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Severance |
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Story
Einige Mitarbeiter des englischen Rüstungskonzerns
„Palisade Defence“ unternehmen einen Ausflug in die Weiten der
osteuropäischen Wildnis. Ziel ist es, die Mitarbeiter auf ein Neues
zu motivieren. Der Kurs soll lediglich ein Wochenende, fern ab der
Heimat, stattfinden, doch die meisten Angestellten haben nicht mal
den Bock auf drei Tage Firmenmanipulation.
Bereits auf der Reise versuchen die Mitarbeiter das Beste aus ihrer
misslichen Lage zu machen. Allerdings gibt es schnell das erste
Problem. Der Bus kann die Straße zur Unterkunft nicht befahren und
der Fahrer weigert sich einen Umweg einzuschlagen.
Für die arg Gebeutelten geht es nach kurzer Diskussion per Pedes
weiter, bis sie ein altes, brüchiges und heruntergekommenes Haus
erreichen, in dem sie sich einquartieren. Nach endlosen Streitgesprächen
muss Abteilungsleiter Richard zusehen, dass die Aktion nicht aus dem
Ruder läuft, da sich die Stimmung der Angestellten sichtlich
verschlechtert. Aber es soll schlimmer kommen, als Richard und seine
Mannen es für möglich halten.
Denn ihre Unterkunft war einst
eine Nervenheilanstalt für russische Gefangene aus
dem Afghanistan-Krieg. Und blöd ist, dass die ehemaligen Patienten
weder gesundet noch aus dem Waldgebiet verschwunden sind und auch
ihre Aggressionen nicht verloren haben...
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Kritik
Nachdem Regisseur Christopher Smith
im Jahre 2004 mit „Creep“ sein Langfilmdebüt gab, konnte man
kaum erwarten, dass sein nächstes Werk eine Horror- beziehungsweise
Splatter-Komödie werden würde. Zu ernst war der grundsolide
Tunnel-Horror mit Franka Potente in der Hauptrolle. Doch dass Smith
Humor besitzt, beweist er in „Severance
- Ein blutiger Betriebsausflug“.
Allerdings
nicht ganz so, wie es einige Kritiker etwas wohlwollend sehen. Mit
Genrekollegen wie zum Beispiel „Shaun Of The Dead“ kann er nicht
mithalten, da sein Humor etwas flacher und weniger oft anzutreffen
ist und es sich hier nicht unbedingt um eine astreine Splatter-Komödie
handelt. Allerdings bietet „Severance“ den Vorteil, dass sich
die Macher schöne Drehorte ausgesucht haben. Die eingefangenen
Bilder im Osteuropäischen Hinterwald und auch die in den
verfallenen Hütten wissen optisch zu überzeugen. Gepaart mit einer
interessanten Handlung, die zwar nur etwas schleppend in Tritt
kommt, und einer guten Charakterzeichnung, die viele Fassetten
bietet, ist für Unterhaltung gesorgt. Zwar sind nicht alle der
zahlreichen Dialoge von bestem Unterhaltungswert, aber man wird gut
in das Gesehen eingeführt und bleibt gespannt, was da wohl noch
kommen mag.
Denn der Film
startet nicht gerade wie ein beliebiger Horror-Film. Es gibt weder
einen maskierten Serienmörder, noch Mysteriöses und Zombies findet
man auch keine. Nur die kleine Reisegruppe im abgelegenen Wald. Doch
nach der Hälfte der Spielzeit ändert sich dies. Ab hier kommen
auch die Fans der blutigen Spezialeffekte auf ihre Kosten.
Sonderlich hart ist „Severance“ zwar nicht, weiß aber mit
einigen Einlagen zu überzeugen. Und dank der ewig lustigen
Seitenhiebe, ist das Gezeigte auch nicht sonderlich erst zu nehmen.
Einer der Höhepunkte ist sicherlich die Bärenfallenszene, die zwar
schon bei Troma zu sehen war, aber dennoch ein unweigerliches
Schmunzeln in das Gesicht des Betrachtes zaubert. Neben dem Humor
kommt auch eine offensichtliche Kritik an der Waffenlobby zur
Geltung, die wunderbar schräg verwurstet wird.
Seitens
der Regie, der Darsteller und der Synchronisation wurde keinerlei
Fehler gemacht, was den Film natürlich aufwertet und ihn ansehnlich
macht. Christopher Smith versteht es gute Bilder einzufangen, die
Protagonisten immer wieder gut in Szene zu setzten und die Witze
sorgfältig zu verteilen. Bei der soliden Leistung der Darsteller
spielt sich niemand in den Vordergrund und man entwickelt keine großen
Beziehungen zu den relativ unbekannten Gesichtern.
Was
man „Severance“ allerdings ankreiden muss, ist das er nicht über
Spitzen verfügt. Weder im Bereich des Witzes, noch bei den
Spezialeffekten und auch nicht während der Erzählung der
Geschichte. Es ist zwar positiv, dass das Tempo in der zweiten Hälfte
anzieht und es auch zu blutigen Einlagen kommt, insgesamt betrachtet
ist alles aber eher flach inszeniert. „Severance“ versteht es
zwar durchaus gut zu unterhalten, hätte aber durchaus mehr Witz und
Blut vertragen können. Auch die Spannung und Atmosphäre bewegen
sich nicht in einem Bereich eines Top-Movie des Horror-Genres.
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DVD
Auf
der mitgelieferten Bonus-DVD der Special-Edition wurde für den
geneigten Betrachter eine Menge Extramaterial zusammengetragen.
Beginnend mit einem Making Of (34 Minuten) geht es über Deleted
Secene (8 Stück), Outtakes (ca. zwei Minuten) Behind The Scenes (12
Minuten) bis hin zu einem alternativem Ende, welches etwa eine
Minute dauert.
Das
sind die Hauptextras, aber daneben gibt es auf der DVD noch eine
Menge kleine Features, die sich, wie auch das andere Material,
wirklich sehen lassen können und den Kauf der Doppel-DVD
Spezial-Edition durchaus sinnvoll machen.
Neben
den guten Extras sticht auch die technische Seite der DVDs heraus.
Bild und Ton sind nahezu perfekt auf die Silberscheibe gebracht
worden und kommen entsprechend gut auch wieder auf die Matscheibe
respektive aus den Boxen zurück. Auch die Menüs der Datenträger können
sich durchaus sehen lassen, was die DVD in ihrer Gesamtheit zu einem
wirklichen Genuss macht. |
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| Alle Bilder
sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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