Teenieslasher werden wohl so schnell nicht aussterben, denn es gibt immer wieder genug gute Gründe, um welche zu drehen. Zum einen sind es sicherlich die geringen Produktionskosten für die Filmcrew, denn es muss weder ein gutes Drehbuch noch gute Schauspieler vorhanden sein und zum anderen gibt es da natürlich die Fans, die seit „Scream“ und Konsorten immer wieder munter ins Kino laufen, um sich erschrecken zu lassen und natürlich auch um die jungen Protagonisten zu bestaunen... 

„Wishcraft“ ist dann leider nur ein Film, den man als typisch bezeichnen kann und der sich in kaum von seinen durchschnittlichen Genrepartnern absetzten kann. Es gibt eine 0815 Story, die zwar durch das okkulte Totem etwas aufgewertet wird und zu Anfang diese gewisse Atmosphäre aufbaut, wo der Zuschauer interessiert dem Geschehen folgt, um herauszufinden was da eigentlich abgeht, aber eigentlich folgt der Plot dem gleichen Strickmuster, dass schon allzu oft verfilmt wurde. 

Die Szenen, in denen der Killer auftaucht sind recht interessant gestaltet und verfügen über die nötigen Spannungsmomente, allerdings sind sie, für Freunde des Splatterfilms, nicht so gestaltet, wie es das rote FSK 18 Symbol auf der DVD hoffen lässt. Es gibt die ein oder andere Szene, die für mehr Fun hätten sorgen können, doch aus unerklärbaren Gründen hat der Kameramann im entscheidenden Moment abgedreht. 

Für einen Veriss reicht es dann bei „Wishcraft“ nicht, denn dafür macht er einfach zuviel Spass und zudem wird dem Betrachter noch ein Ende serviert, mit dem man nicht unbedingt rechnen kann. Wie aber bereits angesprochen, kommt er nicht über die Mittelmässigkeit heraus, was im Endeffekt bedeutet, dass man ihn sich ruhig ein mal anschauen sollte – Dieses eine Mal reicht dann aber auch.