| Spacer |
| Story |
|
Folge 1: „Der
erste Alarm“ („Identified“)
Wertung 5,5 von 6
In der ersten Folge der Serie geht es gleich zur Sache. Die
Außerirdischen haben es auf die Erde und ihre Bewohner abgesehen. Mit
ihren Ufos wollen sie menschliche Rohstoffe erbeuten. Doch die geheime
Abwehreinheit S.H.A.D.O. hat etwas dagegen. Eines der feindlichen Ufos
kann zur Landung gezwungen und ein Besatzungsmitglied untersucht
werden...
Folge 2: „Computer
lügen nicht“ („Computer Affair“)
Wertung 4,5 von 6
Lieutenant Gay
Ellis von der Mondbasis-Kontrolle hat
bei einem taktischen Manöver den Tod eines Abfang-Piloten verursacht.
Ihr heimlicher Geliebter hat aufgrund ihrer Entscheidung überlebt.
Jetzt muss mittels Computer untersucht werden, ob ihr Verhalten richtig
oder von inneren Trieben gesteuert war...
Folge 3: „Verrat
in eigenen Reihen“ („Flight Path“)
Wertung 3 von 6
Mondbasis-Offizier Paul Roper kommt in Schwierigkeiten, als seine
Frau bedroht wird. Er liebt seine Ehefrau so sehr, dass ihm jedes Mittel
recht ist, um die Bedrohung von ihr abzuwenden. Er ist bereit, taktische
Daten seiner Behörde zu verraten. Was das Ende der Menschheit bedeuten
könnte...
Folge
4: „Testpilot Paul Foster“ („Exposed”)
Wertung 6 von 6
Der recht erfahrene Testpilot Paul Foster ist mit seinem Kollegen auf
Mission. Als ihnen plötzlich ein unbekanntes Flugobjekt und dann auch
Abwehrflugzeuge vor der Nase in den Blick huscht überschlagen sich die
Ereignisse. Das Ufo wird abgeschossen und Fosters Maschine beschädigt.
Nach dem er sich mit letzter Kraft retten kann, kommt er temporär
erblindet in ein Krankenhaus. Nach der Genesung stellt er
Nachforschungen über außerirdische Flugobjekte an. Doch niemand will
ihm Glauben schenken… |
|
|
Wer hätte für
möglich gehalten, dass eine längst verschüttgegangen geglaubte
Sience-Fiction-Serie, die bereits 1971 über die Bildschirme unserer Landen
flimmerte heutzutage die Film- respektive TV-Serien-Welt positiv überraschen
kann? Aber es ist in der Tat so: „UFO“ ist ein besonders unterhaltsames
Schätzchen. Es zeigt die mittelferne Zukunft, im Jahre 1980. Mit all ihren
neuen Errungenschaften und Lebensstilen. Frauen und Dunkelhäutige sind fast
in die Gesellschaft integriert. Telefone haben kein Kabel mehr und Flugzeuge
starten vom Meeresgrund (Alternativ könnten hier auch U-Boote fliegen). Alles
wirkt futuristisch, mit einem Hauch 70er Jahre versehen. Logischerweise.
„UFO“ ist eine
britische TV-Serie, die in den Jahren 1969 bis 1970 erschaffen wurde.
Insgesamt umfasste die Serie 26 Folgen die alle eine Spielzeit von in ca. 48
Minuten haben. Dummerweise wurden damals nicht alle Folgen synchronisiert und
einige sogar geschnitten (Öffentlich Rechtliches Fernsehen…). Dieser
Umstand macht eine Veröffentlichung auf DVD natürlich unvermeidlich. EPIX
hat sich dieser nun angenommen und bringt alle Folgen komplett auf den Markt.
Das bietet im neuen Jahrtausend natürlich eine Steilvorlage um sich über
solch ein altmodisches Sendeformat lustig zu machen. Zumindest prinzipiell.
Denn der Betrachter der Serie wird mit verzücken feststellen, dass es
sicherlich die ein oder andere Lächerlichkeit gibt und stets eine Priese
Trash mitschwebt. Da die verschiedenen Episoden es aber verstehen, bestens zu
unterhalten kann man sich auch heutzutage bedenkenlos den Folgen hingeben,
ohne befürchten zu müssen, vom Nachbarn ausgelacht zu werden.
Es
wurden gut durchdachte Drehbücher verarbeitet und das Geschehen wird von
grundsoliden Darstellern wiedergegeben. Der Eine spielt sicherlich etwas
besser als der Andere, aber das ist ja prinzipiell nichts neues. Die Mischung
stimmt auf jeden Fall und das Zugucken macht Spaß. Sicherlich gibt es auch
Qualitätsunterschiede der einzelnen Folgen, man bewegt sich aber auf einem
sehr hohen Niveau. Von stets gleicher Qualität ist der exklusive Sound.
Typisch, dennoch kaum beschreibbar. Muss man gehört haben. Und wenn man ihn
dann hört, beisst er sich unvermeidlich in der Hirnrinde fest.
“UFO“ ist auf jeden Fall einen Blick wert. Die Episoden sind etwas für
jedermann. Denn sie garantieren einen hohen Unterhaltungswert und einige
Hingucker. Gerade die trashigen Effekte und Kostüme. Mit „Star Trek“ und
Konsorten darf „UFO“ nicht verglichen werden. |
|
Die DVD mit den vier
ersten Episoden verfügt über eine erstaunlich gute Bildqualität, der man
auf den ersten Blick die vielen zurückliegenden Jahre gar nicht ansieht.
Tontechnisch ist auch alles in Ordnung. Zwar nur im digitalen Mono-Format
vorhanden, aber mehr als ausreichend.
Auch die Extras überraschen positiv. Neben einigen Trailern gibt es
zahlreiche Informationen auf Texttafeln: Hinter den Kulissen, eine Biografie
von Garry Anderson, einen Episodenführer und Figurenportraits. Zudem gibt es
noch drei Bildergalerien und einen Vergleich des originalen mit dem deutschen
Vor- und Abspann.
|