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In
dem verschlafenen Nest „Dead River“, im US-Amerikanischen
Bundesstaat Maine, kommt es zu einigen brutalen Morden. Zerstückelte
Leichen werden aufgefunden und lassen den Verdacht aufkommen,
dass das zurückgekommen ist, was schon mal da war.
Denn vor etlichen Jahren wurde die Umgebung von wildlebenden
Kannibalen heimgesucht. Die menschenfressenden Eindringlinge
konnten aber eliminiert werden. So dachten zumindest alle.
Doch nun sind sie offensichtlich wieder da und die Polizei mit
der Situation überfordert. Zum Glück wohnt der pensionierte
Sheriff George Peters noch in der Nähe. Peters hat schon mal
erfolgreich gegen die Kannibalen gekämpft und scheint jetzt
der einzige zu sein, der wirklich helfen kann... |
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Jack
Ketchum, der weniger unter seinem richtigen Namen Dallas Mayr
bekannt ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten einen guten Ruf im
Horror-Bereich erschrieben. Seine Bücher werden gemocht und so ist
es dann auch nicht verwunderlich, dass die Filmemacher den Stoff
aufgreifen. Nach „The Lost“ im Jahre 2005, „Jack Ketchums Evil“
2007 und „Red“ 2008 folgt nun die neuste Verfilmung eines seiner
Werke. Im Original lautet der Titel „Offspring“ (nach dem
gleichnamigen Buch von 1991), der deutsche Titel wurde auf „Jack
Ketchums Beutegier“ unbenannt.
„Jack Ketchums Beutegier“ ist alles andere als ein gewöhnlicher
Horror-Film. Er beschäftigt sich mit einer Kannibalensippe, die
nicht irgendwo im südamerikanischen Dschungel haust, sondern
offensichtlich als Nomaden durch die Gegend zieht. Im Vorspann wird
einen das auch recht glaubhaft rübergebracht. Die Kannibalen
unternehmen zwar irgendwelche Sachen im Verlauf der Geschichte,
richtig spannend ist das Ganze aber nicht. Und es kommt auch keine
Atmosphäre wie in den alten Kannibalen-Filmen auf, die in den 70er
und 80er Jahren für Furore sorgten. Als Sozialstudie über die
Kannibalen taugt dieser Film bedingt. Man hätte sich schon mehr
Informationen über die wilden Protagonisten gewünscht. Wo kommen
sie her, warum kommen sie nach Jahren zurück, was haben sie vor?
Vermutlich bringt das Buch da mehr Informationen zu diesem Thema ans
Tageslicht. Denn irgendeinen Hintergrund muss es ja geben.
Zudem ist zu bemängeln, dass der Film alles andere als
professionell in den Kasten gebracht wurde. Alles wirkt billig, die
Kamera wackelt zu oft, die Spielorte sind wenig einfallsreich und
die Darsteller alles andere als überzeugend. Art Hindle als Sheriff
George Peters ist das einzig bekannte Gesicht. Hindle war in
Produktionen wie beispielsweise „Die Körperfresser kommen“,
„Die Brut“ oder auch ziemlich vielen TV-Serien zu sehen. Einen
richtig guten Eindruck hinterlässt er aber nicht. Allerdings sind
die dargebotenen Leistungen auch nicht so schwerwiegend. Gerade bei
den menschenfressenden Rollen. Hier handelt es sich ja um einen
Low-Budget B-Movie und wenn man bei so einem Streifen keine Qualitätseinbußen
hat, fehlt etwas.
Was wegen dem Fehlen etwas störend ist, betrifft die
Spezialeffekte. „Jack Ketchums Beutegier“ ist nicht nur
schmutzig und gemein, sondern auch recht hart. Allerdings nicht in
der deutschen DVD-Version. Hier wurde die Schere angesetzt. Es
fehlen einige Minuten, die, wie man erahnen und recherchieren kann,
einiges an blutigen Effekten mitgebracht hätten. Da die Schere der
Jugendschützer aber nicht konsequent angesetzt wurde, gibt es noch
einiges zu sehen, was das FSK18 durchaus rechtfertigt.
Tja... und was bleibt an positiven Eindrücken zurück? „Jack
Ketchums Beutegier“ ist kompromisslos und relativ kurzweilig.
Einige Szenen wirken zwar etwas zusammengeschustert, aber nach 70
Minuten ist alles vorbei. Es gibt ja nicht wenige Filme, die auf
Biegen und Brechen die 90 Minuten voll machen wollen. Hier ist das
zum Glück nicht der Fall. |
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Richtig
gut ist das Bild der DVD nicht. Ihm fehlt es vor allem an Schärfe.
Der Ton geht so. Er bietet nicht viele Sachen, die man bei einem
DD5.1 Format gerne hört. Als Extras gibt es Trailer (deutsch,
englisch) zum Film, eine Bildergalerie und ein Behind The Scenes.
Dies geht über einige Minuten, verfügt über deutsche Untertitel
und ist sehr interessant.
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