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Bestseller-Autorin
Mary Florescu schreibt in ihren Büchern über paranormale Phänomene.
Für ein neues Buch nimmt sie ein Haus unter die Lupe, in dem
es spuken soll. In diesem Anwesen ist vor Jahren ein junges Mädchen
auf grausame Weise ums Leben gekommen. Seitdem steht es leer.
Zusammen mit dem Studenten Simon McNeal will Mary das Haus
untersuchen. Simon behauptet von sich, dass Schicksal anderer
Menschen vorhersehen zu können. Mary denkt, dass Simon
bestens dafür geeignet ist, die unheimlichen Kräfte des
Hauses ans Tageslicht zu befördern. Simon wird in dem Zimmer
untergebracht, wo damals das Mädchen zu Tode kam. Und schon
bald passieren merkwürdige Dinge. Die Frage ist dabei nur, ob
Simon ein Gauner ist, oder ob in dem Raum wirklich die Geister
zu hause sind... |
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Clive
Barker hat einen guten Ruf im Horror-Geschäft. Einen sehr guten
sogar. Dank ihm gib es Filme wie „Cabal“, „Hellraiser“ oder
beispielsweise „Candymans Fluch“. Und natürlich auch
Geschriebenes wie zum Beispiel „Bücher des Blutes“. Dieses hat
man für die Verfilmung des Streifens „Book Of Blood“ zu Hand
genommen und einen passablen Horror-Film daraus gemacht.
Der Name des Films steht also für Qualität. Und da Barker selbst
das Drehbuch geschrieben hat und mit John
Harrison („Geschichten aus der Schattenwelt“, „Geschichten aus
der Gruft“ u.a.) einen fähigen Regisseur ins Boot geholt hat,
kann quasi nichts schief gehen. Sollte man zumindest meinen.
Denn die ersten Minuten geben nicht unbedingt den Eindruck wieder,
dass „Book
Of Blood“ zu den herausragenden Filmen unserer Zeit gehört. Das
Geschehen ist leicht dröge. Nach einem starken Anfang kümmert sich
die Geschichte darum, wie die Protagonisten zusammenfinden und die
Untersuchungen im Haus stattfinden. Diese Szenen sind zwar nett
anzusehen, haben aber nicht den allergrößten Unterhaltungsfaktor.
Hier und da gibt es mal einen Schock-Effekt und dann findet man sich
in Dialogen wieder, die nicht so recht zünden wollen. Es dauert
schon ein ganzes Stück, bis der Film in Fahrt kommt. Doch dann,
wenn es soweit ist, hat man es mit einem richtigen Barker zu tun.
Einem klasse Film.
Die Spannung ist also ziemlich ungerecht verteilt. Erst nichts –
dann viel. Die Atmosphäre zeigt ein analoges Verhalten. Obwohl es
die ganze Zeit recht gruselig zugeht, verdichtet sich die Atmosphäre
auch erst zum Schluss, respektive im letzten Drittel des Films, so
richtig. Was immer wieder dafür sorgt, dass sowohl Spannung als
auch Atmosphäre aufgelöst werden, sind kleine Lückenfüller.
Beispielsweise die längere Liebesszene. Diese hat keinerlei
Aussagekraft und dient sicherlich nur dafür, die Spielzeit
vollzubekommen. Aber es ist ja bekanntermaßen ein Problem, aus
einer Kurzgeschichte einen abendfüllenden Film zu machen. Damit
hatten schon ganz andere zu kämpfen.
In Sachen Splatter & Gore darf man eigentlich nicht zuviel
erwarten, da die deutsche DVD-Fassung das blaue FSK16 Siegel
bekommen hat. Hierfür musste der Film glücklicherweise nicht durch
die Schere der Freiwilligen Selbstkontrolle. Aber für einen 16er
gibt es durchaus pikante Szenen zu sehen. Beispielsweise als das Mädchen
im Haus umgebracht wird. Aua,
aua, aua... Die
Effekte kommen nicht übermäßig vor, sind aber gut gemacht. Und
das obwohl CGIs eingesetzt wurden. Was aus computeranimierter Sicht
nur etwas stört sind die dämlichen Libellen. Diese sehen echt
schlecht aus. Ganz gut anzusehen sind dahingegen die
schauspielerischen Leistungen. Sophie Ward („Out Of Bounds“) als
Mary und der aus TV-Serien bekannte Jonas Armstrong, als Simon,
hinterlassen einen positiven Eindruck.
Was nach der Betrachtung von „Book Of Blood“ zurückbleibt ist
auf jeden Fall dieser positive Eindruck. Auch wenn man sich fast
eine Stunde mit mäßiger Unterhaltung zurechtfinden muss. Das
Warten lohnt sich aber für den Clive Barker Fan. |
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Als
Extras gibt es, neben ein paar Trailern, ein Making Of von ca. 19
Minuten. Dieses ist reich an Informationen und rundet das Filmvergnügen
ab. Das Making Of gibt es in der Originalsprache, ohne Untertitel.
Der Ton ist von Hause aus etwas leise, aber ok. Das Bild kommt der
perfekten Qualität nahe.
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