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| Laid To
Rest |
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To Rest |
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| Story |
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Eine
namenlose Frau wacht in einem Sarg auf. Der Schock, sich in
einer Leichenhalle zu befinden, schlägt ihr durch Mark und
Bein. Sie hat allerdings nicht viel Zeit, um sich an diesen
Umstand zu gewöhnen. Denn ein Killer mit einer silbernen
Maske ist hinter ihr her. Durch glückliche Umstände gelingt
ihr die Flucht aus dem Leichenhaus.
Ohne Erinnerung und ohne Orientierung irrt sie umher, bis sie
schließlich ein Mann namens Tucker aufgreift und in seinem
Wagen mit nach hause nimmt. Sie scheint hier für das Erste in
Sicherheit, doch der Maskenmann hat es offensichtlich auf sie
abgesehen und spürt sie auf. Die Namenlose muss wieder flüchten
und wird von ihrem Peiniger, der alles sorgsam mit einer, auf
der Schulter montierten, Videokamera mitfilmt, durch die ganze
Stadt gejagt... |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| Kritik |
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Tja...
nun ist die Zeit angebrochen, wo auch die maskierten Killer den
modernen Fortschritt für ihre Verbrechen entdeckt haben. Mit Kamera
und Handy bewaffnet macht sich der verschleierte Protagonist in „Laid
To Rest“ daran, sein Messer in möglichst viele Opfer zu rammen.
Regisseur Robert Hall hat in seinem ersten Horror-Film eine 0815
Story genommen und daraus einen 0815-Film gemacht. Mit einer
Geschichte, die diesen Namen eigentlich nicht verdient und mit
Darstellern, die nicht wirklich welche sind.
Prinzipiell ist das im Horror-Genre ja auch kein Problem. Wenn denn
dann der Blutgehalt stimmt. Und der stimmt. Zwar ist die deutsche
DVD-Fassung mit sieben Schnitte um knapp 18 Sekunden erleichtert
worden, „Laid To Rest“ ist aber dennoch ein ausgesprochen harter
Vertreter seiner Art. Aber dennoch hat der Film das Problem, dass
storytechnisch so gar nichts abgeht. Spannend wird es nur, wenn
geschlitzt wird. Atmosphäre kann trotz der dunklen Grundstimmung
kaum erzeugt werden.
Und dabei fängt am Anfang alles so rasant an: Es gibt schnelle
Schnitte, gewaltige Bilder und dazu heftig Musik. Diese kommt von
niemand geringerem als der südkalifornische Hardcore-Band Suicidal
Tendencies. Kenner kennen die Punkrock-Klänge. Doch nach dem
starken Start ebbt es leider ab und so richtig kann sich der Film
auch nicht mehr aufraffen. Nur halt in den angesprochenen Szenen, wo
es zur Sache geht. Man sieht zwar, was einem dort vorenthalten wird,
dass was man aber zu Gesicht bekommt ist schon sehr hart.
Beispielsweise wird gezeigt, wie jemand das Messer ins Gesicht
gerammt bekommt und wie dann rumgeschnitten wird. Was man nicht
sieht ist die Entfernung der Frontpartie. Sicherlich braucht man die
finalen Szenen nicht unbedingt. Es bleibt aber ein bitterer
Nachgeschmack zurück, da man sich fragt, warum diese Szenen überhaupt
rausgeschnitten wurden. Denn das zu Sehende ist wirklich hart genug.
Die Spezialeffekte sind dabei sehr gut gemacht. Es gibt nicht nur
Schnitte und Stiche sondern auch noch ein paar andere Szenen, die
ebenfalls hart und gut sind.
Aber was nützt es dem Film, wenn der Rest nicht passt. Wenn man
sich wenigsten etwas von den üblichen Klischees gelöst hätte oder
die Geschichte etwas mehr aufgepeppt hätte. So bleibt einem nur das
langweilige Geschehen so lange zu ertragen, bis der Maskenmann
wieder zuschlägt. Denn weder die Tatsache das der Killer eine
Kamera installiert hat oder ausschließlich über SMS kommuniziert
wertet das Geschehen auf. Hier geht einiges an Potential verloren.
Man verlässt sich darauf, dass die sinnfreien Dialoge und Szenen
schon reichen werden, um die Spielzeit voll zu bekommen.
Beispielsweise darf man minutenlang zusehen, wie jemand auf einer
Internetseite versucht die Polizei zu erreichen. Oder wie man,
ebenfalls über Minuten, versucht ein Passwort für ein Handy
einzutippen. Da macht das Zugucken echt keinen Spaß. Unlogische
Szenen wie diejenige, wo jemand vor die Metallstangen einer Gefängniszelle
fällt und dabei die ganze Tür aus dem Rahmen haut, dienen da schon
als etwas bessere Unterhaltung.
Es reicht eben nicht, wenn man einem Horror-Film viel Härte
einhaucht. Regisseur Robert Hall hätte mit etwas Ahnung und ohne
viel Aufwand einen wirklich guten Film machen können, was ihm
aufgrund der Umstände aber nicht gelungen ist. Der Killer ist zu
plastisch, die Dialoge langweilig und Spannung sowie Atmosphäre
muss man mit der Lupe suchen. „Laid To Rest“ ist ein
Slasher-Movie der zwar slasht, aber ansonsten gar nichts kann… |
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| Alle
Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios |
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| DVD |
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Bild und Ton der
DVD sind wirklich gut. Da gibt es nichts dran auszusetzen. Gleiches
gilt für die Extras, die ebenso zahlreich wie informationshaltig im
animierten Hauptmenü, welches mit cooler Musik untermalt ist,
aufzufinden sind: Es gibt einen Audiokommentar mit Regisseur Robert
Hall und Darsteller/Produzent Bobbi Sue Luther, den Original-Trailer,
eine Trailershow (mit 10 Beiträgen), ein Making Of in
Originalsprache (31:28 Minuten), Torture Porn: Die Effekte von „Laid
To Rest“ (07:38 Minuten), Deleted Scenes (04:20 Minuten) und
Bloopers (06:44 Minuten). Da lacht das Extra-Herz.
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| Informationen |
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| Drehland |
USA |
| Drehjahr |
2009 |
| Laufzeit |
ca. 86 Minuten |
| Regie |
Robert Hall |
| Darsteller |
Bobbi Sue Luther
Lena Headey
Kevin Gage
Sean Whalen
u.a. |
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| Bild |
1,78:1
(16:9) |
| Ton |
DD5.1 |
| Sprachen |
Deutsch, Englisch |
| Untertitel |
Deutsch |
| LC |
2 |
| FSK |
18 |
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| Bewertung |
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| Splatter |
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| Spannung |
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| Story |
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| Ekelfaktor |
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| Atmosphäre |
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| Tonqualität |
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| Bildqualität |
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| Zusatzmaterial |
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| Gesamteindruck |
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Label:
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