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Jack
und Stefanie wollen zu einem Beratungszentrum, da die Ehe der
Country-Sängerin und dem Schriftstellers angeknackst ist. Auf
dem weiten Weg kommen sie vom Highway ab und müssen über die
Landstraße fahren. Dort bauen sie fast einen Unfall, können
durch diesen Umstand aber den hiesigen Sheriff nach dem Weg
auf die Schnellstraße fragen. Dieser gibt ihnen auch
bereitwillig Auskunft, sodass das Paar sich auf den Weg machen
kann.
Die vorgegebene Route führt die beiden Eheleute über einen
Waldweg, wo es diesmal zu einem richtigen Unfall kommt. Die
Reifen ihres Autos sind anschließend dermaßen beschädigt,
dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken ist. Da ihr Handy
keinen Empfang hat, müssen sie sich zu Fuß auf den Weg
machen, der sie schließlich in ein kleines Hotel führt. Da
es schon späht ist und ihnen heute niemand mehr helfen kann,
checken sie ein. In ihrer neuen Unterkunft treffen sie neben
einem weiteren Pärchen auf das Besitzer-Team, welches sehr
unheimlich wirkt.
Vor einem geplanten Abendessen in Gemeinsamkeit wird es dann
noch unheimlicher: Ein Mann mit einer Maske will in das Haus
eindringen und einen der Besucher bis zum Morgengrauen tot
vorfinden. Nur dann haben die anderen drei eine Chance auf das
Verlassen des Hauses. Eine Hetzjagd beginnt... |
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Und
mal wieder slashert es über den geneigten Genre-Freund einher. Mit
„House“ bekommt man einen Film auf DVD geboten, den es so in der
Art schon oft gegeben hat. Vielleicht sogar schon zu oft. Denn er
bietet zwar einiges an, bringt dabei aber nichts Neues auf die
Leinwand und hat nach einer guten Anfangsphase Probleme mit sich
selbst.
Kommen wir aber erst mal zu den verschiedenen Elementen des Films.
Es gibt das einsame Hotel, leicht degenerierte Betreiber der
Immobilie, einen Killer mit einer Maske, Leute die etwas böses
gemacht haben und dafür bestraft werden müssen/sollen, ein Mädchen
bleichem Gesicht und langen Haaren, Satanskult und Gottesmord.
Obwohl letzter Deizid
nicht unbedingt im Mittelpunkt steht. Wir haben es also mit
Ansammlungen von Handlungssträngen aus Filme wie beispielsweise „Halloween“,
„Wrong Turn“, „Texas Chainsaw Massacre“, „Saw“ usw. zu
tun. Klingt nicht schlecht, oder? Ist es aber leider.
Denn nach dem angesprochenen gutem Start, der bis kurz nach dem
Check-in im Hotel dauert, wird es komisch. Es gibt zwar mit dem
alten Haus eine sehr gut Kulisse, eine dazu passende
Horror-Atmosphäre und durchaus gute Ansätze im Kamera-Handling und
der Schnitttechnik, der Unterhaltungswert der Geschichte nimmt aber
dramatisch ab. Das Katz und Maus Spiel ist recht wirr angelegt. Es
passieren Sachen, die einfach nur komisch sind und für wenig
Spannung sorgen können. Hin und wieder gibt es Ausflüge ins
Mysteriöse, dann scheint wieder alles normal. Und im Mittelpunkt
steht „Er“. Was er vorhat lässt sich nur erahnen. „Er“ gibt
zwar zu verstehen, dass es eine Bestrafung gibt und hat zudem seine
teuflischen Thesen auf eine alte Dose geritzt. Der Kollege mit der
Maske wirkt aber in vielen Szenen deplaziert.
„House“ versucht durch seine Optik Atmosphäre aufzubauen, indem
man flackernde Lichter, Nebel, satanische Zeichnungen und ähnliches
Zubehör verwendet. Dies funktioniert auch ganz gut. Bei den
Spezialeffekten hat man sich aber nicht so viel Mühe gegeben. Dies
lässt die Freigabe ab 16 Jahren schon erahnen. Ein wenig Härte hätte
dem Film mit der Horror-Thematik sicherlich gut getan.
Was „House“ auch gut getan hätte, währen natürlich namhafte
Darsteller. Aber bei diesen Low-Budget-Produktionen ist das in der
Regel ja nicht der Fall. Immerhin kann man auf das Mitwirken von
Michael Madsen („Reservoir Dogs“) verweisen. Madsen wurde ja
zuletzt in vielen Produktionen gesehen und hat seinen, von damals,
guten Ruf nicht unbedingt bestätigen oder gar verbessern können.
Auch in diesem Streifen, in dem er eh nicht oft zu sehen ist, bleibt
er blass. Ähnliches gilt für Bill Moseley („Haus der 1000
Leichen“). Auch die anderen Darsteller können nicht wirklich überzeugen.
Glücklicherweise gibt es aber auch keine ganz schlechten
Darstellungen.
Was nach der Betrachtung bleibt, ist ein 0815-Film, der sich
aufgrund seines guten Beginns und der soliden Technik wenigstens
noch als Mittelklasse-Slasher ins Ziel retten kann. Freunde des
Subgenre könnte er stellenweise begeistern. |