| |
| Starship Troopers
3: Marauder |
Starship
Troopers 3: Marauder
|
|
Spacer |
|
|
| Spacer |
| Story |
|
Seit
Ewigkeiten befinden sich die Erdbewohner im blutigen Krieg mit den Bugs.
Ein Sieg ist für keine der beiden Seiten in Sichtweite. Die Bugs
mutieren immer gefährlicher und die Menschen bauen immer effektivere
Waffen. Deshalb macht sich flächendeckend Unmut breit. Die Menschen
ahnen, dass der Ausgang des Krieges mit totaler Zerstörung enden wird.
Daher macht sich eine, nicht gerade kleine, Gruppe von Kriegsgegnern
breit, die ihrem Unwillen öffentlich kundtut. Zum Schaden der Föderation.
Abseits
dieses Trubels gerät Colonel
Johnny Rico auf einem Kolonie-Planeten in Schwierigkeiten. Nach einer
Auseinandersetzung mit Bugs und einem Vorgesetzten wird er zum Tod durch
den Strang verurteilt. Doch er überlebt den Strick unerwartet und wird
daraufhin in etwas sehr geheimes eingewiesen. Er ist auserkoren, dass
Marauder-Programm zu leiten. Ein Himmelfahrtskommando, welches großen
Schaden von der Föderation abhalten kann… |
|
| Spacer |
|
|
| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
| Spacer |
| Kritik |
|
Nach dem genialen ersten und dem zu recht
kritisierten zweiten Teil gibt es sicherlich nicht viele Filmfans, die ohne
große Bedenken auf „Starship Troopers 3: Marauder“ losgehen werden. Zum
einen ist das sicherlich berechtigt, da in den seltensten Fälle Fortsetzungen
das Original übertreffen. Wie ja der zweite Teil bewiesen hat. Zum anderen
kann man aber auch mal positiv überrascht werden, wenn sich eine vernünftige
Crew der Thematik annimmt und den Namen „Starship Troopers“ wieder dahin führt,
wo die Leute ihn sehen wollen.
Und genau das ist hier der Fall. Um es vorwegzunehmen: Einen Vergleich mit dem
Paul Verhoeven Klassiker hält „Starship Troopers 3: Marauder“ natürlich
nicht stand. Gut ist aber, dass Regiedebütant Edward, der zuvor als
Drehbuchautor aktiv war („Robocop“, „Starship Troopers“ u.a.) zurück
in Verhoevens Fußstapfen tritt. Und das macht dem Betrachter Spaß. Es macht
Spaß, den zynischen Werbebotschaften zu lauschen, Bugs beim Schnippeln zu
beobachten und zu betrachten, wie die Menschheit versucht, ihren
Allerwertesten zu retten. Dass der satirische Unterton nicht genau so spitz
ist, wie er es 1997 war, stört ebenso wenig wie die Tatsache, dass die CGI
animierten Bugs nicht unbedingt besser aussehen als die Originale.
Leider gibt es auch hier einige Aktion, meist Dialoge, die weniger interessant
zu beobachten sind. Eine weitere kleine Spaßbremse ist der religiöse
Einfluss. Er ist stark übertrieben und soll sicherlich das Geschehen etwas
aufheitern. Aufgrund der aufdringlichen Religionsanbeterin im Film und der
schlechten, dazugehörigen Darstellerin, nervt das Gott-Gelaber aber schon
nach wenigen Momenten und verfügt über viel Steigerungspotential.
Casper van Dien („Starship Troopers“, „Sleepy
Hollow“, „Dracula 3000“ uva.) ist der einzig bekannte Darsteller. Er
schafft es allerdings nicht, sich komplett in den Vordergrund zu spielen. Dafür
ist die dargebotene Leistung nicht gut genug. Einige der Akteure haben mit
ihren gewollt, überspitzten Rollen sichtlich zu kämpfen. Der ein oder andere
ist damit auch überfordert. Dies schadet dem Guckgenuss aber nur ein wenig.
Denn wenn man sich an das Ursprungswerk erinnert, wird man feststellen, dass
dort auch nicht unbedingt Schauspiel-Ikonen nötig waren.
Das „Starship Troopers 3: Marauder“ nicht aus dem übergroßen Schatten
von „Starship Troopers“ herausspringen kann, ist klar. Dennoch weiß diese
Direct-to-DVD-Produktion zu gefallen und versteht es, die Geschichte weiter zu
erzählen. Wer den ersten Teil gemocht hat und bereit ist kleinere Abstriche
zu machen, ist mit diesem Film bestens bedient. Die schöne
Weltraum-Zukunfts-Atmosphäre kommt zum tragen, es gibt einige
Splattereinlagen und es werden genügend Fragen aufgeworfen, die im Laufe
beantwortet werden wollen. Wer Kritikpunkte finden will, wird hier auch welche
finden. Keine Frage. Wer sich aber von einem „Starship Troopers“-Abenteuer
unterhalten lassen will, wird hier gute Unterhaltung finden. Das ein oder
andere Bierchen, im Kreise von Freunden, ist bei der Betrachtung sicherlich
nicht schädlich. Das macht das Zudrücken des ein oder anderen Auges noch
leichter. |
|
Spacer |
|
|
| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
| Spacer |
| DVD |
|
Bild und Ton sind gänzlich frei von Mängeln.
Der Dolby-Sound versteht es, sich in den actiongeladenen Momenten gut in Szene
zu setzten. Das scharfe Bild wird in vielen, schön anzusehenden, Szenen (Wüste,
All, futuristische Gebäude) wunderbar auf die Leinwand respektive die
Innenscheibe des Betrachtungsgeräts projiziert.
Im schlicht animierten DVD-Menü gibt es einiges an Extras zu sehen. Diese wären
ein Audiokommentar vom Regisseur und der Besetzung, ein Special namens
„Evolution - Die Bugs“ über die Bugs (ca. 11 Minuten), ein Special über
die Mobile Infanterie namens „Marauders Mobile Infanterie“ (ca. 14
Minuten), ein Musikvideo "It´s A Good Day To Die" in der Extended
Version und einige Trailer. Das ist mehr als ausreichend und kann den
Filmgenuss, für den geneigten Betrachter, durchaus erweitern. Nur sollte sich
keiner, vor allem weibliche Teens, Hoffnungen machen, dass es sich bei dem
Musikvideo um eines mit Hitpotential handelt…
|
| Spacer |
|
| Informationen |
| Spacer |
|
| Drehland |
USA |
| Drehjahr |
2007 |
| Laufzeit |
ca. 101 Minuten |
| Regie |
Edward Neumeier |
| Darsteller |
Casper Van Dien
Jolene Blalock
Amanda Donohoe
Marnette Patterson
u.a. |
| Spacer |
|
| Bild |
1,85:1 16:9
Widescreen |
| Ton |
DD5.1 |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch |
| Untertitel |
Deutsch, Englisch,
Türkisch |
| LC |
2 |
| FSK |
KJ |
|
| Bewertung |
| Spacer |
|
| Splatter |
|
| Spannung |
|
| Story |
|
| Ekelfaktor |
|
| Atmosphäre |
|
| Tonqualität |
|
| Bildqualität |
|
| Zusatzmaterial |
|
| Spacer |
|
| Gesamteindruck |
|
|
|
| Spacer |
|
Label:
|
|
|
|
© 2008 www.horror-page.de |
| Spacer |
|
Zurück
zur DVD-Übersicht |
|
Zurück
zur Horror-Page
|
|