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| Story |
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Der
junge Spencer wird überraschenderweise vor dem Altar von
seiner geliebten Verlobten sitzen gelassen. Als er seiner
Fast-Gattin nachstellt kommt es zu einer tödlichen
Konfrontation. Die Braut und die Brautjungfer werden von ihm
erschossen. Nach der Tat wird er von einer Polizistenkugel
getroffen, die ihn in ein lebenslanges Koma versetzt.
Ein Polizist klaut dem Koma-Patienten später seinen Ehering,
was ein blutiges Treiben auslösen soll. Jeder, der den Ring
in die Finger bekommt, findet den Tod. Warum weiß keiner.
Sicher ist nur, dass der Ring eine gewisse Faszination auslöst
und viele ihn am Finger tragen wollen. Eine gute Grundlage für
ein ordentliches Gemetzel... |
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Ziemlich
einfallsreich klingt die Geschichte von „Blutige Hochzeit“ nicht
und bei genauerer Betrachtung kommt man zu dem Entschluss, dass es
sich hier lediglich um günstig produzierte Massenware handelt. Den
Plot hat es so, oder in leicht abgeänderter Form, schon zigmal
gegeben. Prinzipiell ist das für den Fan des Horror-Films kein
Problem. Wenn denn dann das Drumherum stimmt.
Zum einen kommt es da auf die Optik an. Hier hat man sich zumindest
beim Cast Mühe gegeben. Die mitspielenden Protagonisten
verfügen über hübsche Gesichter, schöne, glattrasierte Körper,
gemachte Brüste und aufgespritzte Lippen. Wer drauf steht, wird
sicherlich Gefallen daran finden. Das der Ablauf der Geschichte
genau so glatt ist wie die Körper und Gesichter der Protagonisten
passt ins Geschehen. Besonderheiten gibt es nicht. Keine
Besonderheiten im Set, keine kreativen Kameraeinstellungen, keine
Gags, keine interessant gezeichneten Charaktere. Des Weiteren wäre
es wichtig, zumindest bei einem Slasher, der mordenden Hauptperson
etwas Besonderes einzuflößen. Etwas das fesselt.
Spannung
entsteht am Anfang und ein manches Mal durch den merkwürdigen Plot.
Man kann sich während des Guckens keinen rechten Reim bilden und
will unbedingt wissen, was da überhaupt vor sich geht. Obwohl...
wenn man genauer hinguckt, kann man den Hintergrund der Geschichte
doch recht leicht erkennen.
Was „Blutige Hochzeit“ hätte helfen können ein besserer Film
zu werden, zumindest auf der Sicht des eingefleischten Horror-Fans,
wäre eine wirklich blutige Hochzeit. Oder zumindest ein blutiges
Drumherum. Es gibt zwar einige Tötungsszenen, diese bieten aber
nicht viel mehr, als das FSK16 erlaubt und was in vielen anderen
Filmen nach Slasher-Art bereits gezeigt wurde.
Was unterm Strich positiv auffällt sind die Darsteller, die trotz
ihrer makellosen Körper ganz ordentlich in diesem B-Movie agieren.
Da wundert es nicht, dass einige der Protagonisten schon in
kleineren Rollen größerer Filme zu sehen waren. Die bereits
angesprochene Spannung keimt einige Male auf, dafür wird aber wegen
der Sterilität weitgehend auf Atmosphäre verzichtet. Auch ganz
nett zu verfolgen ist die unkonventionelle Polizeiarbeit und ab und
an sorgt der eingefügte Humor für etwas Abwechslung.
Es könnte durchaus Leute da draußen geben, denen diese leicht vulgäre
„Beverly Hills,
90210“
Horror-Adaption gefallen könnte. Gerde dem, der Lust hat sein Hirn
auf Stand-by zu schalten und sich den optischen Genüssen der
aalglatten amerikanischen Vorzeigeleute hinzugeben. Für einen guten
Horror-Film reicht das Gezeigte allerdings nicht. |
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Technisch
geht die DVD aus dem Hause Epix in Ordnung. Bild und Ton sind in
einer soliden Qualität hinterlegt. Auch die Extras können durchaus
überzeugen. Man hat es mit Interviews, einem Blick hinter die
Kulissen und Outtakes zu tun, die gemeinsam in etwa 36 Minuten
Spielzeit überdauern.
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