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| Hush |
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| Story |
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Zakes
ist eigentlich Schriftsteller. Er versucht sich zumindest in
dem Gewerbe, denn er hat momentan nicht die Muße, sein Buch
fertig zu schreiben. Stattdessen verbringt er seine Zeit
damit, Poster in Ratstätten zu erneuern und mit seiner
Freundin zu streiten.
Eines regennassen Tages ist er wieder unterwegs. Dabei seine
Freundin Beth. Sie streiten mal wieder, da sie sich etwas mehr
unter einer Beziehung vorstellt als er. Als Zakes fast einen
Unfall baut und dabei von einem LKW überholt wird, sieht er für
den Bruchteil einer Sekunde, als sich die Ladeklappe öffnet,
etwas in dem Lastkraftwagen, dass er als nackte Frau in einem
Käfig interpretiert. Er ist sich allerdings nicht sicher und
versucht, nachdem er den Vorfall der Polizei meldet, dass
Geschehen zu verdrängen.
Als die beiden auf einem Rasthof halten, gibt es den endgültigen
Streit zwischen dem Pärchen. Beth macht Schluss. Der von den
Eindrücken verwirrt Zakes, weiß nicht so recht wie ihm
geschieht. Dann sieht er auch noch den mysteriösen LKW wieder
und seine Ex verschwindet... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Mit
dem englischen Filmbeitrag „Hush“ kommt ein eigentlich eher
unauffälliger Streifen in unsere DVD-Regale. Eigentlich. Denn bei
genauerer Betrachtung handelt es sich bei diesem Thriller mit
leichten Horror-Einflüssen um ein ziemlich rasanten Echtzeit-Film.
Der Film ist simpel gestrickt und befasst sich zu Anfang mit
trivialen Alltagsproblemen. Unser Protagonist hat eine
Schreibblockade, die Freundin zickt rum, es regnet und um seine
Arbeit verrichten zu können muss Zakes Toiletten aufsuchen. Doch
was im späteren Verlauf folgt, lässt seine ursprünglichen
Probleme als Lächerlichkeiten aussehen.
Die mitwirkenden Charaktere nehmen dabei einen authentischen Platz
ein. Die Rollen sind absolut glaubhaft und man denkt sich, durch
widere Umstände selbst in so eine beschissene Situation gelangen zu
können wie Zakes. Allerdings merkt man den Machern etwas ihre
Unerfahrenheit an. Es kommen schon ziemlich viele Zufälle zusammen,
damit alles so läuft wie es denn dann abläuft. Aber man darf natürlich
nicht vergessen, dass Regieneuling Mark
Tonderai sich an Elementen des Horror-Films bedient. Und glaubhaft
ist da ja nicht immer alles. Motoren springen nun mal nicht immer
an, der Tank des Vehikels ist schon mal leer und der Mobilfunk ist
auch nicht immer flächendeckend vorhanden. Das gehört quasi zu
solchen Filmen dazu. Glaubhaft gespielt sind auf jeden Fall die
Rollen der beiden Hauptakteure. In ein paar Nebenrollen gibt es zwar
schauspielerische Aussetzer, die aber nicht sonderlich ins Gewicht
fallen.
Tonderai schafft es Atmosphäre und reichlich Spannung zu erzeugen.
Zudem lässt er das Geschehen in Echtzeit ablaufen. Dies sorgt dafür,
dass die knapp 80 Minuten Spielzeit fast schneller rum sind, als man
sich das wünscht. Was aus Sicht der Regie nicht so gut gemacht
wurde, ist der Einsatz der Handkamera. Diese kommt bei einigen
Szenen zum Zug und erzeugt eher ein Schwindelgefühl beim
Betrachter, als das sie künstlerische wertvolle Bilder einfängt.
Es gibt in Sachen Kamera aber auch einige gute Momente.
Beispielsweise die Fahrt unter dem LKW durch. Da macht das Zugucken
Spaß.
Neben der Spannung und des erstaunlichen hohen Tempos des Films gibt
es auch ein paar Einlagen der härteren Sorte. In einigen Momenten
recht brutal, aber nicht so inszeniert, dass sie selbstzweckhaft
sind. Die Geschichte kann an einigen Stellen harte Einlagen
verkraften, damit der Spannungsbogen auf Zug gehalten werden kann.
Und ein wenig Folter-Gedöns hat ja noch keinem Horror-Film
geschadet...
Insgesamt hat man es bei „Hush“ mit einem Film zu tun, der zwar
recht unauffällig, dafür aber temporeich, spannend und sehr
kurzweilig ist. Der günstig produzierte Streifen weiß auf jeden
Fall zu überzeugen. Zwar mit einigen Schwächen, aber auch mit
vielen Stärken. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Bild
und Ton der DVD aus dem Hause Ascot-Elite gehen voll und ganz in
Ordnung. Es gibt zwar nicht die absolute Schärfe und auch keinen
bombastischen Sound, dies schadet dem Film aber in keiner Weise.
Bonustechnisch wird man klar verwöhnt: Neben Trailern (die gibt es
auch schon nach dem Einlegen der DVD) gibt es ein Making Of von
knapp 40 Minuten mit deutschen Untertiteln, 30 Minuten Interviews
(ebenfalls mit deutschen Untertiteln) und ein „Beim Dreh“ (
21:34 Minuten, auch deutsche Untertitel), quasi ein Blick hinter die
Kulissen. Insgesamt handelt es sich beim Bonus um sehr gutes
Material.
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| Informationen |
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| Drehland |
GB |
| Drehjahr |
2008 |
| Laufzeit |
ca. 88 Minuten |
| Regie |
Mark Tonderai |
| Darsteller |
Robbie Gee
Guy Burnet
Andreas Wisniewski
William Ash
u.a. |
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| Bild |
1:2,35 /
Widescreen |
| Ton |
DD5.1, DTS |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch |
| Untertitel |
Deutsch |
| LC |
2 |
| FSK |
16 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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