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| Cloverfield |
| Cloverfield |
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| Story |
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Auf
Robs Abschiedsparty, die mitten in Manhattan stattfindet, herrscht
ausgelassene Stimmung. Zumindest bis etwas Seltsames passiert: Die
Lichter erlöschen, der Boden vibriert, Explosionen erschüttern die
Umgebung unter lautem Gebrüll und der Kopf der Freiheitsstatue wird
durch die halbe Stadt geschleudert.
Nach dem ersten Schock wird den Partygästen klar, dass hier etwas Außergewöhnliches
passiert und das es um nicht viel weniger als ihr eigenes Leben geht.
Mit einer Videokamera bewaffnet versucht ein kleiner Trupp Lower
Manhattan zu verlassen um dann von der Insel flüchten zu können. Doch
die Flucht erweist sich als schwierig. Die Army hat den unbekannten
Eindringling unter Beschuss genommen. Der Eindringlich wehrt sich aber
nach besten Kräften und die sind gigantisch... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Godzilla
takes Manhattan...
Und
das so, wie es die Fans der „alten Godzillas“ wohl nur schwierig ertragen
werden können. Nicht weil der Film so schlecht, die Story so dünn oder
soweit hergeholt wäre. Der Grund hierfür ist vielmehr die Art und Weise, wie
„Cloverfield“ in den Kasten gebracht wurde.
In „Blairwitch“-Manier via Camcorder. Ein Stilmittel, das in der
Vergangenheit schon gezeigt hat, dass nicht alle es mögen. Vielleicht hat die
Produktionsfirma genau aus diesem Grund, also um niemanden bereits vor dem
Start des Films abzuschrecken, dass große Laken des Schweigens über den Film
gehüllt. Nichts drang beim Dreh nach Außen und der Teaser zum Kinofilm
zeigte den Betrachtern lediglich das Datum des 18. Januars 2008.
Und dabei braucht sich „Cloverfield“ keinesfalls vor irgendjemand zu
verstecken. Der Katastrophenfilm ist mit das spektakulärste, was in den
letzten Jahren über die Leinwand gehuscht ist. Mit einer schlichten Story,
die ein manches Mal von passenden Zufällen gelenkt wird, wird eine Bühne für
sensationelle Computereffekte geschaffen, die man in dieser Häufigkeit und
Perfektion noch nicht zu Gesicht bekommen hat. Klar, man muss sich schon
entspannt zurücklehnen und die große Schaltzentrale zwischen den Ohren
ausschalten, um die visuellen Eindrücke bestmöglich verarbeiten zu können.
Macht man das aber, wird die Computer-Welt von „Cloverfield“ zu einem
beeindruckenden Handlungsort.
Wichtig ist, dass die Macher es verstanden haben, die geheimnisumwobene
Spannung aufrecht zu halten. Die Protagonisten schaffen es nicht wirklich,
sich von der Gefahr zu entfernen. Immer wieder müssen sie um ihr Leben
bangen. Da man einige Minuten damit verwendet hat, die Jungs und Mädels
schlicht vorzustellen, entsteht auch so etwas wie eine kleine Gefühlsbasis
zwischen Betrachter und Rolle. Spannungslose Durststrecken gibt es kaum. Die
Atmosphäre ist dicht und wird von der authentischen Drehweise unterstützt.
Die nächtlichen Bilder des zerstörten New York, der Rauch und die
Explosionen wirken im Zusammenhand mit einer Kamera, die mal wild schwenkt,
zurückläuft und auch mal zu Boden geht, sensationell.
Die Flüchtenden quälen sich durch Tunnelschächte, einstürzende Gebäude
und unstabile Hochhausdächer. Im Anbetracht der geringen Laufzeit des Films
(ca. 70 Minuten + Abspann) jagt hier wirklich ein Höhepunkt den nächsten.
Und dann ist da ja noch „Cloverfield“. Auch wenn bei dem Ding viel mehr
Fragen offen bleiben, als beantwortet werden, sprüht es eine gewisse
Faszination aus. Nicht nur wegen der hervorragenden CGI.
Die Darsteller sind in „Cloverfield“ prinzipiell nicht sonderlich wichtig.
Durch ihre recht natürliche Spielweise verstehen es die unverbrauchten
Gesichter, nicht als störende oder unpassende Elemente aufzufallen. Dazu
tragen sicherlich auch die vorkommenden Dialoge bei, die zwar meist nicht
sonderlich gehaltvoll, aber oberflächlich interessant gestaltet sind.
Der hektische Monster-Shocker „Cloverfield“ weiß in seiner Gesamtheit zu
überzeugen. Wer Godzilla mag, mit „The Blairwitch Project“ kein Problem
hat, nicht immer 100% Logik braucht und sich für Science-Fiction
interessiert, muss auf jeden Fall einen Blick wagen. Es ist ein 1A
Popcorn-Filmchen, das zwar nicht wichtig aber höchstinteressant ist und die
besten Spezialeffekte seiner Zeit aufweist. Großes Kino. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Die DVD zu „Cloverfield“ bietet genau das,
was man sich als Interessierter erhofft. Ein Großteil der Extras wird dazu
verwendet, dem Betrachter zu erklären, wie die Spezialeffekte entstanden
sind. Neben dem Standard gewordenen Audio-Kommentar gibt es über eine Stunde
Extramaterial, dass sich wie folgt zusammenstellt: Making Of, „Die visuellen
Effekte von Cloverfield“, „Ich sah es! Es lebt! Es ist gigantisch!“, „Clover
Spaß“, entfernte Szenen und alternative Enden. Zudem gibt es noch zwei
Trailer nach dem Einlegen der DVD
Der Hauptfilm kommt mit einem guten Bild und einem noch besseren Ton daher.
Die Bildqualität ist natürlich nicht immer astrein. Aber das bringt halt die
Tatsache mit sich, dass eine Handkamera benutzt wurde, die mal bespritzt wird,
aufgrund der äußeren Umstände unscharf ist, wackelt, etc. Aber im Gegensatz
zu vergleichbaren Einstellungen aus anderen Filmen, sieht man schnell, dass
die Qualität hier so hoch ist, wie sie nur sein kann. Der Kauf der DVD dürfte
sich prinzipiell nicht als Nachteil herausstellen, da die Bildqualität auf
einem Fernseher oder einer kleinen Heim-Kino Leinwand sicherlich besser
respektive echter rüberkommt, als im Kino.
Was
dem geneigten Zuschauer hier geboten wird, ist wirklich großes Tennis. Ein
starker Film wird von einer technisch und inhaltlich starken DVD
unterstrichen. |
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| Informationen |
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| Drehland |
USA |
| Drehjahr |
2008 |
| Laufzeit |
ca. 81 Minuten |
| Regie |
Matt
Reeves |
| Darsteller |
Lizzy
Caplan
Jessica Lucas
T.J. Miller
Michael Stahl-David
u.a. |
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| Bild |
1,78:1
(anamorph/16:9) |
| Ton |
DD5.1, 2.0, DTS |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch,
Türkisch |
| Untertitel |
Deutsch, Englisch,
Türkisch |
| LC |
2 |
| FSK |
12 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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