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Den
Freunden Alice, Sam und Prune wird etwas ganz Besonderes
zuteil: Sie werden Gäste einer sehr speziellen Party.
Normalsterbliche haben in der Regel nicht die Chance, die sich
ihnen darbietet und entsprechend gut ist die Stimmung.
Das pompös anmutende Schloss, auf dem die Party steigt, liegt
außerhalb der Stadt ist für seine Feiern bekannt. Dort, mit
dem bereitgestellten Hubschraubern, angekommen, geht die Party
auch schon los. Ein großer Tanzsaal ist bereitet, es gibt
fetzige Musik und ausreichend Getränke. Der Zutritt zum
VIP-Raum bleibt den drei Besuchern allerdings verwehrt. Aus
gutem Grund...
Denn Gastgeber Le Duc de Journiac hat diesen Raum für
spezielle Gäste reserviert: Seinesgleichen. Er ist Vampir,
will eine Party feiern und kann es kaum abwarten, dass Buffet
zu eröffnen... |
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“Freiblut
für alle!“ lautet der Subtitel dieses französischen Horror-Films
und lässt bereits vor der Betrachtung erahnen, welchen Weg er
einschlägt. Die bissige Komödie bietet sicherlich keine
Neuerfindung des Genre. Vampir-Komödien gibt es zuhauf. Die eine
ist lustig, die andere weniger lustig. „Vampire Party“ siedelt
sich irgendwo im Mittelfeld ein.
Und
das liegt daran, dass die Geschichte nicht sonderlich viel hergibt.
Der Plot ist schlicht gehalten und konzentriert sich auf das
Wesentliche. Da bleibt natürlich Zeit, sich auf andere Sachen zu
konzentrieren. Beispielsweise die Charaktere, die mit Klischees
beladen sind und somit recht gut ins Geschehen passen. Den Kern des
Films bildet allerdings der Humor. Ein vielleicht typisch französischer
Humor, der bisweilen sehr kitschig ist. In einigen Momenten erinnert
er an den guten alten Louis de Funès. Zwar ist das Gezeigte nicht
so hibbelig-cholerikerisch, dafür aber recht albern. Ein manches
Mal sogar so albern, dass einem gar kein Lacher entfleuchen will.
Prinzipiell kann man dem Ablauf der Geschichte aber interessiert
folgen. Es ist immer etwas los und die Darsteller machen ihren Job
ordentlich. Im Mittelteil verliert sich die Spannung mal kurz, diese
Szenen sind aber alles andere stellvertretend. Dass der Film sich
nicht ernst nimmt, liegt auf der Hand. Auch das Subgenre bekommt es
dabei ab. Man kann zum Beispiel einen Vampir beobachten, der nach
einem Abwehversuch genüsslich in eine Knoblauchknolle beißt –
Sich dabei aber ein Atemleiden einfängt, da er auf Knoblauch
allergisch reagiert...
Blutrünstig ist diese Komödie nicht. Es fließt zwar roter
Lebenssaft, hier und da wird auch mal gepflockt oder etwas
gebrochen, brutal ist der Streifen aber nicht. Viel Wert hat man
offensichtlich auf die Erschaffung der Masken gelegt, die durchweg
gelungen sind. Diese können aber nicht darüber hinwegtäuschen,
dass die Atmosphäre an sich nicht dem entspricht, was man aus
einigen anderen Vampir-Filmen gewöhnt ist. Für den Aufbau einer
dichten Atmosphäre ist das Ganze etwas zu steril. Auch das Schloss
will als Hauptspielplatz weder Atmosphäre noch irgendein Wohlfühlgefühl
auslösen.
Sicherlich wird „Vampire Party“ nicht in der großen Liga der
Vampir-Filme mitspielen. Dafür ist er zu Mittelmäßig, zu wenig
abwechslungsreich. Auch der französische Humor wird nicht jedem
Betrachter aus unseren Landen gefallen. Aber als Party-Film oder als
seichte Komödie für Zwischendurch eignet er sich. Ohne Frage. |