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Tja…
der gute Thomas Alva Edison. Erfinder von Kohlefaden-Glühlampe, des
Elektrischen Stuhls und vielen weiteren elektrischen und chemischen
Krams. Er hätte sich zu Lebzeiten sicherlich nicht vorstellen können,
was knapp 80 Jahre nach seinem Tod mit seinem guten Namen angestellt
wird. Er muss für einen Horror-Film herhalten. Und nicht mal für
einen, der seinen Namen in Ehren halten will, sondern nur für
einen, der eine Story braucht, die etwas anders als andere ist.
Dummerweise ist das Mitwirken von Edison respektive seiner Erfindung
zwar der Kernpunkt der Geschichte, es gibt dazu aber noch ein mächtiges
Drumherum, welches alles andere als unnormal ist. In „The Brink“
ist eigentlich nur eine einfache Geistergeschichte verfilmt worden.
Eine Geistergeschichte ohne besondere Ambitionen eine gute oder eine
schlechte zu sein, die in ihrem Kern ohne wirklich Originelles
auskommt. Es gibt eine Absicht, einen Weg und ein Ziel. Ziemlich
unspektakulär.
Nach der edisonschen Einführung in die Geschichte bekommt man ein
wenig aus dem Leben der mitwirkenden Rollen präsentiert. Leicht
belanglos doch einführend in den Teil, der dann für Spannung
sorgen soll. Das Geschehen ist sehr dialoglastig, bringt aber auch
erste mysteriöse Elemente mit sich, die es verstehen für eine
mittelprächtige Spannung und eine solide Atmosphäre zu sogregen.
Was ein großer Vorteil dieser Billig-Produktion ist, ist die
Tatsache das man die Story nicht bis zum äußersten aufgebläht
hat. Da hat man schon Filme gesehen, die weniger erzählt haben,
sich aber auf zwei Stunden aufgebläht haben. Oder wie es bei so
vielen Produktionen ist, dass man unbedingt die 90 Minuten voll
bekommen muss. Auch wenn der Abspann dann 20 Minuten dauert. Hat man
alles schon gesehen. Warum auch immer. Hier ist das aber anders. Zum
Wohle des Betrachters setzt schon nach 67 Minuten der Abspann ein.
Genau dann, wenn man meint mit dem Film fertig zu sein. Für diesen
Schritt muss man die Macher loben.
Weniger Lob bekommen diejenigen ab, die sich für die Spezialeffekte
verantworten müssen. Der erste Effekt sieht noch passabel aus.
Zumindest für ein CGI. Die weiteren computeranimierten Grafiken
wissen aber nicht zu überzeugen. Ganz übel wird es, wenn es anfängt
zu brennen. Hier hätte man lieber 5 Dollar für eine Gallone Sprit
investiert, mit der man dann irgendein Scheune abgefackelt hätte.
Das wäre rein optisch um ein Vielfaches besser rübergekommen. Auch
nicht gerade sehr gut sind einige der Darsteller. Viele fallen erst
gar nicht auf, was nicht negativ anzusehen ist. Es gibt aber
katastrophale Ausfälle ins Negative. Beispielsweise in der Szenen,
wo sich die Protagonistin in die Eis-Wanne setzt. Fürchterlich...
Insgesamt
gesehen ist „The Brink“ ein Horror-Streifen ohne wirkliche Höhen
und wenige Tiefen. Ein Film den man gesehen haben kann, aber
sicherlich nicht gesehen haben muss. Da er technisch recht gut
umgesetzt wurde und kaum Längen besitzt, wird man das Gucken
sicherlich nicht bereuen. Aber die Tatsache, dass die Handlung
keinen vom Hocker haut wird auch nicht dafür sorgen, dass man
diesen Streifen länger im Gedächtnis behält. |
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Bildtechnisch
bekommt man bei „The Brink“ etwas zu Gesicht, dass durchaus hätte
schärfer sein können. Der Ton weißt da schon mehr Klarheit auf,
auch wenn es keine besondere Berauschung gibt. Im nett animierten
Menü gibt es im Untermenü „Extras“ den Trailer zum Film und
zwei Bildergalerien. Viel ist das nicht gerade...
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