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Story
In
einem Forschungszentrum in Japan ist es zu schwerwiegenden Problemen gekommen.
Ein Experiment mit verschiedenen Krankheitserregern ist schief gelaufen.
Eigentlich sollten die Forschungen die Menschheit vor dem Terrorismus schützen,
doch nun stellt eines der Experimente eine riesige Gefahr dar. Und das im
wahrsten Sinne des Wortes.
Denn
dem Experiment ist eine Ratte entwachsen, die überdimensionale Ausmaße hat
und somit eine tödliche Bedrohung darstellt. Sie ist aber in einem
Forschungsgebäude gefangen und kann somit nur begrenzt Jagd auf Menschen
machen. Viel schlimmer ist es, dass in der Ratte ein Virus entstanden ist,
welches auf Forscher übertragen wurde und nun die umliegende Bevölkerung tödlich
erkranken lässt.
Das Virus kann momentan nicht bekämpft werden, man vermutet aber, dass die
Ratte Antikörper besitzt. Nun soll ein kleiner Trupp amerikanischer Soldaten,
mit Hilfe eines japanischen Militärangehörigen, die Ratte zur Strecke
bringen und eine Gewebeprobe besorgen. Dadurch erhofft sich ein hiesiger Arzt
ein Heilungsmittel herstellen zu können. Aber die menschengroße Ratte soll
kein leichter Gegner werden... |
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Kritik
Trash, Trash, Trash.
Es braucht nur diese
drei Wörter um in aller Kürze zu beschreiben, worum es in dem wohlklingenden
Tier-Horror-Streifen namens „Nezulla“ geht. Eine schleimige Riesenratte
und japanisch aussehende amerikanische Soldaten spielen darin die ungewöhnlichen
Hauptrollen.
Und letztere lassen
den Betrachter nicht lange warten, bis er sich das erste Mal verwundert vor
die Stirn klopfen darf. Es dauert dann schon einen Moment, bis man das fett
geschriebene US-ARMY auf den Uniformen der Japaner sieht und somit den ersten
Handlungsabschnitt im Nachhinein versteht. Die Amis waren es also wieder…
Haben eine böse Kreatur geschaffen. Aber wenigstens sind sie so nett, eine
Spezialeinheit zu schicken, um dem Bösen den Garaus zu machen.
Die Darsteller
spielen dabei typisch asiatisch. Will heißen sehr übertrieben. Da fällt es
natürlich schwer die Geschichte zu glauben, auch wenn sich einer der
Protagonisten als Amerikaner japanischer Herkunft ausgibt. Allerdings sieht
dieser auch am ehesten wie ein Nichtasiat aus. Aber was soll‘s… Glaubhaft
ist hier sowieso nichts. Nicht mal die nett modellierte Ratte, die zum einen
sehr süß und zum anderen sehr abscheulich aussieht. Süß wenn Nahaufnahmen
des Gesichts mit den putzigen Beißwerkzeug gezeigt werden und abscheulich
halt wegen dem üblen Schleimüberzug und den merkwürdigen Lauten. Das
Problem der Soldaten ist während der handlungsarmen Story, dass Kugeln das
Biest nicht töten können. Doch anscheinend begreift das die stetig kleiner
werdende Gruppe nicht sofort. Immer wieder geht es in den Keller, der Heimat
von „Nezulla“ um nach kurzen Feuerangriffen wieder aus dem Raum zu flüchten.
Neben diesen dümmlichen
Einlagen gibt es den einzig wirklichen Kritikpunkt des Films. Und zwar die
Szenen, die sich in der Krankenstation abspielen, welches sich wohl in der Nähe
des Forschungsgebäudes befindet. Hier ist ein schnulziger Arzt zugange, das
Leben seiner Patienten zu retten. Diese sind an dem Virus erkrankt und warten
abgeschottet auf ihren Tod. Doch der Doktor, der stets von einer seltsam
abwechselnden und meist absolut unpassenden Musik begleitet wird, ist davon überzeugt,
dass Leben der Patienten zu retten. Glücklicherweise geht es dann aber immer
wieder runter in den Keller, wo die grenzdebilen Soldaten ihr Unwesen treiben.
Eventuell hört sich
das Ganze nach einer einigermaßen brauchbaren Geschichte an, der Film hat
hinsichtlich des Drehbuchs aber arge Schwächen. Einzig die Dummdialoge, die
schauspielerischen Schwächen, zum Teil die Synchronisation und die merkwürdigen
Geschehnisse halten den Film am leben. Es sei an dieser Stelle aber ausdrücklich
erwähnt, dass Leute, die beim Gucken kein Bier trinken, oder etwas
Ernsthaftes erwarten, maßlos enttäuscht werden könnten. Denn wie anfangs
erwähnt handelt es sich bei „Nezulla“ um feinsten Trash in seiner
reinsten Form.
Splattertechnisch
bekommt man während des Guckens nicht viel geboten. Es gibt hier und da
einige Effekte, die aber nicht sehr bluttriefend sind. Die Macher haben sich
offensichtlich mehr um ihr Monster gekümmert und einige, gänzlich
misslungene, CGI-Effekte. Spannung und atmosphärische Szenen gibt es nur sehr
selten, dass stört den Trash-Fan aber nicht, der mit „Nezulla“ ein ganz
besonderen Film aus Japan präsentiert bekommt. Wäre er nicht in einigen
Szenen sehr schlecht, besonders im Krankenhaus, hätte er durchaus
Kultpotential. |