Fear City – Das Buch einer Bestie

Informationen

OT:Fear City

ca.91 Minuten

USA 1984

Regie

  • Abel Ferrara
Darsteller

  • Tom Berenger
  • Billy Dee Williams
  • Melanie Griffith
  • Rae Dawn Chong
  • u.a.

Fear City - Das Buch einer Bestie

Story

Nicky und Matt verdienen ihren Lebensunterhalt damit, dass sie junge Mädchen als Stripperinnen an hiesige Lokale vermieten. Das Geschäft läuft gut und es gibt keinerlei Gründe, sich Sorgen zu machen.Aber plötzlich taucht in der New Yorker Unterwelt ein Killer auf, der systematisch Stripperinnen heimsucht, um sie dann zu überfallen. Er verstümmelt und tötet die jungen Mädchen und bald glaubt sich keine Frau mehr in Sicherheit. Erst denken Nicky und Matt das der Killer von der Konkurrenz kommt, doch als auch ein Mädchen aus dem anderen Lager ermordet wird, müssen die Kontrahenten zusammenarbeiten. Aber der Serienmörder ist nicht leicht zu fassen, was sämtliche Beteiligten bald feststellen müssen…

Kritik

„Fear City“ ist ein typischer Vertreter der 80er Jahre Thriller und lebt vor allen von seiner Dichten Atmosphäre und der guten Darstellungsart des New Yorker Kultregisseurs Abel Ferrara, der es sich in seinen Werken zur Aufgabe macht, New York nicht so darzustellen, wie es so häufig gezeigt wird. Anstatt einer blühenden Stadt sieht der Betrachter ausschliesslich das Rotlichtmilieu und zwar in einer leicht deprimierenden Darstellung. Neben Ferrara sind Tom „Sniper“ Berenger, Billy Dee Williams, Melanie Griffith und Rae Dawn Chong („Alienkiller“) als etwas bekanntere Schauspieler mit von der Partie, was dem Film sichtbar gut tut. Schauspielerisch gibt es nicht das Geringste zu bemängeln, man kann sich sogar an einigen erotischen Szenen zwischen Melanie Griffith und Rae Dawn Chong erfreuen, die sich recht freizügig der lesbischen Liebe hingeben. Allerdings gibt es neben diesen Szenen und zahlreichen Tanzeinlagen nackter Frauen nicht wirklich viel zu betrachten. Die Geschichte ist zwar ganz nett und hat auch relativ spannende Momente, haut aber wohl keinen vom Hocker. Man sieht halt einen, durch und durch, genretypischen Beitrag, der nicht mehr zeigt als man ohnehin schon gesehen hat. Zudem ist die Geschichte mit dem Serienmörder nicht gut ausgeschmückt und man erfährt so gut wie gar nichts über ihn; nur halt das er ein Problem mit leichten Mädchen hat und sie aus reinem Hass um die Ecke bringt. Zudem erfährt man noch, dass er ein Buch namens „Fear City“ schreibt, was dann ja auch der Namensgeber für den Streifen ist, allerdings erfährt man nicht wirklich, was er dort hineinschreibt. Es gibt zwar eine gute, düstere Atmosphäre und gute Schauspieler, dass war es dann aber auch schon, was es Positives von „Fear City“ erzählen kann. Freunde des Thrillers und Fans der 80er Jahre könnten zwar durchaus ihre Freude mit dem Streifen haben, für Serienmörder-Interessierte ist der Streifen allerdings nichts. Auch Splatterfans bekommen nicht wirklich etwas geboten, da die meisten Morde im Off begangen werden und wenn man dann mal was sieht, sieht es nicht wirklich blutig aus…

Bewertung

Splatter 1_5.gif
Spannung 1_5.gif
Story 1_5.gif
Ekelfaktor 1.gif
Atmosphäre 2_5.gif
Gesamt 1_5.gif

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