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| Eye Of The Beast
- Das Auge der Bestie |
| Eye Of
The Beast |
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| Story |
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Auf
einer kanadischen Insel vor Neufundland gehen die Fischbestände in den
Seen dramatisch zurück. Aus diesem Grund wird der renommierte
Meeresforscher Dan Leland vom Institut für Meeresgeographie auf
das Eiland geschickt. Dort soll er den Rückgang der Haupteinnahmequelle
der Einheimischen erforschen. In dem kleinen Dorf Fell Island
angekommen, spürt Dan direkt den Gegenwind der ihm aus der Richtung der
Bewohner entgegen kommt. Er ist hier nicht gerne gesehen. Fremde sind
hier nicht gerne gesehen, die sich in die Machenschaften der
Bevölkerung einmischen.
Dennoch macht sich Dan Leland zusammen mit der Heimatschützerin Cat
auf, den hiesigen Süßwassersee zu untersuchen. Nach einiger Zeit und
einigen Todesfällen kommt Leland der Verdacht auf, dass ein Architeuthis,
eine Riesenkrake, in dem See leben könnte, was die angespannte Stimmung
nicht verbessert und seine Glaubhaftigkeit im ersten Moment nicht gerade
erhöht.
Aber in der Tat: Ein großer
Kopffüßer,
die sonst nur im Ozean vorkommen, treibt im See sein Unwesen. Er muss
vernichtet werden, wenn nicht viele weitere Menschen im Rachen des
Ungetüms landen sollen... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Mit
„Eye
Of The Beast” gib es
mal wieder ein Beitrag zum Subgenre des Tier-Horrors und dessen Subgenre den
Kraken. Regisseur Gary
Yates hat für seinen ersten Auftritt beim Horror-Film keine besonders
kreative Idee mitgebracht. Wer sich für das Thema interessiert, kennt Filme
wie „Octaman
- Die Bestie aus der Tiefe“, „Octalus - Der Tod aus der Tiefe“ oder „Deadly
Water“
und weiß was bei den Kraken so vor sich geht. Gut, die Tatsache das der
glitschige Meeresbewohner sein Territorium aus irgendeinem Grund verlassen hat
und ins Süßwasser geflüchtet ist, ist neu. Allerdings macht das die
Thematik auch etwas weniger glaubhaft.
Viel Neues braucht man also nicht erwarten. Viel Spektakuläres gibt es
auch nicht. Die Story hält sich an das Genre und kommt ohne spürbare Höhen
aus. Es wird einfach nur das gezeigt, was gezeigt werden muss. Die Charaktere
werden nur simpel mit Leben gefüllt und die typischen Klischees wurden
natürlich auch nicht vergessen. Man hat es hier quasi mit einem waschechten
Vertreter seiner Art zu tun.
Dennoch gibt es da diese gewissen Unterschiede, welche die einzelnen Filme
nach gleichem Strickmuster unterscheiden. Beispielsweise die Aufklärungen
rund um das „Monster“. Da hat man sich hier leider etwas zurückgehalten.
Es wird zwar Wissen freigegeben, allerdings bleiben die Umstände etwas im
Dunkeln. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die blutigen Szenen im Film.
Da „Eye Of The Beast“ mit einer Freigabe ab 12 Jahren versehen wurde, muss
man hier „Schlimmstes“ befürchten. Doch der Betrachter wird sich bei der
ein oder anderen Szene durchaus wundern, wie es der Film zu solch einer
Einstufung gebracht hat. „Eye Of The Beast” ist zwar nicht extrem in der Ausführung
der Spezialeffekte, aber doch recht hart. Abgetrennte Körperteile gibt es
nicht selten.
Was auffällig ist, sind die vielen Dialoge. Die meisten sind belanglos. So
haben es Spannung und auch die Atmosphäre recht schwer sich zu entfalten.
Grund für das viele Gerede ist sicherlich das begrenzte Budget. Dieses hat
man sich aber offensichtlich mit gut platzierter Schleich-Werbung für
Produkte wie Apple oder Google erhöht. Denen ist dann wahrscheinlich zu
verdanken, dass man die Krake nicht gänzlich animiert hat. Das Monster geizt
zwar vor dem Ende etwas mit Auftritten, lässt aber einige Male seinen Arm zum
Angriff aus dem Wasser. Dieser wurde nachgebildet und nicht auf dem Computer
erzeugt, was ein klarer Pluspunkt ist. Gegen Ende haben es sich die Animateure
nicht nehmen lassen, doch noch ein vom Computer erschaffenes Wesen auf den
Bildschirm zu zaubern. Dieser Auftritt will aber nicht unbedingt überzeugen.
Verkraften kann man diesen Auftritt aber allemal, da es gegen Ende nicht mehr
um Gerede, sondern um richtige Action geht. Man hat sich hier einiges
aufgehoben und geht in die Vollen.
Darstellerisch bewegt man sich nicht auf einem hohen Niveau. Mit James
Van Der Beek („Clive
Barkers Die Seuche“)
und Alexandra
Castillo in den Hauptrollen, hat man wenigstens zwei Leute, die sich bereits
in TV- und kleineren Kino-Produktionen empfohlen haben und nicht so
überfordert wirken, wie einige der Nebenrollen.
Unterm Strich muss man leider sagen, dass es sich bei „Eye
Of The Beast” nicht um einen herausragenden Beitrag seiner Art handelt. Mehr
als eine Durchschnittsbewertung bleibt nach der Betrachtung nicht zurück. Das
größte Problem des Streifens ist, dass es zuviel Mensch und zuwenig Krake
gibt. Zudem hätte das Timing etwas besser gestaltet werden können. Am Anfang
ist fast gar nichts los und am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Daher
lautet das Fazit: B-Tierhorror-Movie für Extrem-Kraken-Fans. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Bild
und Ton der DVD gehen in Ordnung. Beim Bild muss bemängelt werden, dass es
sowohl etwas an Schärfe als auch an Helligkeit fehlt. Einige Szenen sind sehr
dunkel geraten. Der Ton ist da schon besser ausgefallen. Er strahlt klar im
DD5.1 Format aus den Boxen. Die Effekte sind ordentlich, wenn auch nicht
gerade zahlreich. Extras sucht man vergebens, was natürlich nicht unbedingt
eine Kaufstimulation ist.
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| Informationen |
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| Drehland |
Kanada |
| Drehjahr |
2007 |
| Laufzeit |
ca. 86 Minuten |
| Regie |
Gary
Yates |
| Darsteller |
Brian
Edward Roach
Alexandra Castillo
Larissa Tobacco
Kyra Harpeu.a. |
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| Bild |
1,78:1
(anamorph/16:9) |
| Ton |
DD5.1, 2.0 |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch |
| Untertitel |
--- |
| LC |
2 |
| FSK |
12 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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