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| Dracula |
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Story
London
1899: Dem jungen Arthur Holmwood scheint das Glück in die Wiege gelegt worden
zu sein. Er ist der Sohn reicher Eltern, gutaussehend und bald mit seiner
großen Liebe Lucy
Westenra verheiratet. Doch der Adelige trägt etwas in sich, von dem er
erst nach dem grausamen Tod seines Vaters erfährt. Er hat Syphilis.
Da die Krankheit zu seiner Zeit unheilbar ist, versucht Arthur alles
mögliche, um seinen sicheren Tod hinauszuzögern.
Er hört von einem Grafen aus Transsylvanien, dem es möglich sein soll eine
Blutwäsche zu machen. So lässt er den Grafen Dracula nach London holen, um
sich helfen zu lassen. Die düstere Gestallt, die sich bereits am einem
verschollenen Freund von Arthur gelabt und verjüngt hat, hat allerdings
nichts Gutes im Sinn. Ihm ist nicht nur egal das Arthur krank ist, er ist auch
sehr an dessen Frau interessiert... |
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Kritik
Eigentlich sollte man ja meinen, dass es für ein Film-Studio nicht sonderlich
lukrativ ist, die x-te Fassung einer Dracula-Geschichte zu drehen. Und vor
allem dann, wenn es sich um die Geschichte aus der Vorlage von Bram
Stoker handelt die ja nun wirklich oft auf dem Bildschirm zu sehen war.
Nach der Betrachtung muss man aber sagen, dass es sich gelohnt hat. Die BBC
hat hier ein gutes Werk produziert, welches sich glücklicherweise nicht genau
an die Vorlage hält und so mit einer etwas neuen, interessanten Geschichte
daherkommt. Es wird sich nicht so sehr auf die Geschichte des Grafen Dracula
konzentriert, sondern auf die des jungen Adeligen. Er hat derartige Probleme,
dass ihm jedes Mittel zur Lösung recht ist. Quasi lässt er sich auf einen
Packt mit dem Teufel ein, was er aber viel zu spät merkt. Das Dracula nicht
so sehr im Mittelpunkt steht, könnte Freunde des Fürsten der Finsternis
natürlich etwas stören. Auch die restlichen Blutsauger kommen etwas kurz.
Ebenso wie Vampir-Jäger Van Helsing. Aber dafür kann man eine nette
Geschichte verfolgen, die interessant ist und kaum Längen aufweist.
Die Geschichte ist optisch natürlich in ein altes Gewand gehüllt. Immerhin
spielt der Film im Jahre 1899. Die Drehorte sind wirklich gut anzusehen und
dem Zuschauer wird durchaus glaubhaft vermittelt, dass man sich am Ende des
vorvorherigen Jahrhunderts befindet. Mit opulenten Kostümen und stimmigen
Kulissen wird eine gute Atmosphäre erzeugt. Die Spannung hält sich über die
gesamte Spielzeit in Grenzen. Einen wirklichen Spannungsbogen vermisst man.
Und doch interessiert es einen, wie die Geschichte ausgeht.
Bluttechnisch hält sich „Dracula“ in den meisten Szenen zurück. Das FSK
16 ist gerechtfertigt, auch wenn hier mal gepfählt und da mal ein Kopf
abgerissen wird. Natürlich gibt es auch einige erotische Szenen, was für
einen Vampir-Film ja nicht ungewöhnlich ist. Diese dauern zum Glück, bis auf
eine Szene, nicht unnötig lange.
Darstellerisch bekommt man recht gute Leistungen geboten. Marc
Warren („Hellraiser: Deader“) hat die
Hauptrolle erhalten und spielt diese mit langer Perücke durchaus ordentlich.
Das er nicht die Qualität eines Christopher Lee wiedergeben kann ist klar, man hat aber schon schlechtere
Blutsauger über die Leinwand huschen sehen. Sophia
Myles („From Hell“, „Underworld“) kommt als “Draculas Braut” nicht
wirklich gut rüber, dafür kann ihre Kollegin Stephanie Leonidas aber
auftrumpfen. Es bleibt zu hoffen, dass auf Leonidas demnächst mal öfter
zurück gegriffen wird. Und das nicht nur in Kleinstproduktionen.
Regisseur
Bill
Eagles, der bis dato fast nur Serien, aber auch den halbfiktionalen
Serienmörder-Film „Riverman“ gedreht hat, muss eine grundsolide Arbeit
attestiert werden. Die „Dracula“ Auflage von 2006 wird zwar sicherlich
niemanden vom Hocker hauen, ist aber ein guter Film, den man sich ruhig mal zu
Gemüte führen kann, da er gut unterhält und mal eine etwas andere
Geschichte rund um den Grafen Dracula erzählt. |
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DVD
Auf
der DVD, die der Horror-Page Redaktion vorlag handelt es sich um eine
Ansichts-DVD. Diese verfügt zwar über keine eingeschränkte Bild- und
Tonqualität, aber keinerlei Extras. Ob das in der künftigen
Veröffentlichung auch so ist, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden.
Bild und Ton sind auf jeden Fall einwandfrei, also zu keiner Zeit zu
bemängeln. |
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| Alle Bilder sind
Eigentum des jeweiligen Studios |
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