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| BloodRayne 2 -
Deliverance |
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Story
Das kleine Wild West-Dörfchen Deliverance soll an das Eisenbahnnetz
angeschlossen werden. Aus diesem und auch anderen Gründen ist Reporter Newton
Pyles eingereist, um einige Geschichten aus dem näheren Umfeld zu schreiben.
Pyles stellt allerdings schnell fest, dass es hier nicht mal ansatzweise so
aufregend ist, wie er es sich erhofft hatte. Alles ist öde, staubig und es
gibt nichts zu berichten. Doch Pyles scheint ziemlich genau zum richtigen
Zeitpunkt in die Einöde gereist zu sein.
Denn der Vampir Billy the Kid ist mit seinem
treuen Gefolge in Deliverance eingezogen und verbreitet Terror und Schrecken.
Die hiesige Bevölkerung wird zum Teil ausgesaugt und in Vampire verwandelt.
Kinder werden als Drohmittel in Geiselhaft genommen. Billy the Kid will seinen
Plan, die neue Zuganbindung zur Verbreitung des Vampirismus zu nutzen, auf
jeden Fall und unter allen Umständen umsetzen.
Doch
er hat seine Kalkulationen ohne die Halbvampirin Rayne gemacht, die
mittlerweile in der Stadt eingetroffen ist. Sie sagt den Blutsaugern natürlich
ohne zu zögern den Kampf an... |
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Kritik
Uwe Boll... So fangen wohl die meisten Reviews über die Filme an, an denen
der deutsche Trash-Regisseur herumgepfuscht hat. An dieser Stelle soll
allerdings nicht so sehr auf dem „Künstler“ herumgetrampelt werde, da
mittlerweile jeder Filmfan von seiner Talentfreiheit überzeugt sein müsste.
Kommen wir also zum Film „BloodRayne 2“, der wie leicht zu erraten ist
eine Vorsetzung des Films „BloodRayne“ ist. Oder viel mehr sein soll. Denn
was die beiden Filme verbindet sind nur die Filmrolle der Rayn und das
Vampiraufkommen. Die Geschichte spielt in einer anderen Zeitepoche (Teil 1
spielte im Mittelalter, Teil 2 im Wilden Westen) und die Hauptdarstellerin aus
dem ersten Teil, Kristinna
Loken, wurde gegen die etwas weniger bekannte und nicht so freizügige
Natassia Malthe ausgetauscht. Der Bekanntheitsgrad der Akteure ist in diesem
Film sowieso stark gesunken. Wo im ersten Teil noch Namen wie Kristanna
Loken, Michelle Rodriguez, Michael Madsen, Matt Davis, Ben Kingsley, Udo Kier,
Geraldine Chaplin, Billy Zane, Meat Loaf zu sehen respektive lesen gab, muss
man sich hier Namen wie Zack
Ward begnügen. Immerhin ist Ward kein Unbekannter. Ein richtiger Erfolg blieb
ihm in seinem Beruf bis jetzt aber verwehrt.
Das man keine bekannten Stars auf der Matchscheibe zu sehen bekommt stört
aber nicht weiter, wenn man sich „BloodRayne 2“ betrachtet. Die niveaufreie
Computerspiel-Unterhaltung braucht keine Gesichter
um zu unterhalten. Die mäßige Spannung wird an einigen Stellen durch das
inszenierte Leid von Kindern gebildet, was nicht unbedingt ein gewöhnliches
und massentaugliches Stilmittel ist. Ansonsten hält sich die Spannung eher in
Grenzen. Atmosphärisch sieht es da schon etwas besser aus. Die Landschaft ist
sehr schön anzusehen und die Sets perfekt gewählt .Wenn der erstaunlich gute
Score einsetzt, kommen richtig schöne Western-Gefühle auf, selbst wenn es ab
und an viel zu albern für einen Cowboy-Film ist. Kameratechnisch hätte man
einige Sachen besser machen können, dann hätte man wohl noch bessere Bilder
eingefangen.
Besser ist auch das Stichwort bei den Spezialeffekten. Das Filmteam sagte sich
sicher: „Wir verzichten besser auf die üppigen Spezialeffekte aus „BloodRayne“,
da diese da ja funktioniert haben...“. Und in der Tat. Der Vorgänger konnte
bekanntlich die deutsche Splatter-Ikone Olaf Ittenbach für sich gewinnen, der
dann mal mächtig Gas gegeben hat. Ittenbach fehlt in diesem Streifen und
zwangsweise sind die Spezialeffekte rückläufig. Es gibt zwar trotzdem jeden
Menge Kunstblut zu sehen, aber halt auf eine nicht so splatterige Art und
Weise.
Unterm Strich ist „BloodRayne 2 - Deliverance“
ein Film für Leute die seichte Unterhaltung mögen. Mittelprächtige
Darsteller, ein löchriges Computerspiel-Script, mäßige Action-Einlagen und
ebenso mäßige Spezialeffekte bilden die Negativpunkte. Denen stehen eine
gute Optik, eine gewisse Prise Trash und nette Vampirszenen gegenüber. Für
einen Direct-To-DVD-Horror-Western ist das erträglich. Etwas Besonderes
bekommt man hier aber nicht geboten. |
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DVD
Technisch
gibt es an der DVD nichts zu bemängeln, die als Einzel- und Doppel-DVD in den
Handel gekommen ist. Das Bild ist sehr scharf und der Ton sehr klar. Hier
liegt wirklich Spitzenqualität vor, wie man es von Splendid gewöhnt ist. Die
Extras auf der Einzel-DVD, welche der Horror-Page-Redaktion vorlag, beinhalten
einen Audiokommentar vom Regisseur, der recht aufschlussreich ist. Des
Weiteren sind ein paar Trailer aus dem Hause Splendid auf die Scheibe
gepresst. Auf der Bonus-DVD sind folgende Schmankerl enthalten:
Extended
Scenes, Deleted Scenes, Making of, Interviews mit Regisseur und Cast, Uwe-Boll
Trailer-Special, Musikvideos von "Nightwish" und "Dimmu Borgir"
und Szenen aus "Far Cry". Wenn das nicht mal ein reichhaltiges
Angebot ist. |
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| Alle Bilder sind
Eigentum des jeweiligen Studios |
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