, die für viel Atmosphäre sorgen und den Spieler noch mehr an das Game fesseln, als ohnehin schon. Die im Kampf vorhandenen Effekte tun dann ihr übriges dazu, um die nahezu perfekte Optik abzurunden. Für die klangvolle Akustik sorgt ein gut abgemischter Sound, der mit einigen Hartrock-Einlagen rüberkommt, die das Tempo des Games noch mal schneller wirken lassen als es ohnehin schon ist. Die Akustik weiß aber auch in den atmosphärischen Szenen zu überzeugen, was den Spannungsbogen in vielen Fällen noch einmal etwas anzieht.

„Devil May Cry 3“ ist ein wirklich überragendes Spiel, welches langfristig Spaß macht. Es ist zwar auf den ersten Blick immer das Gleiche, was man zu erledigen hat, doch die Programmierer haben sich einige Sachen einfallen lassen, um eine Eintönigkeit zu vermeiden. Die Special Edition wird zudem dadurch aufgewertet, dass man auch als VERGIL spielen, einen neuen TURBO und einen VERY-HARD MODUS probieren kann und es gibt einen neuen JESTER BOSS GEGNER.

Fans von Action-Adventures und auch Freunde von Horror-Spielen kommen zwar nicht ganz auf ihre Kosten, da zum einen die Story etwas im Kampf untergeht und zum anderen etwas zu wenig Horror-Elemente vorhanden sind. Diese beiden Gruppen werden aber trotzdem, wie alle anderen auch, Spaß mit „Devil May Cry 3“ haben, da das Spiel mit seinen taktisch anspruchsvollen Fights einfach zu überzeugen weiß.

Gameplay game_9 09 von 10
Grafik game_10 10 von 10
Sound game_10 10 von 10
Horror-Faktor game_7 07 von 10
Steuerung game_7 7 von 10
Gesamt game_9 09 von 10

Black Mirror II

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Systemvoraussetzungen

  • Grafikkartentypen:ATI Radeon 9800, NVIDIA GeForce 6800
  • DirectX Version: 9.0c
  • Prozessor: P4 1.4 GHz, oder vergleichbar
  • Grafikkarte: DirectX kompatibel, 128MB, mit Vertex-Shader Support 2.0, mit Pixel-Shader Support 2.0
  • Arbeitsspeicher: 512 MB
  • Festplattenspeicher: 6.0 GB
  • Soundkarte: DirectX 8.1 kompatibel
Black Mirror II

Story

1993, zwölf Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils: Das Küstendorf Biddeford im US-Bundesstaat Maine leuchtet in den den Farben des Indian Summer. Hier arbeitet Darren, der Hauptcharakter aus Black Mirror 2, als Aushilfe in einem Fotoloaden. Der Physikstudent ist Anfang zwanzig, wirkt sehr verschlossen und wortkarg. Wäre das Fotografieren nicht seine große Leidenschaft, hätte er den schlecht bezahlten Job bei seinem schmierigen Chef Fuller längst gekündigt.

Eines Tages kommt Angelina, eine junge Engländerin, in den Laden und möchte Bilder von sich anfertigen lassen. Darren ist hin und weg von der fremden Schönheit. Nie hatte er so starke Gefühle empfunden. Doch plötzlich platzt Fuller in den Verkaufsraum und besteht darauf, die hübsche Kundin selbst zu bedienen. Den verdutzten Studenten schickt er unter einem Vorwand in die Stadt. Als Darren zurückkommt, schafft er es gerade noch, sich mit Angelina zu einem Fotoshooting zu verabreden.

Als Angelina den Fotoladen verlässt, beobachtet Darren einen Mann, der ihr heimlich folgt. Kurz darauf passiert etwas Schreckliches. Fuller hat damit zu tun, und er soll bezahlen, schwört sich Darren. In der nächsten Zeit plagen Albträume den jungen Mann. Er macht sich zu einer Reise auf, die nach Willow Creek in England führt: Dort steht Black Mirror Castle, der Schauplatz der Tragödie des ersten Teils.

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Meinung

„Black Mirror 2“ – Endlich ist es da. Nachdem „Black Mirror – Der Spiegel der Seele“ bereits alle Point-&-Click-Adventure Fans in Faszination versetzte, kommt es im Jahre 2009 zur langersehnten Fortsetzung.

Diesmal schlüpfen wir in die Rolle von Darren, einem Physikstudenten aus Boston, der seine Semesterferien im Orte Biddeford, Maine, USA verbringt, da dort seine Mutter wohnt. Er arbeitet in einem Fotoladen für einen sehr seltsamen und aggressiven Mann, um sein leeres Portemonnaie ein wenig aufzufüllen. Doch schon bald passieren Dinge, die Darren am liebsten nie hätte erleben sollen.

Soviel zur sehr guten Story, von der an dieser Stelle nicht zu viel verraten werden soll. Denn die Geschichte ist die Seele dieses Spiels, und die sollte jeder für sich erforschen, sonst ist der Spielspaß eingeschränkt.

Liebevoll programmierte Point & Click Adventures wie jene von Lucas Arts wussten stets zu unterhalten: Spannung, Rätsel und eine gewisse Art von Humor gibt es auch hier. Die Rätsel sind logisch und auf Dauer gesehen nicht allzu schwer, da sie sich immer wieder ähneln, aber dennoch nicht leicht zu lösen. Wer die Story aufmerksam verfolgt, wird hierbei keine Probleme bekommen, da gewisse Zusammenhänge leicht zu erkennen sind – wenn man denn immer schön aufpasst. Für jene, denen die Rätsel nicht so viel bedeuten, gibt es auch einen etwas leichteren Modus, in dem die Rätsel leichter und offensichtlicher zu lösen sind.

Soweit wäre die Seele beschrieben, kommen wir zum Herzen: der Musik. Durch selbige wird hier nach und nach eine Atmosphäre aufgebaut, die zu begeistern weiß. Im Stile einer Klimax steigt die Spannung des Spiels von Kapitel zu Kapitel Hand in Hand mit der musikalischen Untermalung, die zu Beginn eher sanft und gegen Ende sehr düster klingt. Bei diesem Einklang von Herz und Seele fesselt es dich mit Ketten an deinen PC, bis nur noch die Müdigkeit dich vom Spielen abhalten kann.

Die Spannung steigt also wie eine Klimax, und genauso steigt auf dieser Leiter auch der Horror im Spiel von Kapitel zu Kapitel jeweils ein Sprösschen höher. Während man sich zu Beginn fragt, ob das wirklich ein Horrorspiel ist oder eher eine Art Krimi-Thriller-Detektiv-Spiel, weiß man spätestens wenn Darren nach England reist, dass „Black Mirror 2“ durchaus mit übernatürlichen Elementen bestückt ist. Richtige Horrorstimmung kommt allerdings nur selten an bestimmten Stellen auf, an denen Darren die Geister seiner Vorfahren im Spiegel sieht. Zu sehr erinnert dieses Spiel dann doch eher an einen Krimi voller Verschwörung, mit einem leichten übernatürlichen Touch, dem Fluch von Black Mirror Castle, oder eben dem Familienfluch der Gordons. Nicht wenig in „Black Mirror 2“ erinnert an die frühen Werke des Dario Argento. In den Reihen der Programmierer hat mindestens einer gesessen, der sich in seiner Jugend den Film „Profondo Rosso“ und die guten italienischen Giallo-Filmen zu Gemüte geführt hat.

An der Grafik gibt es nichts auszusetzen, eher sollte man sie loben. Sie erschafft zu Beginn ein Feeling des Wohlseins. Man würde am liebsten selbst mal nach Maine reisen (wenn da nicht so viele komische Personen rumliefen), und am Ende verstärkt sie die Spannung durch die düsteren Hintergründe.

Ein Kauf von Black Mirror 2 ist ein Muss für all jene, die Point & Click Adventures oder einfach nur geile Storys mögen. Wer Klassiker wie Monkey Island mag, oder auf Giallos steht, der wird sich mit diesem Spiel hier auch sehr schnell identifizieren können. Wenn er auch nicht so tollpatschig ist, erinnert der Protagonist an den allseits be- und geliebten Guybrush Threepwood und auch ein wenig an Indiana Jones, da er ein rätsellösender, humorvoller, sarkastischer Charakter ist, den eigentlich jeder mag. Die Person, an die er aber am meisten erinnert, ist MacGyver. Darren kann zwar nicht aus einem Kulli ´ne Atombombe machen, aber die Ideen, die ihn durch seine Probleme schweben lassen, erinnern doch sehr an den Allround-Techniker aus den 90ern.

Horror-Page.de wünscht viel Spaß!

Gameplay game_9 09 von 10
Grafik game_9 09 von 10
Sound game_10 10 von 10
Horror-Faktor game_8 08 von 10
Steuerung game_10 10 von 10
Gesamt game_9 09 von 10