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In
Rochester, im US-Bundesstaat New York, wird die Leiche eines
kleinen Mädchens gefunden. Polizistin
Megan Paige nimmt sich des Falles an, den sie alsbald
als mysteriös bewertet. Sie vermutet einen direkten
Zusammenhang zwischen dem Fundort Churchville,
einem Vorort von Rochester,
und den Initialen des Mädchens, die CC lauten. Allerdings
gilt Megan als psychisch labil und hat mit Problemen zu kämpfen,
die sie von innen zu zerstören scheinen. Nach einem
Selbstmordversuch muss sie dann ihren Dienst quittieren.
Zwei Jahre später wird Megan erneut mit dem Fall
konfrontieret. Bei ihr wurde in der dienstfreien Zeit eine
Schizophrenie diagnostiziert und behandelt. Megan fühlt sich
fit und berufen, den Serienmörder zu stellen. Sie hat zwar
nicht mehr ihren alten Posten, sondern nur einen Job in der
Polizei-Verwaltung, Megan ermittelt in eigener Sache und ist
bereit, ihr Leben zu opfern um den Mörder der kleinen Kinder
dingfest zu machen... |
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Regisseur
Rob Schmidt wurde unlängst mit dem ungewöhnlich guten
Backwood-Slasher „Wrong Turn“ bekannt. Nun, fünf Jahre später,
widmet sich Schmidt einen völlig anderen Thema. Einem
Serienkiller-Fall, der auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Der
Fall hat, in den 70ern die Gegend um Rochester erschüttert,
ist aber nicht sehr populär geworden.
Das
Geschehen um den „Alphabet Killer“ hat sich sicherlich nicht so
zugetragen, wie im Film wiedergegeben. Denn die Geschichte wurde um
einige Grusel-Elemente und Erscheinungen bereichert. Protagonistin Megan
hat Halluzinationen, die ihr das Leben und das Arbeiten erschweren.
Gespielt wird Megan von Eliza Dushku, die auch schon in Rob Schmidts
„Wrong Turn“ zu sehen war. Sie hat hier eine anspruchvolle
Aufgabe abbekommen, welche die attraktive Eliza leider nicht zu 100%
bedienen kann. Ihre nette Optik macht zwar einiges wett, kann
fehlendes Talent zur Darstellung verschiedenster Emotionen aber
nicht ganz kompensieren. Da es sich hier aber um einen B-Movie
handelt, kann man prinzipiell mit dem Auftreten der Hauptperson
leben. Da hat man schon Schlimmeres gesehen. Der restliche Cast
spielt recht solide und unauffällig. Selbst Timothy Hutton (“Das
geheime Fenster”) bleibt irgendwie farblos.
Die
Geschichte geht in Ordnung. Sie wird sehr ruhig wiedergegeben, weißt
aber dennoch Spannung auf und vermag es eine düstere Atmosphäre zu
erzeugen. Allerdings fehlt der Story eine klare rote Linie. Hier und
da gibt es Abweichungen, die zwar den Verfall von Megan dokumentieren, aber nicht immer 100%ig in das Geschehen
passen wollen. Dies hat dann nicht nur zur Folge, dass es etwas
unspannender wird, sondern man wird auch leicht vom eigentlichen
Geschehen abgelenkt.
Die ruhige Wiedergabe passt auf jeden Fall sehr gut zum Film. Action
gibt es nur wenig. Der Einsatz von Musik ist sehr begrenzt und hebt
dadurch die Stimmung. Man kann mit der Protagonistin und den Opfern
mitleiden, sich in Melancholie fallen lassen. Von der technischen
Seite gibt es nicht viel zu kritisieren. Die Kamera wackelt mal
etwas zu doll und eine Leiche blinzelt mal kurz, prinzipiell macht
Rob Schmidt seine Sache aber gut. Auch die Kamera muss man loben.
Sie fängt einige schöne Bilder ein, die das Guckvergnügen
steigern.
„Alphabet
Killer“ ist ein netter Zeitvertreib für zwischendurch. Er bietet
kurzweilige Unterhaltung, Spannung und etwas für das Auge. Ein Überfilm
ist er sicherlich nicht, es gibt da einige bessere Grusel-Thriller.
Für Interessierte des Phänomen Serienmord gibt es hier nichts
abzugreifen. Die Story ist viel zu fiktiv und auf den Täter wird
nicht eingegangen. Wer sehen möchte, wie Rob
Schmidt und Eliza Dushku ohne degenerierte Hinterwäldler
klarkommen, kann hier ruhig zuschlagen. Bereuen wird man es
sicherlich nicht. |
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Der
Horror-Page lag zur Rezension die Presse DVD vor, die mit eingeschränkter
Bild- und Tonqualität ausgestattet ist. Zudem fehlen die Extras.
Diese bestehen auf der, am 17.04.2009 erscheinenden DVD aus einem
Making Of, Audiokommentaren und einer alternativen Szene. Man darf
gespannt sein.
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