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Kein geringerer als Jaume Balagueró ist der Regisseur des spanischen Gruselfilm „Fragile – A Ghost Story“. Balagueró, der schon für die beiden bemerkenswerten Horror-Filme „Darkness“ und „The Nameless“ den Regie-Stab schwang, versteht es den Betrachter in den Bann des Filmes zu ziehen. Und dabei sieht es bei „Fragile – A Ghost Story“ erst gar nicht so aus, als ob er das Zeug zu einem unterhaltsamen Schocker hat. Der Film kommt nämlich nur schwer in die Pötte. Allerdings bemerkt man gleich, dass Jaume Balagueró eine dichte Atmosphäre aufbauen will.
Neben der sehr dichten Atmosphäre gibt es auch ziemlich spannende Szenen und den ein oder anderen Schockeffekt. Harte Effekte werden nicht zur Verdeutlichung verschiedener Situationen benutzt, allerdings gibt es reichlich unappetitliche Einstellungen, die auf ihre eigene Art und Weise auch recht hart sind. Sicherlich würde sich jede Mutter ein Kissen vor ihr Gesicht werfen, wenn sie mit ansehen müsste, wie einem kleinen Mädchen die Knochen gebrochen werden… Hauptdarstellerin Calista Flockhart, die bis dato eher in bekannteren TV-Serien auf sich aufmerksam machte, liefert in „Fragile – A Ghost Story“ eine solide Arbeit ab. Ihre Rolle bleibt stets glaubhaft, auch wenn sie den ein oder anderen schweren Moment spielen muss. Es ist schon erstaunlich, dass Jaume Balagueró schon wieder so einen guten Beitrag zum Horror-Genre beigetragen hat und trotzdem immer noch nicht so richtig bekannt geworden ist. Wenn er seinem Stil treu bleibt, dürfte sich das in den nächsten Jahren wohl ändern. Denn Fans des Horror-Films freuen sich schließlich immer wieder auf neue, innovative Beiträge zum Genre. „Fragile – A Ghost Story“ ist auf jeden Fall ein Film, den sich Freunde von Grusel-Schockern angucken sollten. Er braucht sich nicht hinter den populären Genre-Beiträgen aus Japan und deren amerikanischen Verwurstungen zu verstecken. |