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Die
drei Kumpel Johnny, Morgan und Ash haben alles, was ein Mann
zum Glücklichsein braucht: Bier, Chips und jede Menge
Aerobic-Videos. Allerdings haben die drei Jungs das Problem,
dass es außer ihnen kaum noch andere Menschen in ihrer
Umgebung gibt. Der Rest der Bevölkerung wurde von einem Virus
in Zombies verwandelt.
Aber das scheint die Couch-Potatoes nicht weiter zu stören.
Sie wohnen da wo sie wollen, bedienen sich im Supermarkt und können
alle Video-Spiele und Musik-CDs umsonst haben - Wenn sie nur
wollen. Dieser heitere Zustand ändert sich allerdings, als
Johnny, Morgan und Ash bei einer Erkundungstour auf die
attraktive Stef treffen. Nicht nur der Zustand, dass die holde
eine Frau ist bringt die Jungs etwas durcheinander. Sie ist
sogar noch eine Wissenschaftlerin, welche vorhat die Welt zu
retten… |
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Der
neuseeländische Filmbeitrag „Last Of The Living“ ist ein
Zombie-Film der ungewöhnlicheren Art. Nicht das es nicht schon
Umsetzungen gegeben hat, die sich humoristisch mit den Untoten beschäftigt
haben (Beispielsweise „Ein Sprung in der Schüssel“ oder die
liebevolle Romero Persiflage „Shaun Of The Dead“). „Last
Of The Living“ ist anders. Er zeigt das Leben der Überlebenden
so, wie man es sehen möchte. Zumindest wenn man sich in die prekäre
Situation der Protagonisten reinversetzt. Die Bedrohung ist zwar spürbar,
aber selten nahe. Näher sind Bier, Chips und Videos. Also das
Leben, das die männliche Zielgruppe des Films anstrebt.
Die
Apokalypse scheint weit weg. Zombiehorden, die in ernsteren
Genre-Kollegen für Angst, Atmosphäre und Bedrohung sorgen, sind
weitgehend Fehlanzeige. Die Protagonisten wirken irgendwie
unangreifbar, was Spannung raubt, aber durchaus Entspannung mit sich
bringt. Der fehlende Realismus dürfte die richtigen Zombie-Fans
sicherlich etwas stören. Anstelle von Realismus wurde seitens der
Macher Humor beigemischt. Dieser ist mal platt, mal anständig, mal
unanständig. Überdurchschnittlich lustig ist „Last Of The Living“
dennoch nicht. Viele Witze zünden nicht.
Der Härtegrad geht in Ordnung. Es geht zwar nicht immer ins Detail,
Vieles passiert im Off, man bekommt aber auch einige nette Szenen
geboten. Die Effekte sind gut gemacht. Zombie-Filme sind zwar oft
dahingehend ausgelegt, dass sie sich auf härtere Szenen
konzentrieren, bei „Last Of The Living“ kann man aber problemlos
verkraften, dass viele Zombies einfach nur umgeschubst werden,
anstatt ihnen die Hirse von der Schulter zu dreschen. Optisch gibt
es auch sonst einiges geboten. Beispielsweise einige
Landschaftsaufnahmen, welche die Schönheit Neuseelands wiedergeben.
Darstellerisch bekommt man solide Mittelkost geboten. Die
Protagonisten hinterlassen einen guten Eindruck, ohne allerdings in
irgendeiner Form zu glänzen. Für ein B-Movie, was „Last Of The
Living“ zweifelsfrei ist, gehen die gezeigten Leistungen voll und
ganz in Ordnung. Die Rollen der drei Protagonisten tragen den Film.
Es gibt Charaktere, die gänzlich unterschiedlich sind und so für
eine Menge Unterhaltung sorgen.
Unterm
Strich ist „Last Of The Living“ zwar durchaus unterhaltsam, ihm
fehlt es aber an einigen Elementen, um ein richtiger Zombie-Kracher
zu werden. Die Kameraführung ist zu mittelmäßig, die Atmosphäre
und die Story sind nicht packend genug und es gibt zu wenige Höhepunkte.
Da der Film trotzdem ganz gut funktioniert, kann man ihn sorgenfrei
denjenigen empfehlen, die keinen großen Zombie-Slasher suchen,
sondern sich mal nett unterhalten lassen wollen. |