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| Tag der Teufel |
| Tag
der Teufel |
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Am
5. Dezember steht der Perchtenlauf auf dem Programm. Wie jedes Jahr in
Österreich. Maskierte Männer ziehen durch die Gegend und versohlen
jungen Mädchen den Hintern. Eine Gruppe um den jungen Cole Black und
dessen Freundin Sarah, lässt sich das Schauspiel natürlich nicht
entgehen und feiert das Ganze in ausgelassener Stimmung.
Cole erfährt in einer romantischen Situation von seiner Freundin, dass
er Vater wird. Er ist überglücklich, was sich aber alsbald ändern
soll. Denn maskierte Teufel kommen zum Perchten vorbei. Coles Freundin
erschreckt sich dabei so sehr, dass sie auf die Straße flüchtet und
dabei von einem Auto tödlich verletzt wird. Cole trägt zwar keine
Schuld an dem Unfall, er macht sich aber schwere Vorwürfe, die ihn, in
Kombination mit seinem Drogen- und Alkoholmissbrauch, in den Wahnsinn
treiben. Nach einer Entführung landet der verwirrte Mann schließlich
in einer Heilanstalt.
Jahre später kann Cole aus der Anstalt entfliehen. Anfang Dezember. Er
ist immer noch voller Zorn und zieht hinter sich eine bluttriefende Spur
des Grauens her. Fast zeitgleich kommt auch das Entführungsopfer von
damals, Penelope, in den Ort zurück, aus dem es sie damals fortzog. Sie
will Karriere als Journalistin machen und ahnt noch nicht, dass ein
alter Bekannter hinter ihr her ist... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Auf
den ersten Blick könnte dem geneigten Betrachter in den Sinn kommen, dass es
sich bei „Tag der Teufel“ um eine Anlehnung an das berühmte Raimi-Werk
„Tanz der Teufel“ handelt, was allerdings nicht mal ansatzweise der Fall
ist. „Tag der Teufel“ erinnert zwar ein wenig an John
Carpenters „Halloween“, bietet ansonsten aber sehr viel Eigenständigkeit.
Alleine schon die Tatsache, dass das Perchten im Mittelpunkt des Filmes
steht, ist Grundlage genug um etwas Neues entstehen zu lassen. Perchten
dürfte sicherlich nicht jedem etwas sagen. Kurz beschrieben ist es eine
österreichische Tradition, bei der hässlich maskierte Leute den Winter
austreiben sollen und dabei die Rute schwingen. Im Film kamerafreundlich auf
den wohlgeformten Hintern junger Mädchen.
Der Film von den beiden österreichischen Regisseuren Stefan
Peczelt und Elmar Weihsmann darf fast als No-Budget
bezeichnet werden. Denn dem Team standen lediglich 3000€ zu Verfügung, was
natürlich wirklich nicht viel ist. Mit diesem Wissen im Hinterkopf muss man
zugeben, dass „Tag der Teufel“ technisch hervorragend gelungen ist.
Es gibt ein solides Bild, guten Ton, eine professionell konzeptionierte Story
und interessante Drehorte. Man bekommt ein unbekanntes Szenario zu sehen,
welches trotz der normalen Spielfilmlauflänge ohne größere Langweil-Szenen
auskommt.
Der Film versucht ganz klar professionell und ernsthaft rüberzukommen. Man
hat sich Gedanken über Actioneinlagen und spannungsgeladene Szenen gemacht.
Die Geschichte gibt zwar erwartungsgemäß nicht allzu viel her, weiß aber in
ihrer Schlichtheit und mit ihren interessanten Charakteren zu gefallen. Auch
wenn man ab und an etwas verwirrt sein dürfte - gerade am Anfang - da das
Geschehen nicht leicht nachvollziehbar wiedergegeben wird. Etwas zu früh kann
man dann aber erahnen, was man von Rest des Films erwarten darf.
Etwas störend sind die abgegebenen darstellerischen Leistungen. Hier bewegt
man sich durchweg auf einem schlechten Niveau. Alles wirkt sehr hölzern und
gezwungen. Zudem kommt dann noch die Tatsache, dass alle Rollen amerikanische
Namen haben, was nicht in die Szenerie passen will. Gerade weil man sich hier
auf heimatliche Traditionen bezieht.
Aber man darf „Tag der Teufel“ nicht alle Schwächen vorwerfen. Sicherlich
werden heutzutage viele Amateur-Filme professioneller gedreht und sind nicht
mehr mit denen aus den 80er bzw. 90er Jahren zu vergleichen, man hat im
Vergleich zu neumodischen Sachen aber schon schlechteres gesehen.
„Tag der Teufel“ ist ein netter Slasher der etwas anderen Art. Mit wenig
Mitteln hat man hier einen interessanten Genre-Beitrag abgeliefert, den sich
Freunde des Amateur- und des Österreichischen-Films ruhig ansehen können.
Leute, die blutigen Splatter mit Amateurfilmen assoziieren sind hier auf jeden
Fall falsch aufgehoben. Hier und da gibt es zwar etwas Blut und einige
Messerstiche, hart ist „Tag der Teufel“ aber nicht. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Die
DVD wurde von den noch jungen Österreichischen Label ILLUSIONS
UNLTD. Films auf den Markt gebracht und verfügt über eine grundsolide Bild-
und Tonqualität. Sicherlich kann die Silberscheibe nicht mit den ganz großen
Titeln mithalten, dass erwartet aber auch niemand. Das Ganze ist in einem
netten Pappschuber verpackt, der schön dunkel gehalten wurde und nicht zu
aufdringlich rüberkommt.
Das Herzstück der DVD bildet neben dem Hauptfilm die Extra-Abteilung. Hier
hat man sich sichtlich um gute Qualität bemüht. Neben fünf geschnittenen
Szenen (ca. 8 Minuten) gibt es drei Interviews mit den beiden Regisseuren und
der Hauptdarstellerin (ca. 40 Minuten), die viele interessante Informationen
transportieren. Gerade für junge Filmemacher. Des Weiteren gibt es eine
atmosphärische Vorstellung der verschiedenen Drehorte (ca. 11 Minuten) eine
Dokumentation über das Brauchtum des Perchten (ca. 32 Minuten), „Spankende“
Teufel (ca. 9 Minuten) und abschließend ein paar Trailer. Wahrscheinlich
dürfte das geballte Material nicht jeden zu 100% interessieren, aber immerhin
muss man den Machern hoch anrechnen, dass sie alles gegeben haben um den
potentiellen Käufer zufrieden zu stellen.
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| Informationen |
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| Drehland |
Österreich |
| Drehjahr |
2007 |
| Laufzeit |
ca. 95 Minuten |
| Regie |
Stefan
Peczelt
Elmar Weihsmann |
| Darsteller |
Monica
Baci
Robert Cleaner
Christine Dune
Josef Essu.a. |
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| Bild |
2,35:1
(anamorph/16:9) |
| Ton |
DD2.0 |
| Sprachen |
Deutsch |
| Untertitel |
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| LC |
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| FSK |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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