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Coole
Idee, coole Spannung gibt’s auch. Endlich mal wieder ein Film, der
fesseln kann und nicht langweilig wird. Die Auftritte des Krokodils
sind offensichtlich, jedoch zittert man doch ein wenig, wie bei
allen Filmen, in denen Menschen leichtsinnig und arrogant in Gewässern
rumschwimmen, wie man es unter anderem aus gewissen Hai-Filmen
kennt, in denen weiße Haie die Hauptrolle spielen. Eine fast
hollywoodreife Intrige, mit einem ziemlich überraschenden Ende,
gibt der Story dann den nötigen Rest, um den Zuschauer an den
Fernseher zu ketten.
Cool,
cool, cool.
Cool
ist auch die Atmosphäre, denn spätestens seit Mister DiCaprio uns
in „The Beach“ die schönsten Fleckchen Thailands zeigte, wissen
auch wir, die nie dort waren, wie unbeschreiblich geil ein Urlaub
dort sein muss. Mit der passenden Musik dabei, lassen wir uns schön
berieseln und träumen eine Runde. Doch wie in dem grade erwähnten
Film, in dem die friedlebenden Menschen von Haien bedroht werden,
gibt es auch hier etwas, dass den Traumaufenthalt zerstört.
Und
genau das ist es, was den Film leicht bekömmlich macht und ein
wenig die mittelmäßigen Schauspierleistungen in den Schatten
stellt, denn: Atmosphäre + Spannung = Spaß, solang die
Schauspieler kein totaler Reinfall sind, machen sie auch nichts
kaputt. Die meisten Darsteller spielen einfach nur ihre Rolle,
leblos und ohne viel Elan. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht
liegt das auch an den der deutschen Synchronisation, dass die
Figuren so arg steif, unflexibel und charakterlich abgeflacht
wirken. Und was macht man da? Man lauscht in die englische Tonspur.
Und schwupps: Stimmuuuung. Besonders Michael Madsen („Sin City“,
„Reservoir Dogs“) überzeugt als verbitterter Krokodiljäger mit
Charakterraucherstimme.
Das
Krokodil wirkt gelegentlich auch steif, da nützt aber nicht mal die
englische Tonspur, die macht den Pappkopf des Krokodils leider auch
nicht furchteinflößender, aber wenigstens die Animationen sind
interessant, zumindest für einen Fernsehfilm. Diese sind übrigens
des Metier des durchaus erfahrenen Regisseurs Stewart Raffill, der
hier im Großen und Ganzen einen guten Film in die Kameras gekriegt
hat. |
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Kommen wir zum
letzten Strich, der DVD an sich: Bild und Ton, das gefällt uns
schon. Außerdem gibt es ziemlich viele Trailer (Neun an der Zahl,
man hat also die Qual der Wahl), sowie den Originaltrailer des
Films, macht insgesamt also Zehn.
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