| |
| Aktion Mutante |
| Acción
Mutante |
|
Spacer |
|
|
| Spacer |
| Story |
|
Im
Jahre 2012 hat sich eine terroristische Vereinigung namens „Aktion
Mutante“ einen Namen gemacht. Die kleine Gruppe besteht
ausschließlich aus Behinderten und hat es sich zur Aufgabe gemacht, der
Schönheit der „normalen“ Menschen den Kampf anzusagen.
Nach einigen Fehlschlägen, bei denen die Entführungsopfer umkamen und
das Lösegeld somit nicht gezahlt wurde, freut sich die Gruppe, dass ihr
starker Anführer Ramon wieder da ist um Ordnung in das verbrecherische
Treiben zu bringen. Und das ist auch dringend notwendig, da der nächste
Coup der Freaks auch der größte ihrer Geschichte ist. Die
Fabrikanten-Tochter Patricia soll entführt und ein rekordverdächtiges
Lösegeld erpresst werden.
Wie es anzunehmen war, läuft die Entführungsgeschichte eher
suboptimal. Allerdings wurde Patricia gefangen genommen und die
Übergabe des Freikaufgeldes, auf einem fernen Planeten, kann geplant
werden. Doch Neid und andere widrige Umstände gefährden den erhofften
Reichtum der Terroristen… |
|
| Spacer |
|
|
| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
| Spacer |
| Kritik |
|
Wer
sich die Story zu „Aktion Mutante“ durchliest muss unweigerlich zum
Schluss kommen, dass es sich hierbei entweder um Blödsinn oder um Kunst
handelt. Richtig sind im Prinzip beide Annahmen. „Aktion Mutante“ ist eine
durchaus lustige Trash-Granate mit offensiver Sozialkritik. Und sie kommt mit
allem, was zu einem Kultfilm des Subgenre dazugehört. „Aktion Mutante“
ist quasi ein Wegweiser für Leute, die ähnliches fabrizieren wollen, hat
aber trotz seines relativ hohem Alter, nicht viele Nachahmer inspiriert.
Zumindest war dies bis dato nicht klar erkennbar.
Die Geschichte erinnert in ihrer Hauptsache ein wenig an den „Krieg der
Sterne“-Teil, wo das Prinzeschen entlaufen ist. Denn so ähnlich spielt es
sich hier auch ab. Nur mit einem etwas anderen Hintergrund. „Aktion Mutante“
erinnert aber auch an die guten, alten Endzeit-Werke wie „Mad Max“ oder
deren italienischen Varianten. Die Story ist recht simpel gestrickt, aber mehr
als nur ein billiges Beiwerk zur heiter, kitschigen Darstellung der
verschiedenen Szenen. Diese quellen von skurrilen Ideen fast über. Als
Betrachter ist man oft einer Reizüberflutung nahe. Die Requisite, die
Kostüme, der Schleim. Allesamt ein optischer Hochgenuss.
Darstellerisch darf man nicht zuviel erwarten, da die verschiedenen Rollen
sehr comichaft angelegt sind. Overacting ist hier Pflicht. Und das legen die
verschiedenen Charaktere auch an den Tag. Die einzelnen Typen sind sowieso der
Hammer. Ob die siamesischen Zwillinge, der Brustimplantierte, die Hackfresse,
der Doofe... Da gibt es eine Menge zu lachen.
Aber „Aktion Mutante“ bringt auch die Nachteile mit sich, die solche Filme
nun mal mit sich bringen. Spannend wird es kaum, Logiklücken gibt es zu
genüge und auch hier und da einige uninteressante Szenen. Zudem wird einiges
zu sehr ins Lächerliche gezogen. Aber das kann den Spaß nicht stoppen, den
„Aktion Mutante“ ausströmt.
Denn die heiter angelegte, sozialkritisch verkitsche Science-Fiction-Splatterkomödie
unterhält gut. Gerade auch wegen dem Splatteranteil. Die vielen
Spezialeffekte können sich sehen lassen. Sowohl der Härtegrad als auch die
Umsetzung sind passabel.
Und wer nach dem Betrachten nicht die Faust in die Höhe reckt und der
Schönheit den Kampf ansagt hat den Film entweder nicht verstanden, oder ist
keine Freak... |
|
Spacer |
|
|
| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
| Spacer |
| DVD |
|
Die DVD kommt als Doppelpack im Amaray
mit Papp-Schuber daher. Auf der ersten DVD befindet sich der Hauptfilm und ein
paar Alamode Film Trailer. DVD Zwei ist für die Extras reserviert. Hier drauf
befinden sich ein etwa halbstündiges Interview mit Alex de la Iglesia, ein
etwa eben so langes Making Of, drei Bildergalerien, der Videoclip zum
verrückten Titelsound (VORSICHT!!! Ohrwurmgefahr), ein halbstündiges B-Roll
(ähnlich dem Making Of) und zwei Original-Trailer. Alles, wenn nötig, mit
deutschen untertiteln.
Die
Informationen, die der geneigte Betrachter aus dem Material herausholen kann,
sind erstklassig. Für die Extras, das Bild und auch den Ton muss man den
Daumen steil in die Höhe jagen. |
| Spacer |
|
| Informationen |
| Spacer |
|
| Drehland |
Spanien |
| Drehjahr |
1993 |
| Laufzeit |
ca. 91 Minuten |
| Regie |
Álex de la Iglesia |
| Darsteller |
Antonio Resines
Álex Angulo
Frédérique Feder
Juan Viadas
u.a. |
| Spacer |
|
| Bild |
2,35:1
(anamorph) |
| Ton |
DD5.1 |
| Sprachen |
Deutsch, Spanisch |
| Untertitel |
Deutsch |
| LC |
2 |
| FSK |
KJ |
|
| Bewertung |
| Spacer |
|
| Splatter |
|
| Spannung |
|
| Story |
|
| Ekelfaktor |
|
| Atmosphäre |
|
| Tonqualität |
|
| Bildqualität |
|
| Zusatzmaterial |
|
| Spacer |
|
| Gesamteindruck |
|
|
|
| Spacer |
|
Label:
|
|
|
|
© 2008 www.horror-page.de |
| Spacer |
|
Zurück
zur DVD-Übersicht |
|
Zurück
zur Horror-Page
|
|