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Story
Auf der Strasse nach San Diego hat ein
Fahrer eine Panne mit seinem Auto und freut sich, als ihn ein
Lieferwagen mitnimmt. Dieser ist auf dem Weg in den hiesigen Zoo und
hat eine gefährliche Ladung an Bord: Eine tropische
Klapperschlange. Der Fahrer versichert dem Verunfallten, dass die
Schlange zwar sehr gefährlich sei, aus ihrer Behausung aber nicht
ausbrechen könne.
Doch
dann platzt der Reifen des Lieferwagens. Das Fahrzeug bricht aus und
die Kiste mit der Schlange anschließend auf. Somit sind die letzten
Minuten der beiden Männer gezählt…
20
Jahre später, im Jahre 1999. Die kalifornische Kleinstadt San
Vicente hat in den letzten Jahren einen enormen Fortschritt erlebt,
wodurch die Population stark zugenommen hat. Aus diesem Grund müssen
neue Wohnungen her. Der Geschäftsmann Max Farrington ist Bauleiter
und hat keine Ahnung, dass er mit seinen Arbeiten eine riesige Schar
angriffslustiger Schlangen aufscheucht. Die Schlangen sind alle
Nachkommen des damals geflohenen Geschöpfes. Allerdings sind sie
Hybriden. Eine neue Art, die viel giftiger ist.
Durch
die Arbeiten aufgeschreckt, zieht es die Schlangen immer mehr in die
Nähe der Menschen. Mit tödlichen Folgen… |
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Kritik
„Silent Predators“ ist ein solide
gemachter Beitrag zum Tierhorror-Genre, der durch Natürlichkeit glänz.
Es gibt keine, durch Giftmüll, Radioaktivität oder sonst wie
mutierte Viecher, sondern welche, deren Entstehung durchaus logisch
erscheint. Zudem wurde auf den Einsatz von vollbusigen,
zeigefreudigen Teenagern, durchtrainierten Männern und
Klischeerollen verzichtet, was „Silent Predators“ ebenfalls ein
wenig glaubwürdiger und somit authentischer macht. Auf
Computertricks wurde ebenfalls gänzlich verzichtet, dafür hat man
echte Schlangen mit ans Set genommen.
Allerdings
darf man auch nicht darüber hinwegsehen, dass die oben erwähnten
Inkredenzien manchen schlappen Horror-Film aus der Tiersparte
aufpeppen. Und so etwas, oder etwas anderes in der Art fehlt „Silent
Predators“. Die Geschichte ist zwar nett erzählt, die Umgebung
passt und die Bilder sind gut eingefangen, aber es passiert einfach
zu wenig für einen linearen Spannungsaufbau. Die meisten Szenen
sind eher langweilig und werden dann ab und zu von einem etwas
spannenderen Element abgelöst.
Mit
Harry Hamlin und Jack Scalia (“Dark Breed - Invasion aus dem
All“ 1996) hat man zwei gestandenen Darsteller in die Rollen der
rivalisierenden Protagonisten gesteckt, die ihren Job wirklich gut
machen. Auch die restliche Crew weiß zu überzeugen, was bei Filmen
dieses Subgenres ja nicht gerade die Regel ist. Die Charaktere
werden zwar nicht tiefsinnig vorgestellt, bei Horror-Filmen ist das
aber auch nicht so wichtig. Für das Drehbuch zeigte sich im Übrigen
kein Geringerer verantwortlich als Altmeister John Carpenter.
Zusammen mit einigen anderen hat er das Drehbuch verfasst, was man
beim Gucken aber nicht wirklich merkt. Regisseur Noel Nosseck
(„Die Bestie in Dir“ 1998) macht ebenfalls einen soliden Job und
hat an einigen Stellen gute Einfälle in Bilder umgesetzt. Besonders
die, in der die Kamera aus der Sicht der Schlangen filmt, sind
gelungen.
Für
eine TV-Produktion ist „Silent Predators“ ein gelungener Film,
der authentisch und stimmungsvoll ist. Allerdings fehlt es ihm ein
wenig an Spannung und Interessantem. Für einen besinnlichen
Horror-Abend ist er aber bestens geeignet. Man darf allerdings kein
Blutbad erwarten, der Film hätte normalerweise höchstens ein FSK
12 verdient.
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