Horsemen
Horsemen

Spacer

Spacer
Story

Wie es Johannes ankündigte, werden die vier apokalyptischen Reiter auf die Erde losgelassen, um uns das nahende Ende der Welt zu verkünden. Von Gott gerufen kommen sie und suchen die Menschheit mit ihren Geißeln heim. Dies alles liest Detective Aidan Breslin als er dazu gezwungen wird, sich mit der christlichen Mythologie zu befassen. Eine Gruppe, deren Motive an die vier apokalyptischen Reiter erinnert, tötet Familienväter und -mütter, die allem Anschein nach gar keine Beziehung zu ihren Mördern haben. An dem Polizisten liegt es nun, die Motive für diese grausamen Taten zu erkennen.

Spacer
Alle Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios
Spacer
Kritik

Wieder einmal ein Film, dessen Bösewichte sich auf Sagen, Mythologie und Prophezeiung berufen. Oft gab’s das schon, aber nicht immer war es so geil wie bei „Sieben“. An jenen Film reicht „Horsemen“ auf keinen Fall ran, aber es ist auf jeden Fall ein solider Film, der Spannung verspricht, in den man sich aber nicht verlieben kann. Bis zum Ende weiß man nicht, wer denn nun der Weiße Reiter, der Anführer der Horsemen, ist, den Exegeten entweder als Jesus Christus oder eher den Antichrist erwarten. So viel sei gesagt: Diese Auslegung hält sich eher an letztere Annahme. Und die Enthüllung der Identität birgt auch eine Überraschung, die allerdings ein klein wenig absehbar ist. Aber macht euch selbst ein Bild! 

Hauptdarsteller Dennis Quaid überzeugt als überarbeiteter Polizist, der keine Zeit für seine beiden Söhne hat und als trauriger Witwer, der sich nach seiner Seelenpartnerin sehnt, er tut einem in beiden Rollen einfach nur Leid. Allerdings ist er auch derjenige, der dazu bestimmt ist, den Fall aufzuklären und sammelt somit noch mehr Charismapunkte bei seinen Zuschauern. Clifton Collins Junior, Dennis Quaids Partner, glänzt als lässige Nebenrolle. Doch die Hauptattraktion von Schauspielerischer Leistung dieses Films geht an Lou Taylor Pucci, der im Gegensatz zu seinem Nachnamen seine Rolle als großer Bruder und ermahnender Sohn ziemlich cool spielt. Zhang Ziyi spielt, als wäre sie der Teufel, ziemlich übertrieben, oder einfach nur bekloppt. 

Aber hätte man doch bloß ein wenig mehr passende, düstere, mystische Musik eingebaut! Dann wäre die Atmosphäre des Films ihrer Perfektion nahe und dann würde nicht nur die Story fesseln. Leider, leider, leider aber hat man das vergessen. 

Der Schwede Jonas Akerlund, der auch schon mal eine Doku mit Madonna gemacht  und auch schon mit Mickey Rohre zusammen gearbeitet hat, liefert hier gute Arbeit ab und verdient großes Lob für seinen ersten Thriller, der aufgrund seiner wenigen Blutspritzereien leider nicht die volle Punktzahl kriegt, allerdings für seine ekligen, in Tüten eingepackten Dinge, die hier nicht näher beschrieben werden möchten, in Sachen Ekelfaktor einiges Wett macht.

Spacer

Alle Bilder sind Eigentum des jeweiligen Studios
Spacer
DVD

Während die weiblichen Fans direkt nach einlegen des Datenträgers mit einem Trailer für die bald erscheinende DVD(oder für die ganz fortschrittlichen auch: BluRay) von dem zweiten Teil der Twilight-Saga „New Moon“ mit dem bitterblassen, von Frauen umschwärmten Vampir Edward begrüßt werden, bietet sich zumindest mit Extras wie Rausgeschnittenen Szenen auch was für die Männer. Außerdem gibt’s noch einen Trailer von Horsemen und ein paar Programmtipps obendrauf.

Spacer
Informationen
Spacer
Drehland USA
Drehjahr 2008
Laufzeit ca. 87 Minuten
Regie Jonas Åkerlund
Darsteller Dennis Quaid
Zhang Ziyi
Lou Taylor Pucci
Clifton Collins Jr.

u.a. 
Spacer
Bild 1,78:1 (anamorph/16:9) 
Ton DD5.1, DTS
Sprachen Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
LC 2
FSK 18
Bewertung
Spacer
Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Tonqualität
Bildqualität
Zusatzmaterial
Spacer
Gesamteindruck
Spacer

Label:
Das Label
Das Label

© 2010 www.horror-page.de

Spacer

Zurück zur DVD-Übersicht

Zurück zur Horror-Page