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Ja...
Nach dem ersten Teil von „Cabin Fever“ wurde man als Betrachter
schon ziemlich angeekelt zurückgelassen. Aber der Film war eigenständig
und nett zu verfolgen, sodass man das Sequel durchaus mit Vorfreude
erwarten durfte. Und da ist es nun. Ekeliger als man das ohnehin
schon erwarten durfte.
Storytechnisch hat „Cabin Fever 2: Spring Fever“ nicht
sonderlich viel mit seinem Vorgänger zu tun. Das Virus und zwei
Personen sind bekannt, der Rest ist neu. Neu ist auch, dass sich die
Story, die im Vorgänger schon nicht sonderlich ausgeschmückt war,
noch mal reduziert hat. Hier spielt sich fast gar nichts ab.
Regisseur Ti West („The Roost - Angriff der Fledermäuse“,
„The House of the Devil“) konzentriert sich bei seiner Arbeit
nur auf eins: Den Ekelfaktor vervielfachen.
Und das ist ihm auch gelungen. Hier gibt es nämlich Sachen zu
sehen, die nur schwer zu ertragen sind. Wer den Film schon gesehen
hat, wird sich an die „Pimmel-Szene“ (Na? Kommt die Galle schon
wieder hoch?) erinnern können. Eine wirklich widerwärtige Einlage.
Aber auch sonst kommen Schleim, Ekelpocken, Blutkotze und was sonst
noch alles dazugehört, nicht zu kurz. Man wird quasi auf eine ganz
besondere Art ganz besonders unterhalten. Für einen richtig guten
Film reicht das natürlich bei Weitem nicht aus. Es gibt
beispielsweise kaum Spannung. Atmosphärische Szenen sind ebenso
Mangelware.
Neben den Schleim-Szenen gibt es auch drei, vier Splatter-Einlagen,
die man sich angucken kann. Es gibt mal kräftig was auf die Birne
und eine Kreissäge kommt auch zum Einsatz. Aber der Film reduziert
sich halt selbst auf Szenen dieser Art. Die Geschichte ist egal.
Einem ist dabei eigentlich auch egal was passiert. Hauptsache es
passiert.
Hin und wieder tauchen ein paar witzige Szenen auf, wo man wirklich
mal lachen oder schmunzeln kann. In Teil 1 von „Cabin
Fever“ gab es da aber wesentlich mehr. Bei diesem Film ist es
zudem etwas schade, dass die Synchronisation sich verschlechtert
hat. Das macht auch einiges von den verbalen Einschüben der
witzigen Art zunichte. Und was die Comic-Einlagen zu Beginn und am
Ende des Films sollen, bleibt fraglich.
Viel gibt es in „Cabin
Fever 2: Spring Fever“ also nicht zu sehen. Und es macht
auch keinen richtigen Spaß das Geschehen zu verfolgen. Wenn mal
Blut und Schleim spritzt kann das schon witzig sein. Bei „Cabin
Fever 2: Spring Fever“ hat man es aber eindeutig übertrieben.
Schon möglich, dass es für solch widerliche Filme auch eine
Zielgruppe gibt, quasi die „American Pie“-Extremisten, diese dürfte
aber nicht die größte sein. Für die Leute, die „Cabin Fever“
als absolutes Highlight gesehen haben, dürfte sich dieser Teil auch
lohnen. Man sollte aber drauf achten, dass das häusliche Wasser
nach der Betrachtung warm ist. Man wünscht sich dann nämlich
sehnlichst eine Dusche. |
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Qualitätstechnisch
geht die DVD in Ordnung. Es gibt zwar nicht das allerbeste Bild und
der Ton hätte auch etwas besser abgemischt sein können, bei einen
preisgünstigen Produktion, wie in diesem Fall, geht das aber in
Ordnung. Als Bonus gibt es, neben ein paar Trailern, „Gore Reel“,
wo ein paar Effekte gezeigt werden ( 3:05 Min.) und ein „Behind
The Scenes von knapp 13 Minuten. Das Material ist durchaus
interessant, kommt aber ohne deutsche Untertitel aus.
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