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Willkommen
zu einem klasse Film der späten siebziger Jahre. Gehen sie auf eine
Tour durch die einzigartigen Sumpfgebiete der Vereinigten Staaten
und lernen sie Rednecks kennen, wie sie nicht besser im Bilderbuche
stehen könnten.
Tobe
Hooper („Texas Chainsaw Massacre“, „Poltergeist“, „Lifeforce“
uva.) hat hier so einiges richtig gut dargestellt und (zumindest
einen) Schauspieler richtig gut in Szene gesetzt. Jener ist eine
Nebenrolle, nämlich die des Buck (Robert Englund, oder besser
gesagt: Freddy Kruger), der sich bereits zu Beginn mit dem
bemerkenswerten Reim „Ich bin Buck und will einen Fuck“ in das
Gehirn des Zuschauers einbrennt. Nur Schade, dass er nicht mehr
Spielzeit gekriegt hat. Die
restlichen Darsteller machen ihren Job, mehr aber auch nicht. Von
daher bleibt eben nur dieser eine hervorzuheben.
Ein
weiteres überzeugendes Merkmal dieses Films ist die so perfekt
angepasste Horrorstimmung, wie sie in Sumpfgebieten auch sein
sollte. Gepaart mit überwiegend rotem Licht kommt eine Stimmung
auf, die eines Horrorfilms würdig ist. Nur leider sieht man dann
nicht jeden Blutklecks – aber naja, man kann nun mal nicht alles
haben.
Leider
fehlt es auch ein wenig an dem, was auch die schwer beeindruckbaren
Zuschauer vor den Fernseher kettet. Weil der Hauptdarsteller
irgendwie zu mächtig erscheint, obwohl er ein Holzbein hat und
eigentlich gar nicht rennen könnte, weiß man ja eh, was früher
oder später passieren wird. Schade.
Aber
wie es sich dann doch für so einen Film gehört, sehen wir einen
Blutrausch (so übrigens auch der deutsche Titel), der
seinesgleichen sucht. So einen Menschenfeind muss man erst mal (er)finden.
Und alles nur, weil er lebenslanges Verbot in seinem Stammpuff hat
– das Leben meint es eben nicht mit allen gut. Dafür meint
selbiges es aber gut mit den Horrorfans, die genügend Gemetzel vor
die Linsen bekommen. |