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| Prison Of Death |
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Story
Eine
Filmcrew hat sich für ihre Dokumentation etwas Besonderes ausgedacht: Sie
besuchen den verstümmelten John Elias im
Krankenhaus, der ihnen die schreckliche Geschichte von seinem ersten Tag im
Gefängnis, der gleichzeitig auch der letzte für die Haftanstalt war, erzählen
soll.
Es gab damals einen Aufstand der Häftlinge, der einige Wärter dazu bewegte,
komplett durchzudrehen. Es gab überall Blut und Tote und kaum einer überlebte.
Nur eben der Dokumentierte, der sich in eine Gaskammer retten konnte, nachdem
erst sich selbst die Beine abgehackt hat. John erzählt, dass der Teufel seine
Finger im Spiel hatte, was das Filmteam natürlich nicht glauben will. Deshalb
beschließt es, den Ort des Geschehens zu besuchen.
Auf der Gefängnisinsel angekommen machen sie schnell Bekanntschaft mit einer
Verbrechertruppe, die sich den verlassenen Ort als Fluchtpunkt nach einem
Juwelenraub erwählt hat. Beide Teams haben aber das Problem, dass sie sich
schnell reduzieren. Offensichtlich stimmen sie Aussagen des verstümmelten
John doch. Es gibt hier Geister und die haben alles andere als gute
Absichten... |
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Kritik
Der amerikanische Filmbeitrag „Prison Of Death“ ist ein typischer
Vertreter des B-Movies im computerisierten Zeitalter. Ohne viel Story wird auf
leicht trashige Art und Weise etwas zusammengebastelt, dass offensichtlich
nicht zusammengehören will. Das Drehbuch scheint in wenigen Minuten zusammen
gestellt worden und von einigen bekannten Filmen beeinflusst zu sein.
Und da ist es schon erstaunlich, dass der Film nicht nur Freunde des
Trash-Films sondern auch normale Horror-Gucker für sich begeistern kann.
Zumindest temporär und besonders zu Beginn. Die Szenen im Krankenhaus und dem
Rückblick des ehemaligen Wärters haben es in sich. Es kann eine gute Atmosphäre
aufgebaut werden, Spannung wird erzeugt und es ist auch zu erahnen, was dem
Betrachter der deutschen DVD entgeht. Diese ist nämlich um drei Minuten gekürzt
worden. „Prison Of Death“ ist zwar immer noch recht hart, wurde aber
seiner blutigen Spezialeffekte beraubt.
Nach der Anfangssequenz geht dem Streifen dann langsam aber sicher die Puste
aus. Die spannenden Momente werden seltener, die Atmosphäre weicht vielen
belanglosen Dialogen, die meist nicht mehr sind als unnötiges Geschwafel
darstellen. Manchmal wirkt das Gelabere sogar albern. Und richtig Blutigres
gibt es natürlich nicht zusehen. Dafür aber eine Menge CGI-Effekte, die dem
niedrigen Budget entsprechend rüberkommen. Die Grundsätzlich gute Idee mit
dem verlassenen Gefängnis gerät zu Nebensache. Genauso gut hätte man die
Geschichte im Heizungskeller des Regisseurs drehen können. Dieser ist im Übrigen
Kevin VanHook, der bis dato nur unbedeutende Horror-Filme als Referenz
vorweisen kann. Und dieser hier wird sicherlich auch nicht dazu beitragen,
dass er demnächst ein multi-million dollar project aus Hollywood betreuen
darf. Sicherlich hat VanHook seine Sache nicht schlecht gemacht, da er die
Kamera ganz gut einsetzt und stellenweise Spannung und Atmosphäre erzeugen
kann. „Prison Of Death“ fehlt es aber an einem guten Drehbuch als Grundgerüst
für einen guten Film.
Schauspieltechnisch bewegt man sich ebenfalls im Mittelmaß. Es spielt sich
keiner der Protagonisten in den Vordergrund. Selbst Danny Trejo, der dem
geneigten Horror-Fan aus zahlreichen und vor allem erfolgreichen Produktionen
bekannt sein dürfte, kann das Ruder nicht umreißen. Wenn man sich auf ihn
freut, dürfte die Enttäuschung sogar groß sein, da er nur eine kleine
Nebenrolle bekleidet. Und das sogar als Priester...
Dem
Trash-Fan passt das aber sicherlich genau in den Plan, wie auch der komplette
Film. Es handelt sich hierbei zwar nicht gerade um Edeltrash, aber immerhin um
relativ unterhaltsamen. Zumindest wenn man einige Dialoge ausblendet, die aber
wiederum aufgrund ihrer Sinnlosigkeit für die Tonne sind.
Wer
sich zwischendurch mal gerne B-Movies reinzieht, die weder Gehalt noch einen
überdurchschnittlichen Unterhaltungswert haben, ist mit „Prison
Of Death“ sicherlich gut bedient. Etwas störend ist allerdings, dass die
deutsche Version in Sachen Spezialeffekten geschnitten ist. Wem das aber
nichts ausmacht, kann einen Blick wagen. |
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DVD
Die
DVD verfügt über ein solides Hauptmenü, in dem man leider vergeblich nach
Extras sucht. Als Bonus gibt es lediglich eine Trailer-Show des Label. Besser
sieht es da schon mit der Bild- und Tonqualität aus, an der es nichts, aber
auch gar nichts zu bemängeln gibt. Hier gibt es mal wieder Spitzenqualität
aus dem Hause Splendid, die Auge und Ohr erzückt. |
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| Alle Bilder sind
Eigentum des jeweiligen Studios |
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