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Dieses
unterhaltsame B-Movie ist sicherlich nichts für einen ordinären
Filmgeschmack. Man muss schon hart im Nehmen und Freund von
Underground-Produktionen sein, um die abgedroschene Geschichte rund um
einen Motorrad fahrenden Metzger im Doktorkittel und seinen leicht
bekleideten Gehilfinnen etwas abzugewinnen. Ist man allerdings Teil der
Zielgruppe, macht "Dr. Chopper" durchaus Spaß.
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Die
Geschichte, die laut Cover an "Wrong Turn" oder "TCM"
erinnern soll, was sie allerdings nur bedingt macht, bietet nichts
Innovatives. Allerdings ist sie nicht eine dieser Storys, die ums
Verrecken nicht vorüber gehen wollen - Im Gegenteil. Die
verschiedenen Szenen sind stets interessant und nett zu verfolgen.
Lediglich im Mittelteil wird es mal etwas langweiliger, dies kann
man aber durchaus verkraften. Denn das Erzählte wird immer wieder
von netten Einlagen unterbrochen, die zwar nicht besonders hart,
aber immer wieder sehr blutig sind. Zudem werden Freunde des
Backwood-Slashers und schöner Naturaufnahmen sicherlich Freude an
den optischen Eindrücken haben.
Schauspieltechnisch
darf man natürlich nicht allzu viel erwarten, denn Gutes bekommt
man von den unbekannten Darstellern nicht geboten. Einigen sieht
man an, dass sie ein gewisses Talent besitzen, andere spielen
hingegen sehr schlecht. Besonders die mit Hauptdarstellerin Chelsey
Crisp glänzt mit Nichtkönnen und geht dem Betrachter
schrecklich auf den Senkel. Die anderen weiblichen Darstellerinnen
glänzen eigentlich nur dadurch, dass sie allesamt die meiste Zeit
im BH durch die Gegend rennen. Allerdings muss man ihnen lassen,
dass sie einen guten optischen Eindruck machen. |
Sie
sind also gut ausgewählt worden und haben einen eindeutigen Auftrag, der
da lautet: Sterben. Die dazugehörigen Effekte lassen sich einerseits
sehen und sind für eine FSK 16 Freigabe grenzwertig - Allerdings nicht übermäßig
brutal. Ebenso auffällig wie die Effekte sind die technischen Nachlässigkeiten
des Regisseurs Lewis
Schoenbrun. Sicherlich darf man nicht allzu hart mit einem
Low-Budget Streifen umgehen, doch die Fehler sind recht auffällig und stören
des Öfteren. Auch die Synchronisation ist alles andere als unauffällig,
da es sich um eine recht schlechte handelt. Die Stimmen sind teilweise so
unpassend, dass sich der Betrachter darauf fixiert und sich minutenlang
wundern muss, wer die Aufteilung der Synchronsprecher zu verantworten hat.
| Als
Partyfilm ist "Dr. Chopper" ertragbar und macht
stellenweise richtig Spaß. Freunde des "normalen" Kinos
sollten allerdings die Finger von dieser B-Produktion lassen, da sie
eher enttäuscht als unterhalten werden dürften. Denn es gibt keine
gute Story, keine guten Darsteller, eine Porno-Synchro und recht
viele technische Fehler des Regisseurs.
Und
wer sich jetzt noch fragt, warum der Streifen "Dr. Chopper"
heißt, dem sei gesagt: Der Doc fährt tatsächlich mit einem
Motorrad durch den Wald. Warum das so ist und warum er bereits
diesen Namen trug als er noch in der Stadt praktizierte sei gesagt:
Keine Ahnung! |
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