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| Hansel
& Gretel |
| Henjel
gwa Geuretel |
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| Story |
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Eun-soo
macht genau das, was man nicht machen soll: Er sitzt am Steuer
seines Wagens und telefoniert mit seiner schwangeren Freundin.
Als er einen kleinen Moment unaufmerksam ist, sieht er einen
Schatten auf der Straße und weicht diesem aus. Mit
schwerwiegenden Folgen: Er kommt von der Straße ab und überschlägt
sich mit seinem Auto.
Als der junge Mann wieder zu sich kommt, versucht er erst mal
die Stelle um den Unfallort zu erkunden. Er ist weit weg von
der Zivilisation und sein Handy hat keinen Empfang mehr.
Nachdem er etwas von der Umgebung durchschritten hat, trifft
er auf ein kleines Mädchen. Sie nimmt ihn mit zu ihrer
Familie. Diese wohnt mitten im dichten Wald, in einem
wunderschönen Haus und scheint ein perfektes Familieleben zu
führen.
Eun-soo ist erst sehr beeindruckt von der Farbenfülle und der
heiteren Stimmung. Er ist sehr dankbar für die Hilfe der
netten Familie, doch er will natürlich nach hause. Die Nacht
muss er allerdings im Haus verbringen. Morgens macht Eun-soo
sich, nach einem üppigen Frühstück, auf den Weg den Wald zu
verlassen. Es gelingt ihm aber nicht und er landet wieder da,
wo er gestartet ist. Der junge Mann wird nun misstrauisch.
Denkt, dass etwas mit der Familie nicht stimmt. Und er soll
recht behalten. Denn bald verlassen die Eltern die Familie und
bitten Eun-soo, sich um die Kinder zu kümmern. Eine Aufgabe
mit fatalen Folgen... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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„Hansel
& Gretel“ oder auch „Hänsel und Gretel“ ist ein bekanntes
Märchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, welches schon einigen
Filmemachern zur Vorlage diente. Im Falle des südkoreanischen
Beitrags „Hansel & Gretel“ muss man schon einiges an
Phantasie mitbringen, um direkte Parallelen zum deutschen Märchen
zu erkennen.
Heißt es doch schon alleine in der ersten Zeile eines berühmten
Kinderliedes: „Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald“. In
der Geschichte, die uns dargeboten wird, verläuft sich unser männlicher
Protagonist Eun-soo im Wald. Die fehlende Analogie vergisst der
Betrachter aber recht fix. Denn was man optisch und stimmungsmäßig
beim Beginn von „Hansel & Gretel“ geboten bekommt, ist großes
Kino. Sogar ganz großes. Es gibt atemberaubende Kamerafahrten, eine
berauschende Atmosphäre und wunderschöne Bilder.
Man meint sich in einem perfekten Film. In einer bunten Welt. Ohne
das es dabei auf die eigentliche Geschichte ankommt. Das Erzähltempo
ist langsam, es wird zu Beginn aber nie langweilig. Dies ändert
sich dann leider im Verlauf. Man bemerkt, dass nicht viel Story um
das farbgewaltige Bild herumgestrickt wurde. Was der Film hergibt
ist wenig und wurde in seiner Gesamtheit schon oft gesehen.
Regisseur Lim
Pil-seong („Antarctic Journal“) versucht wenigstens
einige seiner Aussagen in der Optik umzusetzen. Es gibt
beispielsweise krasse Unterschiede in der Darstellung. Auf der einen
Seite bunt, schrill und entspannt, auf der anderen Seite düster,
trist und beängstigend. Er schafft es auch immer wieder den
Betrachter bei der Stange zu halten, in dem er einige Schockeffekte
einstreut, die es stellenweise in sich haben. Dies täuscht aber
auch nicht darüber hinweg, dass es gerade im Mittelteil etwas
langatmig wird und man sich nicht mehr so ganz auf das Geschehen
konzentrieren kann.
Die Darsteller, die für diesen Film zur Verfügung standen
erledigen ihre Jobs ordentlich. Der recht unbekannte Hauptdarsteller
Cheon Jeong-myeong hat vor allem mit seiner Rolle zu kämpfen, die
nicht viel hergibt. Die Charakterisierung ist sehr oberflächlich.
Besser sieht es da in dieser Hinsicht bei den mitspielenden Kindern
aus. Diese wirken in einigen Szenen zwar überfordert, was nicht
verwunderlich sein dürfte, sie vermitteln aber die Botschaft des
Films. Die sicherlich nicht einfach auf den Bildschirm zu zaubern
ist.
Die Geschichte ist, wie bereits erwähnt, eigentlich eher
Nebensache. Die Märchen-Vorlage vernachlässigbar. Dennoch versteht
es „Hansel & Gretel“ trotzdem wunderbar zu unterhalten. Man
muss sich beim Gucken nur fallen lassen und den perfekt geplanten
visuellen Eindrücken folgen. Dann meint man, man befände sich tatsächlich
in einem Märchen. Einem Horror-Märchen das zwar nicht perfekt aber
beeindruckend ist. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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In
dem passend zum Film animierten Hauptmenü der DVD findet man unter
„Specials“ einiges an Bonus-Materialien. Neben einer
Trailershow, dem Trailer zum Film und zwei TV-Spots gibt es ein
etwas zweiminütiges „Set-Impressionen“ in dem mit einer Kamera,
zu stimmungsvoller Musik, durch die Kulissen gefahren wird. Des
Weiteren gibt es ein Making Of (auf deutsch synchronisiert) von
knapp fünf Minuten, ein nicht ganz so spannendes B-Roll (13:48
Minuten) und abschließend noch ein Interview mit dem Regisseur
(ebenfalls auf deutsch). Die Dauer beträgt etwas über zwei
Minuten. Hier erfährt man die Gedanken von Lim
Pil-seong im Bezug auf das Vorlage-Märchen.
Bild und Ton passen sich dem guten Gesamteindruck an. Was nicht
gerade unwichtig ist. Die Bunte Farbenwelt wird sehr gut
wiedergegeben und der Ton bietet mit dem DD5.1 Format das, was man hören
möchte. Insgesamt gibt es beim Bild, beim Ton und auch bei den
Extras wirklich nichts zu kritisieren.
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| Informationen |
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| Drehland |
Südkorea |
| Drehjahr |
2007 |
| Laufzeit |
ca. 112 Minuten |
| Regie |
Lim Pil-seong |
| Darsteller |
Cheon Jeong-myeong
Eun Won-jae
Sim Eun-kyeong
Jin Ji-hee
u.a. |
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| Bild |
1,85:1
(16:9) |
| Ton |
DD5.1 |
| Sprachen |
Deutsch |
| Untertitel |
--- |
| LC |
2 |
| FSK |
16 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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