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Untergrundstreifen bringen meist den Vorteil mit sich, dass sie unkompliziert sind, da sich die Macher erst mal ausgiebig mit der neuen Materie beschäftigen müssen und somit meist weniger Wert auf die Gestaltung des Drehbuchs legen. Anders ist da der französische C-Movie "I Am The Ripper", der sich mit verschiedenen Dimensionen und dem Tod persönlich beschäftigt. Vieles bleibt allerdings, wie zu erwarten, auf der Strecke. Und Vieles bietet sich dem geneigten Zuschauer wie ein lang gezogenes Kaugummi dar, dass einfach nicht reißen will.
Kampftechnisch ist das Ganze zwar nett zu betrachten, darstellerisch und auch dekorationstechnisch müssen aber einige Abstriche gemacht werde. Das dies nichts Außergewöhnliches bei Filmen dieser Art ist, liegt auf der Hand. Die Laiendarsteller verkörpern zwar zum Großteil interessante Charaktere, bleiben schauspieltechnisch doch eher auf der Strecke der Belanglosigkeit. Bis auf die Action-Szenen könnte man wohl alles mit seinem eigenen Freundeskreis nachspielen, ohne an "Qualität" zu verlieren. Gleiches gilt für die Kostüme und die Dekoration die, mit Ausnahme der Filmposter, grausam anzusehen sind.
Der Anzug und die Maske des
Todes scheinen aus einer Kindergarten-Schauspieltruppe zu stammen, die
ihre Wirklich ansehnlich ist die technisch Aufmachung des Streifens. Zu Beginn wird sogar vor der Machart gewarnt, da sie angeblich epileptisch Anfälle auslösen kann, was durchaus denkbar scheint. Schnelle, wirre Kamerafahrten und Einstellungen wechseln sich in einem atemberaubenden Tempo ab. Der hierfür Verantwortliche wurde sicherlich mit dem Vorwurf des Drogenkonsums konfrontiert. Und das völlig gerechtfertigt. Die seltsam eingefangenen Bilder sind sicherlich das Hauptaugenmerk des Films und der Grund, warum er für Freunde des budgetlosen Films interessant sein dürfte. Dem Ottonormalgucker dürften sich nach kurzer Betrachtung sicherlich die Fußnägel hochbiegen. Selbstdreher oder die angesprochenen Freunde des Subgenres könnten in ihm einen inspirierenden respektive kreativen Beitrag sehen, dem man durchaus etwas abgewinnen kann. |