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Story
Unerwartet wird der kleine Tadashi bei einer Dorffeier als
Kirin-Rider ausgerufen. Er ist nun in der Verantwortung, sein Dorf
und den Rest der Welt vor dem Bösen zu schützen. Tadashi schlüpft
in die Rolle eines Sagenhelden und muss sich auf die Suche nach
einem sagenumwobenen Schwert machen. Vorher macht er allerdings die
Bekanntschaft mit vielen verschiedenen Geschöpfen, die ihm einen
Vorgeschmack auf das geben, was da noch kommen mag.
Die
großen Gegenparte des Tadashi sind Hexenmeister Kato und seine Mätresse
Aki, die die dunkele Seite vertreten. Die beiden Bösewichte wollen
die Welt in Schutt und Asche legen. Jedes Opfer ist ihnen dabei
recht. Dies behindert Tadashi auf seinem Weg, sein Dorf und die Welt
zu schützen. Eine ungleiche Schlacht steht bevor, bei der sich
Tadashi allerdings auf seine seltsamen Freunde verlassen kann.
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Kritik
Vielfilmer Takashi Miike ("Audition", "Ichi The
Killer", „The Call“) hat sich in der Vergangenheit mit
manchem Film einen guten Namen gemacht und er verfügt sicherlich über
genug Kreativität, um noch einige Filme mit aufsehenerregenden
Geschichten in den Kasten zu bringen. Für den Streifen "Krieg
der Dämonen" hatte er ein größeres Budget denn je zur Verfügung
und viele mutmaßten schon, dass dieser Film aus dem Jahre 2005 ein
absoluter Überflieger werden muss. Gerade auch weil die Geschichte
ein Märchen ist, dass mit viel Computerunterstützung abgedreht
wurde.
Aber die Realität
sieht etwas anders aus. Miikes Film ist zwar ein optischer Höhepunkt,
doch die Geschichte, die um das Geschehen gewoben wurde, weiß überhaupt
nicht zu gefallen. In den 119 farbfrohen Minuten gibt es neben der
eigentlichen Geschichte, um den kleinen Tadashi, viele Nebenplots,
die nichts zur Sache tun und im Sande verlaufen. Klar, dass kommt
auch bei anderen Filmen vor, aber nicht in so einer Häufigkeit. Hat
man einige dieser Szenen, in denen es meist nur um die Vorstellung
neuer Figuren geht, gesehen, vergeht einem schnell die Lust. Es gibt
zwar immer wieder gelungene Masken und CGIs zu sehen, die
Leblosigkeit des Films sorgt aber für mehr als nur einen Gähnen.
Zudem kommt erschwerend hinzu, dass es nicht mal im Ansatz einen
roten Faden gibt, der einem den Weg durch das Geschichtsgestrüpp
weisen könnte.
Die Geschichte
ist schlicht und einfach lieblos zusammengestrickt und das erkennt
man leider schon nach kurzer Zeit. Wie will man dann die zwei
Stunden Spieldauer überstehen? Ganz einfach: Hirn abschalten und
von den schönen Animationen verzaubern lassen. Die können sich
wirklich sehen lassen. Größtenteils mit dem Computer animiert und
schön gestaltet. Schade ist eigentlich nur, dass viele
Charakterzeichnungen sehr oberflächlich gehalten wurden. Von der
Story bekommt man ja, wie bereits erwähnt, nicht allzu viel mit und
da ist es schon schade, dass die einzelnen Figuren nicht näher
beschrieben werden und man den tieferen Sinn hinter ihrem Tun nicht
verstehen kann.
Darstellerisch
kann eigentlich nur Chiaki Kuriyama aus
"Battle Royale" und "Kill Bill" vollends überzeugen.
Ihre Rolle ist sicherlich nicht die schwierigste, sie macht aber
dennoch eine gute Figur. Der Rest der Schauspiel-Crew braucht nicht
weiter erwähnt werden, da sie entweder belanglos spielen oder
belanglose Rollen bekleiden.
Schlussendlich
muss man sagen, dass "Krieg der Dämonen" zwar ein netter
Zeitvertreib sein kann, man darf dann aber nichts erwarten und muss
sich von den schönen Bildern beeindrucken lassen. Wer als Takashi
Miike Fan etwas Besonderes erwartet, wird sicherlich enttäuscht
werden. "Krieg der Dämonen" ist halt ein farbenfrohes Märchen
für Jugendliche und Erwachsene, und somit weder blutig noch mit
einer bizarren Handlung versehen.
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