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| The
Disappeared |
| The
Disappeared |
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| Story |
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Matthews
ist nach dem Verschwinden seines kleinen Bruders fix und
fertig. Er selbst trägt einen großen Teil der Schuld daran,
weil er sich lieber mit Freunden amüsierte, als auf Tom
aufzupassen. Dies ist ihm bewusst und entsprechend schlecht
geht es ihm. Das Zusammenleben mit seinem alleinerziehenden
Vater ist durch den Umstand auch nicht gerade besser geworden.
Es steht unter ständiger Spannung.
Einige Zeit nachdem Tom verschwunden ist, guckt sich Matt ein
Videoband an, auf dem ein TV-Mitschnitt über Tom zu sehen
ist. Plötzlich meint er die Stimme seines für tot erklärten
Bruders wahrzunehmen. Sein Kumpel Simon gibt ihm zwar den
Tipp, dass Tote sich schon mal über Audio- und Videoaufnahmen
bei den Lebenden melden, hält ihn aber genau wie sein Vater für
einen spinnenden Freak.
Nur Amy, eine junge Nachbarin, die er gerade kennen gelernt
hat, scheint ihm Glauben zu schenken. Doch schon bald weiß
Matthew gar nicht mehr, was er glauben soll. Entweder
geschehen merkwürdige Dinge, oder er dreht komplett durch… |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Die
Engländer beweisen mal wieder, dass gutes Filmemachen nicht
schwierig sein und auch nicht viel Geld kosten muss. In diesem Fall
wurde eine triste Plattenbausiedlung im Londoner Süden Schauplatz
eines Mystery-Drama, welches mit denkbar einfachen Mittel
hergestellt wurde.
Der Grundstein der Geschichte ist das Verschwinden eines kleinen
Jungen. Dieses löst Angst, Wut und Verzweifelung bei seinem großen
Bruder und dem Vater aus, die ohnehin nicht auf der Sonnenseite des
Lebens stehen. Darüber hinaus gibt es einige mystische Elemente,
weil es scheint, als das sich der verlorene Sohn aus einer anderen
Dimension bemerkbar macht. Es scheint, weil Regisseur Johnny
Kevorkian den Betrachter in seinem Langfilm-Debüt stets zwischen
zwei Welten rätseln lässt: Gibt es das Übersinnliche oder hat
unser jugendlicher Protagonist einen an der Meise? Diese Frage, die
Suche nach dem Jungen und die erstklassige Atmosphäre sorgen in der
ersten Hälfte des Film dazu, dass alles wie im Flug vergeht. Man
ist beim Betrachten begeistert und deprimiert zugleich.
Die Geschichte fesselt und die geschaffene Atmosphäre versprüht
Eiseskälte. Die eingefangenen Bilder in der Londoner Südstadt sind
großartig. Analog dazu ist die Behausung der Mitspielenden
hergerichtet. Eng, ungemütlich, ernüchternd. Alles ist zudem mit
einem Kamera-Filter in ein leicht bläuliches, ungemütliches Licht
getaucht. Die Musik ist passend abgemischt und wohl dosiert.
Dazu passt dann die Darstellung der Schauspieler. Harry Treadaway
spielt den psychisch belasteten Matt. Er spielt die Rolle des Verstörten,
bis auf kleine Ausnahmen in Extrem-Situationen sehr glaubhaft. Auch
die Rolle seines Vaters, einem wütenden Mann aus der
Arbeiterschicht, wird von Greg Wise authentisch rübergebracht.
Leider ist aber auch in „The Disappeared“ nicht alles Gold was
glänzt. Die Story wird ganz schön ausgereizt. Das Handeln und das
Suchen des Protagonisten bietet eigentlich keine Grundlage für
einen knapp 90minütigen Spielzeit. Dies führt dazu, dass der
Beginn der zweiten Hälfte leider etwas abflacht. Zwar kann der Film
gegen Ende wieder Fahrt aufnehmen, die täuscht aber nicht über das
schwache dritte Viertel hinweg. Hier hätte man sicherlich mehr
Schock-Momente oder mystisches Beiwerk einfügen können. Davon gibt
es zwar einiges, aber doch stark verstreut. In Sachen Blut und Gedärm
gibt es für den geneigten Betrachter nicht viel zu sehen.
Eigentlich sogar gar nichts. Es gehr zwar einige Male etwas härter
zur Sache, richtige Spezialeffekte gibt es aber nicht.
Die braucht „The Disappeared“ aber auch gar nicht. Er
funktioniert als das was er ist, bis auf den genannten Mangel, sehr
gut. Das Geschehen bleibt zwar nicht nachhaltig im Gedächtnis, man
hat es aber mit einem ungeschminkten Film zu tun, der gut zu
unterhalten vermag. |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Unserer
Redaktion lag die Presse-DVD aus dem Hause Sunfilm vor. Bild und Ton
können daher ebenso bewertet werden, wie die deutsche
Synchronisation, da auf der DVD nur die Original-Tonspur vorhanden
ist. Als Extras sind Trailer angegeben. Die DVD wird am 04. Dezember
2009 veröffentlicht.
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| Informationen |
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| Drehland |
GB |
| Drehjahr |
2008 |
| Laufzeit |
ca. 96 Minuten |
| Regie |
Johnny Kevorkian |
| Darsteller |
Harry Treadaway
Greg Wise
Alex Jennings
Tom Felton
u.a. |
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| Bild |
1,85:1 |
| Ton |
DD5.1, 2.0 |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch |
| Untertitel |
Deutsch |
| LC |
2 |
| FSK |
16 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
o.W.
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| Bildqualität |
o.W.
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| Zusatzmaterial |
o.W.
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| Gesamteindruck |
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Label:
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