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„Second
Name“ ist ein Horrorthriller der besonderen Art, der sich mit einem äusserst
interessanten und schockierendem Thema auseinandersetzt. Zu erklären ist
das sicherlich sehr schwierig, wenn man nicht zuviel verraten will, von
daher sollten sich Freund des Okkulten diesen Streifen auf gar keinen Fall
entgehen lassen.
Der Film beginnt schon recht ungewöhnlich, als man sieht, wie sich
Daniellas Vater offensichtlich grundlos das Leben nimmt. Im Verlauf wird
dann aber so einiges klar und scheinbar weit auseinanderliegende
Handlungsstränge führen zueinander. Das Endergebnis ist auf keinen Fall
vorhersehbar und so ist für reichlich Spannung gesorgt. Allerdings kommt
es aber auch in einigen Zwischenszenen zu weniger spannenden und
unterhaltenden Momenten, die somit etwas langatmig wirken und das gute
Gesamtbild des Streifens etwas verschlechtern.
Da viele dunkle Szenen vorkommen, ist für eine gute Atmosphäre gesorgt,
die mit einer guten Musik und einigen mysteriösen Einlagen unterstrichen
wird. Besonders mysteriös und vor allem ekelerregend ist eine Szenen, in
der die Leiche des Selbstmörders exhumiert und in einer besonders
erfinderischen Art und Weise präsentiert wird. Es ist ein ganz spezielles
Ritual, dass Daniela auf den richtigen Weg bringen soll, die Geheimnisse
um ihren Vater zu lösen. Ähnlich wie diese Szene, gibt es einige andere,
die darauf deuten lassen, dass das Drehbuch wirklich sehr durchdacht ist
und somit eine professionelle Grundlage für den Streifen ist.
Die in diesen Breitengraden unbekannten Schauspieler machen einen wirklich
guten Job, der dem Film die nötige Authentizität verleibt, die bei einem
Thema wie diesem besonders wichtig ist. Insgesamt ist „Second Name“
also ein guter Film, mit einer interessanten Story, der aber leider nicht
mit Spitzenfilmen des Genres mithalten kann, da es doch die ein oder
andere Passage gibt, die weniger interessant ist. Dennoch ist er
empfehlenswert. |