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Duane
und Mutanten-Zwilling Belial haben den Sturz aus dem Fenster
widererwarten überlebt. Nach einer Rehabilitationsphase fliehen die
beiden in die Obhut von Madame Ruth
und ihrer Enkelin. Die Madame hat es sich zur Aufgabe gemacht,
Freaks eine Chance und einen Unterschlupf zu geben. Und den brauchen
Duane und Belial auch, da sie aufgrund ihrer mörderischen Vergangenheit
gesucht werden. Die Presse ist auf das Brüderpaar aufmerksam geworden
Eine findige Reporterin macht sich auf die Suche nach Duane. Sie
wünscht sich insgeheim, mit einer eventuellen Top-Story Karriere zu
machen, auch wenn sie dafür alle ihre Kollegen betrügen muss. Duane
und Ruth ahnen schon, dass das Untertauchen nicht lange geheim gehalten
werden kann. Allerdings wäre es eine Tragödie, wenn die ehemaligen
Siamesischen Zwillinge und die vielen anderen Mutanten entdeckt
würden... |
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„Willkommen
zur Freakshow“. Müsste eigentlich der Untertitel von „Basket Case 2“
lauten. Denn was dem geneigten Trash-Betrachter hier geboten wird, ist eine
Freakshow allererster Güte. Regisseur Frank Henenlotter setzt beim
Sequel nicht auf die Aspekte, die „Basket Case“ so sehenswert gemacht
haben, sondern schlägt eine ganz andere Richtung ein. Der Trash- als auch der
damit verbundene Spaßfaktor sind deutlich in die Höhe getrieben worden. Zog
der Vorgänger noch viel Trash-Faktor aus den unsagbar schlechten Animationen,
die ja bekanntlich so schlecht sind, dass sie zu den besten gehören, wird
hier ganz anders gearbeitet. Mutanten-Zwilling
Belial wirkt in einigen Szenen sogar fast echt. Das Augenmerk liegt aber auf
den Gummimasken der anderen Freaks. Es gibt Geschöpfe, die man sich nüchtern
nicht vorstellen kann und in dieser Art und Weise zuvor auch noch nicht
gesehen hat. Sie sind vielleicht ein bisschen wie die Zenobiten aus den „Hellraiser“
Teilen. Nur halt völlig anders.
Die Story muss etwas unter den trashigen Beigaben leiden und wurde fast auf
ein Minimum reduziert. Aber das stört keinen, da trotzdem kaum Langeweile
aufkommt. Das Tempo des Films ist sicherlich nicht das höchste, dafür gibt
es aber immer wieder Szenen mit den Freaks, die dem Zuschauer mehrere laute
Lacher entlocken. Wenn zum Beispiel einer der Mutanten eine Arie schmettert
oder sich zwei Klumpen lieb haben, muss man schon aufpassen, dass man nicht in
Tränen ausbricht.
Der völlig übertriebene Film nimmt sich natürlich zu keiner Millisekunde
ernst, und so hätte man es Henenlotter auch nicht vorwerfen können,
wenn er selbstzweckhaft die eine oder andere Splatterszene der etwas derberen
Art eingefügt hätte. Die hätte dem Film sicherlich noch etwas besser getan,
Henenlotter hat aber auf dieses Stilmittel verzichtet. Hier und da gibt es
zwar mal kunstbluthaltige Einlagen, diese halten sich allerdings in
bescheidenen Grenzen.
Ebenso bescheidene Grenzen werden uns
von den Protagonisten aufgezeigt. Dies stört aber ebenfalls nicht, da der
B-Movie-Fan meist weiß, was auf einen zukommt und alles andere als
erwartungshaltig ist. Zumindest in diesem Punkt.
Aber
die Freaks, und somit zwangsläufig auch „Basket Case 2“, muss man auf
jeden Fall gesehen haben. Wer dem Trash nicht abgeneigt ist und auch schon mit
Teil 1 keinerlei Problem hatte, wird sicherlich zum Schluss kommen, dass der
Nachfolger noch einen kleinen Tick besser ist. Zwar gibt es Abstriche in der
B-Note aufgrund der reduzierten Story und dem Zudrehen des Bluthahns, die
Freaks und ihre überspitzte Komik machen das aber locker wett. Ja, sie
setzten sogar noch einen drauf.
In diesem Sinne muss die etwas andere, etwas bessere Fortsetzung an den
Fan-Kreis empfohlen werden. Bei Beer & Chips wird das Gelächter groß
sein. |
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Die
DVD aus dem Hause CMV kommt in der gewohnten Hochglanz-Buchbox daher und
bietet innen genau soviel Schönes wie außen. Und damit ist nicht nur der
Film selbst gemeint. Das Master-Tape muss ein sehr gutes gewesen sein, da Bild
und auch Ton überzeugen können. Dabei muss man beachten, dass der Film von
1990 ist und sicherlich nicht die allermeisten Kopien davon vertrieben wurden.
Als Extras gibt es den original Trailer, Trailer zu “Basket Case“ und „Basket
Case 3”, eine umfangreiche Bildergalerie, Frank Henenlotters Bio- und
Filmographie in Texttafeln und Texttafeln über die Entstehung von „Basket
Case 2“
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