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| Story |
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Charlie
und seine heranwachsende Tochter Joleen reisen durch die USA.
Vater Charlie will ein Buch über seine Reise schreiben. Als
die beiden in Banco, Nevada, ihr Auto auftanken wollen, gerät
dies zum Problem. Die hiesige Tankstelle hat bei der letzten
Lieferung keinen Sprit bekommen und ist nun trocken gelaufen.
Bis es wieder etwas Tankbares gibt, müssen die beiden
Reisenden ausharren und wollen erst mal auf dem nahegelegenen
Campingplatz übernachten. Ihr Aufenthalt wird auch gleich auf
die Probe gestellt, als Joleen die Leiche eines ermordeten
Ladenbesitzers entdeckt. Doch diesen Schock kann sie
verkraften. Ernster wird es, als ein Jugendlicher aus dem Ort
versucht sie zu vergewaltigen. Und natürlich als es weitere
Todesopfer in dem kleinen Wüstenkaff gibt... |
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„Lolita
Kill – Wilder Sand“, der seinerzeit als „Wilder Sand“ im
deutschen TV ausgestrahlt wurde, ist ein fast vergessener Film, der
im Jahre 2009 glücklicherweise erstmals auf DVD rausgebracht wird.
Er handelt von zwei Reisenden, die in der Wüste von Nevada eine
Horror-Geschichte erleben.
Prinzipiell ist „Lolita Kill – Wilder Sand“ ein Thriller mit
einem Hauch Erotik und einem Serienmord-Geschehen. Letzteres läuft
eher im Hintergrund ab, wenn auch die Morde recht vordergründig
sind. Es wird aber nicht sehr intensiv auf den Killer eingegangen.
Den Grund warum er tötet, was er fühlt, was seine Seele für Abgründe
darbietet wird nicht ergründet.
Vielmehr ist es eine liebevoll erzählte Geschichte, die mit vielen
spannenden Momenten und schönen Bildern daherkommt. Das Geschehen
ist solide und spannend von Regisseur Meiert Avis in Szene gebracht
worden. Ohne Schnörkel, aber mit einem roten Faden, der den
Betrachter bei der Stange hält.
Eine der Hauptrollen spielt die junge Drew Barrymore („E.T. - Der
Außerirdische“, „Der Feuerteufel“, „Poison Ivy - Die tödliche
Umarmung“ u.v.a.). Barrymore spielt im zarten Alter von 14 Jahren
ein gleichaltriges Mädchen, dass für ihre Verhältnisse schon sehr
weit entwickelt ist und erste Erfahrungen in der Liebe sucht. Eine
recht freizügige Lolita-Rolle, die für die neue Namensgebung der
DVD-Veröffentlichung verantwortlich ist. Aber mal ehrlich.
„Lolita Kill“ hört sich für den horror-thriller-interessierten
Fan doch wesentlich interessanter an, als der Original-Titel, oder?
Wirklich gute Schauspielkunst gibt es in diesem Streifen nicht zu
bewundern. Allerdings gibt es auch nur eine Dame, die ihren Job
nicht versteht. Und das ist nicht die gute Drew.
Die Geschichte spielt in der heißen Wüste von Nevada, was
kameratechnisch einige schöne Aufnahmen erlaubt. Aus optischer
Sicht ist der große Fernsehturm, in dem sich einiges abspielt,
hervorzuheben. Hier haben die Macher eine wirklich coole Location
gefunden, die für Stimmung und Atmosphäre sorgt. Da der Wüstenspielplatz
recht abgelegen ist, bekommt man es auch mit einigen Rednecks zu
tun, die im großen und ganzen aber harmlose Zeitgenossen sind. Mit
Ausnahme des Killers. Im Film wird uns erzählt, dass in der
direkten Umgebung Atommüll entsorgt wird, die aufkeimende Hoffnung
von Mutanten-Rednecks zerschlägt sich aber schnell. Blutige
Spezialeffekte gibt es einige. Keine richtig bluttriefenden, aber
doch recht böse.
Summa summarum hat man es bei „Lolita
Kill – Wilder Sand“ mit keinem herausragenden, aber immerhin
einem guten Horror-Thriller zu tun, der zu unterhalten weiß. Die
Geschichte ist nicht voraussehbar und in der amerikanischen Wüste
gut angesiedelt. |