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Eines
der ersten Stichwörter die einem zu Japan einfallen, wird wohl „Ninjas“
sein. Genau um diese Künste geht es in diesem Film, da die
Hauptdarstellerin eine Kriegerin aus einer alten Ninja-Dynastie ist
und mit ihrer Katana Zombies abschlachtet. Lediglich die Kleidung
scheint sich im Laufe der Zeit geändert zu haben: Aya kämpft in
einem Bikini gegen Zombies. Und warum kämpft eine sexy Frau im
Bikini gegen Zombies? Genau! Weil das ganze eine
Computerspielverfilmung ist und man a lá „Tomb Raider“ mit sexy
Girls trumpfen kann! Von
daher hinterfragen wir das fragwürdige Outfit nicht weiter.
Bewegungen
wie wir sie aus der Matrix Trilogie oder den X-Men Sequels kennen
gibt es auch mehr als genug, wenn Aya den Zuschauern zum Beispiel
kundtut, dass sie nichts von den Gesetzen Newtons hält und sich
ganz einfach der Schwerkraft widersetzt.
Mit
diesen Bewegungen und Superhelden-Eigenschaften gehen Specialeffects
Hand in Hand und im Film kommen grade diese nicht zu knapp. An
manchen Stellen des Films entwickelt sich von daher ein
Specialeffect-Feuerwerk der feinsten sowie übertriebensten Art, wie
man es in einem HD-Videospiel nicht besser schaffen kann.
Seien
es nun ein Feuerball aus Ayas Schwert oder einfach ganz viele
verschiedenfarbige magische Explosionen, wie in Fantasyspielen oder
–filmen.
Der
auffälligste Effekt jedoch kommt zum Vorschein als Aya Zombies
abschlachtet und auch auf der Kamera Blutflecken landen, welches ein
Gefühl erweckt, als wäre man selbst mitten drin, bei der blutigen
Schlachterei.
Manche
von den Zombies sind sogar zum logischen Denken fähig und können
geplante Angriffe vollziehen. Die meisten aber sind so, wie wir alle
sie kennen: dumm und hungrig! Allerdings sind letztere dann auch mit
allerhand Gartengeräten wie Sensen bewaffnet.
Die
Story ist größtenteils von der jeweiligen Geschichte der Personen
geprägt und wird somit durch Erzählungen zwischen den Schlachten
oder Flashbacks vermittelt, die auch mal während eines Kampfes als
Erinnerung gezeigt werden.
Von
daher ist die Geschichte auch sehr, sehr actionlastig und die
Handlung rückt stellenweise eher in den Hintergrund, man wartet
lieber darauf, welche Kunsttückchen Aya als nächstes mit ihrer
Katana vollbringen wird oder welche ungeschickten Sachen
Katsuji passieren. Da es sich um eine Verfilmung handelt und
Fans wissen was passieren wird, sollte der Story keine zu große
Wichtigkeit zuteil werden. |