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Klassentreffen -
Ein Film böse wie das Leben selbst |
| Klassentreffen |
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| Story |
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Pauli
ist in seine Heimat zurückgekehrt, die er vor Jahren verlassen hat. Er
stellt schnell fest, dass sich in den vergangenen zwei Dekaden nicht
gerade viel verändert hat. Der Ort und seine Einwohner, an die er
prinzipiell keine guten Erinnerungen hat, sind noch immer so
hinterwäldlerisch, respektive so verbohrt, wie zu seiner Schulzeit.
Als er dann auf einen Schulkameraden trifft, kommen noch mehr Details
seiner Vergangenheit in ihm auf. Pauli beschließt, mit der
Vergangenheit abzuschließen. Ein blutiger Aufarbeitungsprozess
beginnt... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Regisseur Peter Brandstätter hat sich für
seinen zweiten Kurzfilm „Klassentreffen – ein Film böse wie das Leben
selbst“ (zuvor: „Tamara“ Österreich 2006) ein triviales Thema mit
Tiefgang ausgesucht: Die Veränderung. Mit einer Geschichte, die einem auf den
ersten Blick nicht unbekannt vorkommt (z.B. „Das
Klassentreffen“ BRD 2002 oder „Son Of Satan“ USA 1976), die für einen
14minütigen Film aber durchaus viel bietet und doch anders ist, als man es
annehmen darf.
Denn es kommt zu keinem Klassentreffen im herkömmlichen Sinn. Eher zu einem
Treffen zweier Personen, dass von dem Film „Wer Gewalt sät“ und der
Tatsache, dass Brandstätter aus einem kleinen Dorf stammt, inspiriert
wurde. „Klassentreffen – ein Film böse wie das Leben selbst“ kann nicht
als genretypischer Horror-Film bezeichnet werden. Er ist zwar etwas
horrormäßig inszeniert, kommt aber einem „Rache-Film“ deutlich näher.
Und er ist auch nicht übermäßig mit Spezialeffekten ausgestattet.
Eigentlich sogar eher weniger.
Aber Regisseur Peter Brandstätter und seine Crew haben es auch gar nicht
nötig, mit künstlichen Blutkonserven um sich zu werfen. Denn „Klassentreffen
– ein Film böse wie das Leben selbst“ ist technisch hochwertig. Mit einer
professionellen Kamera wurden sehr schöne Bilder aus der Umgebung von Graz
eingefangen. Der Schnitt ist großartig und auch die Musik passt gut ins
Geschehen.
Nach der Betrachtung des Films muss man unter Umständen zugeben, dass die
Technik eigentlich interessanter ist, als die Story. Es wird zwar nicht
langweilig, was bei Kurzfilm von rund einer Viertelstunde Spieldauer nicht
verwundert, der Plot ist aber etwas konfus. Zumindest beim ersten Betrachten.
Die Spannung hält sich in Grenzen und auch die Atmosphäre kann nur teilweise
für eine Verstärkung der gewonnen Eindrücke sorgen.
Darstellerisch
wird einem auch nicht gerade großes Kino geboten. Die gezeigten Leistungen
sind für einen Independent-Film aber okay. Zum einen gibt es da Filme
mit viel schlechteren Schauspielern und zum anderen wird so die (wer es
mag...) Amateur-Film-Atmosphäre unterstrichen.
Der
österreichischer Independent-Film
der Produktionsfirma
arTrinity, ist
vielleicht nicht ganz so bitterböse, wie es der Zusatztitel „ein
Film böse wie das Leben selbst“ erahnen
lässt. Es ist aber ein sehr solide in den Kasten gebrachter Streifen, der
aufgrund der Umstände auf weitere gute Beiträge von Regisseur Peter
Brandstätter und seinem Team hoffen lässt. Technisch sehr gelungen,
filmtechnisch sehr interessant. |
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Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Das Bild liegt im anamorph codierten Format
1,78:1 vor. Die Schärfe ist vollkommen okay. Man sieht zwar, dass es sich
nicht um eine finanzstarke Profi-Produktion handelt, man hat aber schon ganz
andere Sachen von Amateur-Filmern gesehen. Daher kann das Bild nur als
überdurchschnittlich gut bewertet werden. Der Ton ist in Ordnung. Mann kann
über die ganze Zeit alles verstehen, was die Darsteller von sich geben. Das
ist in anderen Filmen dieser Preiskategorie ja auch nicht immer der Fall. Die
Musik wurde gut beigemischt und in einigen Szenen unterstützt die Akustik den
Spannungsaufbau. Zudem gibt es auf der DVD als Extra eine Hörfilmfassung für
Blinde.
Die
DVD aus dem Hause ArTrinity ist in der ersten Auflage auf 111 Stück
limitiert. Sie ist sehr kostengünstig zu erwerben, was einem beim Anblick der
Extras etwas überrascht. Es gibt die angesprochene Hörfilmfassung für
Blinde, ein knapp halbstündiges Behind the scenes, eine kleine Doku über den
Drehort („Die Akte Foyer“ knapp 5 Minuten), die als Vorlage dienende
Kurzgeschichte als Hörbuch, gelesen vom Gernot Rieger (knapp 16 Minuten),
einen Audiokommentar von Regisseur Peter Brandstätter und Kameramann Stefan
Schmid, eine Trailershow und eine Bildershow. Das ist wirklich eine Menge
Material, bei dem man sich kaum vorstellen kann, welcher Aufwand betrieben
wurde. Aus technischer Sicht muss auf jeden Fall der Daumen steil in die Höhe
gestellt werden!
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| Informationen |
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| Drehland |
Österreich |
| Drehjahr |
2008 |
| Laufzeit |
ca. 15 Minuten |
| Regie |
Peter Brandstätter |
| Darsteller |
Gernot Rieger
Siegfried Klinger
William Sas
Carina Fromm
u.a. |
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| Bild |
16:9 |
| Ton |
DD2.0 |
| Sprachen |
Deutsch |
| Untertitel |
Deutsch, Englisch |
| LC |
2 |
| FSK |
KJ |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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