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Huch...
hier haben wir es aber mal mit einer feinen Mischung zu tun. Der vom
SciFi-Channel produzierte Film „Yeti – Das Schneemonster“
vermischt das Mysterium um den Schneemenschen und den
Flugzeugabsturz einer Rugbymannschaft. Letzteres hat man ja schon im
Film „Überleben“ betrachten dürfen und ist ja auch wirklich so
passiert. Die Jungs und Mädels aus dem abgestürzten Flugzeug müssen
sich von daher nicht nur die Frage stellen, ob es OK ist, seine
Kollegen zu essen, sondern müssen auch nicht zusehen, dass sie
selbst zum Essen werden.
Das klingt vielversprechend, ist es zum Glück auch. Zwar ist kaum
zu übersehen, dass „Yeti – Das Schneemonster“ nicht viel Geld
bei der Produktion verschlungen hat, dennoch vermag er es anständig
zu unterhalten. Allerdings werden Leute, die nichts für eine
trashige Note übrig haben, dass Geschehen wohl als weniger
unterhaltsam einstufen. Wer mit ungewollt komischen Einlagen aber
kein Problem hat, ist hier bestens aufgehoben.
Ein Vorteil des Films ist seine Erzählgeschwindigkeit. Klar,
richtig viel gibt es natürlich nicht zu berichten. Leute stürzen
mit dem Flugzeug ab, warten auf Hilfe und kämpfen gegen das
Ungeheuer. Aber trotz des recht dünnen Drehbuchs wird es nicht
langweilig. Es gibt immer etwas interessantes zu sehen. Das
Geschehen wird kurzweilig wiedergegeben und längere Sinnlosdialoge,
wie sie in Filmen dieser Art ja öfter vorkommen, gehören zu den
Seltenheiten.
Das liegt nicht zuletzt an der, bereits erwähnten, trashigen Note.
Die Überlebenden vermuten beispielsweise, dass sich die Tiere in
ihrer Umgebung im Winterschlaf befinden. Klar... Wenn Sommer in den
Gipfeln des Himalaya ist, springen Igel und Hase fröhlich umher.
Und die Löwen und Nilpferde freuen sich der blühenden Bäume (die
im Übrigen auch in den Bergspitzen zu sehen sind...). Man muss auch
Aussagen wie folgende verkraften können: „Das war unser
vorletztes Streichholz. Bald wird das Feuer ausgehen...“. Die
Darsteller tun dann das Übrige dazu. Sie passen sich eindrucksvoll
dem B-Horror Movie an, auch wenn einige von ihnen schon in größeren
Produktionen zu sehen waren. Ihr Mitwirken in diesem Streifen dürfte
aber kaum für vollere Auftragsbücher zu gebrauchen sein.
Animationstechnisch gibt es ein paar gute und ein paar schlechte
Szenen zu sehen. Schlecht sind die mit dem animierten Yeti. In
einigen Szenen springt er sogar über viele Meter. Dies sieht nicht
nur lächerlich aus, raubt dem Zottelvieh auch etwas an
Ernsthaftigkeit. Da ansonsten ein Schauspieler im zotteligen Kostüm
steckt. Ganz nett sind einige Splattereinlagen. Für eine FSK 16
sind die durchaus nett anzusehen.
Spannungs- und Atmosphärentechnisch befindet man sich in einem
guten Mittelmaß. Richtig spannend wird es selten und eine
Horror-Atmosphäre keimt nur ganz selten auf. Dafür stimmt aber die
Grundstimmung des Films. Zudem hat der erfahrene Horror-Regisseur
Paul Ziller („Snakehead Terror“, „Loch Ness - Die Bestie aus
der Tiefe“) einige nette Bilder eingefangen. Und Schnee
funktioniert ja sowieso in Horror-Streifen.
Unterm Strich ist „Yeti – Das Schneemonster“ ein Film den man
mögen wird, wenn man Trash und außergewöhnliche Geschichten mag.
Oder halt Tier-Horror. Wer damit nichts anfangen kann, sollte den
Streifen besser meiden. Falls man aber ein Herz für (schlechte)
B-Movies hat, wird man sich mit Sicherheit an „Yeti – Das
Schneemonster“ erfreuen können. |
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Im
nett animierten Menü gibt es leider keinen Verweis auf Extras. Man
kann lediglich ein paar (9) Trailer einsehen. Das Bild ist zwar
nicht von allerbester Qualität, aber in Ordnung. Für einen Film
dieser Art auch völlig ausreichend. Gleiches gilt für den Ton, der
in deutsch in DD5.1 und 2.0 vorliegt. Die Originaltonspur gibt es
nur im 2.0 Format.
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