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Das
ist ja mal etwas anderes. In vielen Filmen werden irgendwelche Dinge
einfach zu Zombies erklärt, weil sich das besser verkaufen lässt.
In „Mutants“ hat man es eigentlich mit astreinen Zombies zu tun,
diese werden aber als Mutanten präsentiert. Aber wie dem auch sei.
Bei „Mutants“ hat man es mit einem Endzeit-Film zu tun, der
technisch einwandfrei ist, aber mit seiner Inhaltslosigkeit zu kämpfen
hat. Der Grund dafür ist, dass eigentlich storytechnisch nicht viel
passiert. Zombie-Filme sind sicherlich nicht für ihre Inhaltsfülle
bekannt geworden, man kann sich als Macher aber schon etwas mehr Mühe
geben, als man es hier gemacht hat.
Nach einem flotten Beginn, der technisch alles hergibt was der Sound
(dieser erinnert sogar etwas an Goblin), der Schnitt und die
Filtertechnik so hergibt, kann sich der Betrachter mit dem
eigentlichen Geschehen befassen. Man erfährt das man auf der Flucht
ist und es eine Rettungsstation für Überlebende gibt. So weit so
gut. Dann flacht das Geschehen aber schon etwas ab. Der Film
konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Frau und mutierenden
Mann. Es gibt zwar immer wieder spannende Einschübe, die
Gesamtspannung bleibt aber auf der Strecke. Bei den Einschüben
braucht der geneigte Betrachter nicht auf Spezialeffekte der
blutiger Art verzichten, wie das FSK18 Logo auf dem DVD-Cover ja
schon erhoffen lässt. Blut fließt reichlich und es gibt auch
einige Szenen, die schön ekelig sind. Richtige Splatter-Einlagen können
aber kaum beobachtet werden.
Als Hauptdarsteller agieren Hélène de Fougerolles („Vampire
Party - Freiblut für alle!“) als Sonja und Francis Renaud („Die
purpurnen Flüsse 2“) als mutierender Geliebter. Hélène de
Fougerolles ist zwar erfahren und hat schon in einigen Filmen
mitgespielt, wirkt in diesem Streifen aber überfordert. Die
abgegebene Leistung ist nicht gut. Ihr männlicher Companion macht
seine Sache da schon etwas besser, auch wenn er es deutlich
einfacher hat. Beide profitieren davon, dass eine richtige
Charakterzeichnung nicht vorhanden ist.
Da bleibt einem also nur sich zurückzulehnen, Klein- und Großhirn
auf Standby zu schalten und dem Geschehen zu folgen. Denn optisch
und akustisch ist der Film einwandfrei. Die Zombiemasken sind
beispielsweise gelungen: Schön schrecklich anzusehen. Es gibt
einige Landschaftsaufnahmen, die imposant sind und in guten Bildern
eingefangen werden. Regisseur David Morlet hat bei seinem
Langfilmdebüt so ziemlich alles richtig gemacht. Technisch gesehen.
Er hat halt nur vergessen, eine vernünftige Geschichte zu erzählen
und das werden ihm nicht wenige Filmkritiker ankreiden.
Somit muss man zum folgerichtigen Schluss kommen, dass „Mutants“
es nicht mit den ganz großen Filmen aus seinem Heimatland
Frankreich aufnehmen kann. „Inside“,
„Frontiers“ oder „High Tension“ spielen in einer anderen
Liga. Und wenn man ihn an seinen Genre-Kollegen messen will, kommt
er über den Durchschnitt nicht hinaus. |
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Das
Bild der DVD ist, trotz des hochwertigen Standards des Films, nicht
astrein. Es gibt einige Unschärfen. Vielleicht wurde das aber auch
als Stilmittel benutzt. Wer weiß? Schlecht ist das Bild auf jeden
Fall nicht. Der Ton, der in DD5.1 und DTS daherkommt ist dahingegen
kritikfrei. Im schlicht gestalteten Hauptmenü der DVD gibt es zum
einen ein paar Trailer und zum anderen die Extras. Diese bestehen
aus dem originalen und dem deutschen Trailer.
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