Naked Fear 2

Informationen

OT:Match.Dead

ca.83 Minuten

USA 2009

Regie

  • Jon Bonnell
Darsteller

  • James Ray
  • Kathleen Benner
  • Michael Harrelson
  • Ashley Francis
  • u.a.

Naked Fear 2

Story

Ridley Thompson ist ein verabscheuenswerter, sadistischer Mistkerl, dessen Hobby es ist, Menschen zu töten. Er wohnt im Süden der USA und hat sich in die hübsche Valora verliebt, die er im Internet auf einer MySpace-ähnlichen Plattform bemerkte. Er entführt sie und will viel Zeit mit ihr verbringen. Die gefesselte und körperliche misshandelte Valora hat allerdings einiges dagegen einzuwenden. Die gründliche Überlebensausbildung durch ihren Großvater kommt ihr da gelegen. Kann sie sich aus den Griffen des bösen Ridley befreien?

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Kritik

Angelehnt an den Film „Naked Fear“(2007) befasst sich auch dieser in New Mexico spielende Film mit einem Frauenmörder. Aber ein richtige Sequel ist er nun auch wieder nicht, denn kein einziger Schauspieler dieses ersten Films ist hier mit an Bord. Ein Blick auf die beiden möglichen englischen Originaltitel „Match.Dead“ und „The Abductor“ zeigt uns, dass es diesen zweiten Teil wohl nur im Kopf des Übersetzers gab. Also tut „Naked Fear“ hier nicht viel zur Sache, folgend kann man sich diesen Film auch gucken, ohne je „Naked Fear (1)“ vor die Linsen bekommen zu haben.

Zu unser aller Glück geht es zwischendurch rein optisch ganz schön zur Sache: abgekniffene oder abgeschossene Zeigefinger, deutlich gebrochene Nasen und viele Kopfschüsse, bei denen an Blut nicht gespart wurde. Definitiv eine der Lichtseiten dieses Films. Aber auch eine der wenigen.

Ein weiterer wäre Regisseur Jon Bonnell. Kaum Erfahrung (lediglich „Star Quest: The Odyssey“), kaum Geld zur Verfügung (Wie das bei Low Budget Produktionen ja nun mal so ist) und trotzdem ein für diese Verhältnisse sehenswerter Film.Allerdings fällt dieser Unerfahrenheit auch sämtliche Spannung zum Opfer. Ab und zu flammt sie zwar auf, aber wirklich gefesselt wird man nicht, obwohl der Protagonist ein begnadeter Fessler ist.

Selbiger füllt den Film übrigens gut. Falls es die Absicht von James Ray („Star Quest: The Odyssey“, …) war, möglichst misanthropisch rüberzukommen und gehasst zu werden, macht er alles richtig. Man würde stellenweise am liebsten selbst in den Fernseher steigen und diesem verachtenden Kerl gehörig eins auf die Kauleiste geben! Die anderen Schauspieler machen ihre Aufgabe gut, fallen nicht weiter durch Gutes oder Schlechtes auf.

Wer sich also hier auf einen Kauf einlässt, der sollte nicht zu viel erwarten. Allerdings sollte man auch nicht glauben, dass dieser Film gar nichts zu bieten hat. Er bereitet eine durchaus neue Situation, aus der sich die Hauptdarstellerin in einem ziemlich komischen Ende befreit. Außerdem weiß er auf seine eigene Art zu unterhalten und er ist bestimmt auch dazu in der Lage, die Langeweile zu erschießen.

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Bewertung

Splatter 4.gif
Spannung 1.gif
Story 3.gif
Ekelfaktor 2.gif
Atmosphäre 3.gif
Gesamt 2_5.gif

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