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Vic
und Stan verdienen ihr täglich Brot in der Unterwelt. Sie
erledigen Sachen, die nicht ganz legal sind. Bislang ging auch
immer alles gut. Die beiden sind Profis und wissen, wie man
ein Ding durchzieht. Doch eines Tages geraten die zwei an die
Falschen. Bei einer Koffer-Übergabe geraten sie zwischen die
Fronten eines Machtkampfes. Dieser wird zwischen einem
Geheimbund und einem Dämonen ausgetragen. Stan verletzt sich
bei einem Handgemenge, mehr soll aber vorerst nicht geschehen.
Später dann versucht der Geheimbund die beiden für seine
Dienste zu gewinnen, was auch klappt. Stan macht aufgrund der
Verletzung eine Umwandlung durch. Er scheint auch zu einem Dämonen
zu werden. Um dies zu verhindern, muss die Ursache des Übels
vernichtet werden... |
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Die
Überschriften zum Film „BloodBound“ geizen nicht gerade mit
Minimalismus. „In bester Tradition von BLADE und FROM DUSK TILL
DAWN“ oder „Die deutsche Antwort auf BLADE“ lassen den
geneigten Horror-Fan hellhörig werden. Sollte da wirklich mal etwas
großartiges aus unseren Landen kommen? Kann nicht sein. Oder?
Die Antwort auf diese Fragen lautet schlicht und einfach: „Natürlich
nicht.“ Wie auch? Selbst die besten Drehbuchschreiber, die best
bestücktesten Produzenten und die genialsten Regisseure schaffen es
weltweit nicht, oder nur extrem selten, Filme dieser Art
hervorzuzaubern. Warum sollte dies dann ausgerechnet einem
unbekannten deutschen Regisseur namens Ully Fleischer gelingen. Gut,
der Nachname mag für Qualität stehen. Zumindest an der Wursttheke.
Aber einem von Null auf 100 Film kann man unter diesen Umständen
nicht erwarten. Denn außer der Namenlosigkeit hat Fleischer mit
einigen Problemen zu kämpfen. Das Skript scheint nicht ganz
ausgereift, die Darsteller sind größtenteils untalentiert und das
Budget offensichtlich nicht das größte.
Problem eins ist allerdings nicht so tragisch. Lücken im Buch
werden durch zahlreiche Action-Szenen ausgeglichen. Es wird geprügelt,
geschossen und sich mit dem Schwert beharkt, bis der Arzt kommt. Das
zweite Problem ist das schon tiefgreifender. 75% der Crew sind in
ihrem Tun kaum zu ertragen. Es wurde ein Ensemble aus bekannten
Vorabendsendungen wie „GZSZ“, „Unter uns“, „Marienhof“
und sogar „Switch“ zusammengerufen. Peter Nottmeier von „Switch“
ist sicherlich nicht der untalentierteste Darsteller, allerdings
darf man ihm nie und nimmer die Rolle eines Bösewichts verpassen.
Absolut unglaubwürdig. Der Rest des Teams aus den genannten
Sendungen bestätigt eigentlich nur das, was man über sie und ihre
Berufswahl denkt. Das dritte Problem ist ebenfalls nicht so
gewichtig. Geld spielt nicht immer eine Rolle, zumindest nicht bei
Liebhabern etwas anderer Filme.
„BloodBound“ hat also mit einigen Problemchen zu kämpfen. Diese
lassen ihn nicht unbedingt für einen großen Vorabendfilm taugen.
Allerdings gibt es ja eine nicht kleine Zahl an Filmfreunden, die
auf den etwas anderen Beitrag stehen. Und diese werden hier
ordentlich bedient. Denn „BloodBound“ ist ein besserer
Low-Budget Beitrag. Mit dem ein und anderen zugedrückten Auge kann
das Geschehen gut unterhalten. Man darf sich natürlich von den
Darstellern nicht blenden lassen und muss die zahlreichen Kampf- und
Actioneinlagen mögen.
Spannung und Atmosphäre sind solide inszeniert. Man hat sich
sichtlich Mühe gegeben. Gleiches gilt für das Kameraspiel und die
Schnitttechnik. Nicht immer hollywoodreif, aber in ihrer Vielfältigkeit
ansehbar. Das gilt auch für die Spezialeffekte. Die meisten sind
nicht sehr hart und viele angedeutet. Wenn es dann mal ans
Eingemachte geht, sinkt die Qualität leider etwas ab.
Wie bereits erwähnt können Freunde kleinerer Produktionen bei „BloodBound“
etwas finden, dass sie erfreuen wird. Auch Fans der einschlägigen
Vorabendsendungen können sich über bekannte Gesichter freuen. Wer
erwartet, dass es sich bei „BloodBound“ endlich mal um einen
anständigen Horror-Film in Stil der soliden Produktionen aus
England, Großbritannien oder den anderen großen Filmnationen
handelt, dürfte sicherlich enttäuscht werden. |
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Die
DVD aus dem Hause EPIX kommt in solider Qualität daher. Passend zur
technischen Seite des Films. Nach dem Einlegen der DVD wird man vom
Regisseur höchstperöhnlich begrüßt, der einem die Extras ans
Herz legt. Aus gutem Grund. Denn Audiokommentar, Making Of, Trailer,
Music Clip „Crawlers“, Fun Reel, Deleted Scenes mit
Audiokommentar sind interessante und teilweise informationshaltige
Beiträge. Zudem gibt es noch die Epix-Trailershow.
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