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Der
italienische Horror-Regisseur Ivan
Zuccon (unter anderem „Armee
des Jenseits“, „Darkness
Beyond“) blickt auf mittlerweile 10 Jahre eigenständige
Filmarbeit zurück. 10 Jahre, in denen er einige Filme gemacht hat,
die nicht gerade jeden Horror-Fan erfreut haben. Man hat bei seinen
ersten Filmen erkannt, dass ihm die Kohle fehlte. Man hat aber
ebenso erkannt, dass in dem italienischen Regisseur Potential
steckt. Im Jahre 2009 muss man zu Schluss respektive Zwischenfazit
kommen, dass es zwar eine Entwicklung bei Zuccon
gegeben hat, seine Filme aber immer noch nicht so ganz überzeugen
wollen.
In „H.P. Lovecraft's Saat des Bösen“ ist dies (mal wieder) der
Fall. Es ist zwar eine klare Steigerung zu sehen, aber auch einige
Schwächen, die sich durch die Werke des Zuccon ziehen. Besser
geworden ist die Erschaffung von Atmosphäre. Da kann man in „H.P.
Lovecraft's Saat des Bösen“ nicht meckern. Die Musik ist auch
schwer in Ordnung und es gibt einige Schocks, einige schöne Bilder
und Spannung. Was aber zu einem Problem wird ist die Geschichte und
deren Wiedergabe.
Da kann man noch so elegant die Kamera auf stilvolle Kulissen
halten. Wenn es bei der erzählten Geschichte nicht stimmt, wird es
für den Betrachter anstrengend. Zu Beginn denkt man sich noch:
„Diese Mal könnte es beim Ivan Zuccon klappen.“ Der Start ist
mysteriös und der Zuschauer weiß noch nicht so recht, was auf ihn
zukommt. Dummerweise ändert sich das auch nicht. Der Plot wirkt
zusammengeschustert und man weiß nicht so recht was eigentlich
abgeht. Es gibt wohl etwas Böses. Und dieses Böse terrorisiert die
Protagonisten des Films. Mehr ist nicht. Hier und da gibt es zwar
noch Einlagen wie Teufelsaustreibungen oder leidenschaftliche Liebe,
der Plot wird aber nicht mehr vorangetrieben. Man weiß zwar nicht,
ob die lovecraftsche Vorlage „Der Schatten aus dem All“
eine gleiche, schwachbrüstige Thematik aufweist, dass Gegenteil ist
aber anzunehmen. Auch nicht sonderlich gut sind große Teile der
Darsteller. Für einen Film dieser Sparte nicht unbedingt
verwunderlich. Debbie Rochon, die schon duzende Male in Kleinst- und
Mittelproduktionen zu sehen war, hinterlässt dabei, in ihrer Rolle
der Alice, den schlechtesten Eindruck.
Was einen diesen Film dennoch zuende gucken lässt ist die tolle
Optik. Opulente
Bilder werden auf die Leinwand geworfen, die man in einem
Low-Budget-Streifen so nicht erwarten darf. Auch einige Effekte überraschen.
Es gibt zwar keine richtig derben Spezialeffekte, was man aber
zusehen bekommt, weiß zu gefallen. Ebenso gefällt die eingespielt
Musik, die oft sehr gut zu den Szenen passt und die verschiedenen
Stimmungen verstärkt.
Ivan Zuccon ist, zumindest wenn man die technische Seite betrachtet,
ein handwerklich guter Film gelungen, der lediglich an der Story und
den unterdurchschnittlichen Darstellern krankt. Da diese beiden
Kritikpunkte aber nun mal essenziell für Filme sind, kann man „H.P.
Lovecraft's Saat des Bösen“ eigentlich nur eingefleischten
Horror-Fans und Vielsehern empfehlen, da andere Personen mit diesem
Film sicherlich größere Probleme haben. |
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Bild
und Ton der DVD gehen in Ordnung. Das Bild ist ausreichend scharf
und der Sound strömt, zwar nur im DD2.0, angenehm aus den Boxen. Im
nicht animierten Hauptmenü der Silberscheibe kann man neben einer
Trailershow gibt es unter den Extras folgende Zugaben geboten:
Hinter
den Kulissen (Dokumentation ca.17 Minuten in Englisch)
Interviews (ca.12 Minuten in Englisch)
Bildergalerie (ca. 5 Minuten)
3D-Slideshow (ca. 2 Minuten)
Original-Trailer (ca. 4 Minuten)
My Memories Of A Ghost Named Trevor (Quatsch: ca. 3 Min.)
I love NY (Videoclip: ca. 1 Minute)
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