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2003
fing alles mit „The Call“ an. Ein japanischer
Horror-Film, von Takashi Miike, der mit einer ziemlich neunen
Thematik daherkam und Handybesitzern das Fürchten lehrte. Da dies
gut funktionierte gab es zwei Jahre später ein Sequel und eine
TV-Serie zum Thema. Ein Jahr später folgte, fast logisch, Teil drei
der Serie, der den Abschluss zu bilden scheint. Zumindest kann man
das aus dem Titel „The Call 3 – Final“ ableiten.
Alle drei Teile haben das gemeinsam, dass sie prinzipiell nichts
Ungleiches erzählen. Aber aufgrund der guten Geschichte, rund um
die Anrufe aus der Zukunft, ist das auch nicht zwingend nötig. Bei
Genre-Kollegen wie beispielsweise „Der Fluch – The Grudge“,
„Saw“ oder auch „Final Destination“ funktioniert das
Weitererzählen einer vorhandenen Story ja auch bestens.
Wie also auch hier. Der dritte Call weiß eigentlich von Anfang bis
Ende zu gefallen. Mit kleinen Schwächephasen, aber auch mit echten
Highlights. Das der Film vorhersehbar ist, dürfte eigentlich
niemanden stören, denn die Szenen, die dann kommen wenn man sie
erwartet, sind ausnahmslos gut gemacht und lassen beim Zuschauer
erstaunen, grusel oder mitzittern. Je nach Begebenheit. Da macht das
Zugucken echt Spaß. Der geneigte Splatter-Fan kommt bei den Tötungsreigen
allerdings nicht ganz auf seine Kosten. Die blutigen Spezialeffekte
werden nur dezent eingesetzt. Zwar mit klitzekleinen Ausnahmen, die
aber das FSK16 der deutschen Veröffentlichung nie gefährden.
Regisseur Manabu Asô (bekannt aus japanischen TV-Produktionen und
kleinen Filmen) hat viel Wert auf die Optik gelegt. Er hat schöne
Menschen vor der Kamera rumlaufen, nette Drehorte gewählt und auch
an die ein oder andere außergewöhnliche Kamerafahrt gedacht. Nur
bei einigen Effekten hapert es ein wenig. Aber Asô versteht es, wie
man Schwung in die Geschichte bringt. Zumindest größtenteils. Die
meiste Zeit sitzt man gespannt vorm Bildschirm und beobachtet, wie
die Bedrohung für die Schüler wächst. Zu Beginn ist die Spannung
sehr hoch. Dann verflacht sie etwas. In den Szenen der Mitte
respektive dem Ende des Films wird aber auf die Hintergründe
eingegangen, was ja nicht vollkommen sinnlos ist.
Die Atmosphäre ist nicht so dicht, wie bei einem echten Gruseler.
Die Protagonisten laufen durch normale Kulissen und werden vom
Horror bei alltäglichen Dingen erwischt. Zumindest meistens. Wie
die Hauptdarsteller sich durch die Kulissen bewegen, ist durchaus
nett zu verfolgen. Die überwiegend jungen Darsteller machen einen
recht guten Job. Da die Charaktere nicht sonderlich intensiv
durchleuchtet werden, zumindest bei den meisten, wird dem überwiegenden
Teil der Darstellern auch nicht viel abverlangt.
Insgesamt gesehen ist „The Call 3 – Final“ ein handwerklich
gut gemachter Film, der es versteht gut zu unterhalten. Der Plot
wird zwar niemanden vom Hocker hauen, der sich bereits mit „The
Call“ beschäftigt hat, aber dank einiger Kleinständerungen (
z.B. Weiterleitung der Todesnachricht), einen frischen Plot, netter
Darsteller und spannender Einlagen, ist er ein sehr empfehlenswerter
Film für die Horror-Gemeinde. |
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Bild und Ton der
DVD sind nicht wirklich zu bemängeln. Ersteres wird zwar nie
richtig scharf und Letzterem fehlt es an akustischen Höhepunkten, für
das Gezeigte ist die Qualität aber absolut okay.
Neben einer Trailershow im Hauptmenü der DVD gibt es bei den Extras
zwei weitere Trailer in deutsch und japanisch. Zudem wurde noch eine
Bildergalerie mit auf die DVD genommen, die nicht automatisch abläuft.
Viel an Extras ist das auf jeden Fall nicht.
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